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Volume Nr. 59, 30. Juli 1926 Verfügung vom 24. Juni 1926 ... betrifft: Gewerbeaufsicht

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

Nachtarbeit der jugendlichen Arbei- 
ter (Personen unter 16 Jahren) und der 
Arbeiterinnen ist in der Zeit von 8 Uhr 
abends bis 6 Uhr früh verboten. An 
Sonnabenden und Borabenden von Fest- 
tagen ist die Beschäftigung aller Urbeite- 
rinnen nach 5 Uhr nachmittags unzulässig 
(gilt nicht für Badeanstalten). 
In Motorwerkstätten und Werkstätten der 
K&Kleider- und Wäschekonfektion mit weniger 
als 10 Urbeitern (Ausführungsbestimmun- 
gen des Bundesrafs vom 13. Juli 1900 
-=- RGBl. 5. 566) und Berordnung vom 
31. Mai 1897 =- RGBl. 5. 459 -- mit 
Abänderung vom 17. Februar 1904 = 
RGBl. S. 62 --). 
Hinsichtlich) der Beschäftigung schul- 
pflichtiger Kinder gilt das unter 1. Gesag- 
te. Im übrigen dürfen Kinder unter 14 
Jahren nicht länger als 8 Stunden, in der 
&Fleider- und Wäschekonfektion und in 
Scleifer- und Poliererwerkstätten der Glas-, 
Stein- und Metallverarbeitung nicht länger 
als 6 Stunden beschäftigt werden. 
Das Nachtarbeitsverbot für. jugend- 
liche Arbeiter (Personen unter 16 Jahren) 
und für Arbeiterinnen erstre>t sich von 
81/2 Uhr abends -bis 5*/5» Uhr morgens. 
Arheitssc<hluß für Arbeiterinnen an Sonn- 
abenden und Vorabenden der Festtage um 
57/2 Uhr nachmittags (nicht in Bade- 
anstalten). 
In Werkstätten des Handwerks mit 
Motorbetrieb findet das Nachtarbeitsverbot 
auf die männlichen Arbeiter unter 16 Jah- 
ren keine Anwendung (Ziff. 10 der Aus- 
führungsbestimmungen des Bundesrats 
vom. 43.- Juli 1900). 
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