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Volume Nr. 59, 30. Juli 1926 Verfügung vom 24. Juni 1926 ... betrifft: Gewerbeaufsicht

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

die Art"der Desinfektion oder der "Grund 
des Unterlassens der Desinfektion 3u er- 
sehen ift. 
"Arbeiter. unter 16 Jahren dürfen 
Arbeiten an nicht desinfizierten ausländi- 
s<en Materialien überhaupt nicht - verrich- 
ten. Das Verbot beiteht des weiteren: für 
Arbeiter mit wunden Hautstellen, „insbe- 
sondere am Hals; Gesicht wund Händen. - 
In Betrieben mit 10 und mehr 
Arbeitern hat der Arbeitgeber für die mit 
Bearbeitung ausländischer. Stoffe beschäf- 
tigten Urbeiter verbindliche Vorschriffen zu 
erlassen, daß sie die ihnen vom Arbeitge- 
ber“ überwiesenen Urbeitskleider tragen, 
daß sie Nahrungsmittel nicht in die Ur- 
beiteränme mitnehmen, Fondern. außerhalb 
derselben verzehren, und daß sie vor “Ein- 
nahme der Mahlzeiten und vor dem. Ber- 
lassen der Anlage die Arbeitskleider able- 
gen, sowie Gesicht, Hals, Sünde und Urme 
sorgfältig waschen. Besteht für den Be- 
frieb eine Arbeitsordnung, so müssen diese 
Barschriffen in die Arbeitsordnung aufge- 
nommen. worden sein. ; Andernfalls sind 
sie in den Arbeits-, Ankleide- und Speise- 
räumen in deutlicher Scriff, ebenso wie 
die Vorschriften der Bekannimachung vom 
22. Oktober 1902, anzuschlagen. 
hb) Bädereien und ole Konditorei- 
en, in denen neben 5en Konditor- 
waren auß "Bädgerwaren herge- 
fiellt werden. 
(Polizeiverordnung: vom 3. „Juni 1908. -- 
Samml. der Polizeiverordnungen Bd.“ UV 
5. 28 =- Amtsblatt 5. 301 =- bezw. Pol. 
Pda. des Oberpräsidenten v- 14. 5.08 -- 
28
	        
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