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Volume Nr. 58, 27. Juli 1926 Verfügung vom 13. Juli 1926 ... betrifft: Fürsorgeerziehung, Behanlung gefährdeter Kinder und Jugendlicher und Konrolle der Schanklokale mit weiblicher Bedienung

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

Ordner V. 
Gruppe B 1 
Berfügung vom 13. Juli 1926. 
Tageb. Ir. 30. IV. A. 26. 
Betrifft : Fürsorgeerziehung, Behandlung gefähr- 
deter Kinder und Jugendlicher und Kontrolle der 
Schanflofale mit weiblicher Bedienung. 
1.) Fürsorgeerziehung. 
Seit“ Inkrafttreten des Jugendwohlfahrtsgesetßzes 
(1. 4. 1924) beschränft si die Mitwirkung der Polizei 
auf Fahndung nach entwichenen und solchen Fürsorgezög- 
lingen, deren Ermittlung den Bezirksjugendämtern nicht 
gelingt. Ersuchen der leeren um Ergreifung von Für- 
sorgezöglingen (Herausholen aus der Wohnung) haben 
die Polizeiämter und Reviere Folge zu leisten. (Vergl. 
8 5 des Jugendwohlfahrtsgesezes v. 9. 7. 1922 -- R. 
G. Bl. S. 633 --). Die Abholung der von den Poli- 
zeiämtkern bezw. Polizeirevieren auf Antrag der Bezirks- 
jugendämter festgenommenen Minderjährigen erfolgt auf 
fernmündlichen Anruf (Anruf : Magistrat Berlin, Zen- 
trale Jugendamt. Zimmer 63) durch Beauftragte des 
Jugendamtes. Falls Abholung im Laufe des Tages 
nicht mehr möglich, ersucht das Jugendamt die Polizei 
um Zuführung in die Berteilungsstationen. Alle Kosten 
trägt das Jugendamt. 
TT Die Benußzung des Gefangenentransportwagens 
zur Überführung von Fürsorgezöglingen =- auch nach 
dem Polizeipräsidium oder sonstigen Dienstgebäuden =- 
ist unstatthaft. Sofern der Transport nicht, ohne daß
	        
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