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Volume Nr. 59, 30. Juli 1926 Verfügung vom 24. Juni 1926 ... betrifft: Gewerbeaufsicht

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

fälle sind müöglichst bald nach ihrer Ab- 
kühlung, und zwar täglic) mindestens zwei- 
mal, zu sammeln und in feuersichere Sam- 
melbehälter zu bringen. An jeder Urbeits- 
stelle muß ein mit Wasser gefüllter Lösch- 
eimer bereit stehen. Auf je 90 qm Boden- 
fläße muß ein Zapfhahn der Wasserleitung 
mit angeschraubtem Gummi- oder Hanf- 
schlauch vorhanden sein. Eine mit der 
Anwendung der Löschmittel vertraute und 
über die Gefahren des Zelluloids unter- 
richtete Person muß während des Betriebs 
in jedem Betriebsraume anwesend sein. 
Andere Arbeiter sind durch Anschlag anzn- 
weisen, den Arbeitzraum beim Entstehen 
eines Brandes wegen der Giftigkeit der 
Berbrennungsgase sofort zu verlassen, wenn 
die Benutzung des Wassers nicht das fo- 
fortige Löschen zur Folge hat: Es ist 
streng untersagt, in Büroräume, Registra- 
turen, Kassen, Lager für Drudschriften, 
Reklamebilder und Pacmaterialien sowie 
in Repräsentationsräume Zelluloidfilme 
auch nur vorübergehend hineinzubringen. 
Kk) Sonstige Betriebsarien. 
Abgesehen von den unter a) = i) 
erläuterten Bestimmungen sind Sondervor- 
schriften und Grundsätze noch für eine 
Reihe anderer Betrieb5arten ergangen, so 
für : 
Anlagen zur Herstellung elektrischer 
Akkumülatoren aus Blei und Bleiverbin- 
dungen, Bekanntmachung. vom 6. 5. 08 
(RGBl. 5. 172); 
Glashütten, Glasschleifereien und 
Glasbeizereien sowie Sandbläsereien, Be- 
kanntmachung vom 9. März 1913 (RGBl. 
S. 129); 
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