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Volume Nr. 47, 18. Juni 1926 Verfügung vom 28. Mai 1926 ... betrifft: Anweisung über das beim Ausbruch oder beim Verdacht von Tierseuchen zu beachtende Verfahren

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

11% Hößerne"Ställ* und“Fährgeräte (Fuiterkästen; Ei: 
mer, Stiele von Besen, “ Gabeln, Sc<ippen "usw 
Sutterschwingen, Wagen, Scleifen, "Gescirrteile, 
Holzschuhe usw.) sind mit heißer Soda- oder Sei- 
fenlösung gründlic< zu scheuern. 
' Geräte aus Eisen oder anderem Metalle (Ketten; 
Ringe, Gabeln, Schippen Striegel, Gebisse von 
Jaumzeugen, Maulförbe, Tröge, sonstige Futter- 
und Tränkgeschirre und andere Gefäße, Käfige 
usw.) sind, soweit sie nicht zur Desinfektion (ver- 
gleiche unfer e) dem Feuer ausgesezt werden, 
gründlich zu pußen und mit. heißem Wasser abzu- 
spülen. 
-- Leder- oder Gummiteile (Halfter, "Gurte, Zaum- 
zeuge, Zuggeschirre, Sättel, Riemen, "Polsterüber- 
züge, Lederschuhe, Hundehalsbänder, Maulkörbe, 
Peits<en usw.) sind mit Seifenwasser abzubürsten. 
Gegenstände aus Zeug“ (De>en, Gurte, Halfter, 
Stride, Polsterüberzüge, Kleidungsstüke, Bettzeug 
usw.) sind durch Abbürsten mit Seifenwasser vom 
Schmuße zu befreien. 
: Haare, Wolle, Federn, Polstereinlagen und ähn- 
lihe Gegenstände sind, in dünnen Lagen  au5ge- 
breitet, mindestens drei Tage lang zu lüften und 
dabei möglichst oft zu wenden. 
8). Desinfektion. 
1“ Besondere Aufmerksamkeit erfordern die“ mit“ dem 
Nasenausflüsse, den :Absonderungen von Hautge- 
sc<würen sowie “mit dem Kote und Urin kranker 
oder“ der Seuche verdächtiger Tiere verunreinigten 
Gegenstände. 
Die bei- der Reinigung beseitigten und gesammel- 
ten Streumaterialien, Dünger, sonstiger Sc<muß, 
JTukterreste und dergleichen sind entweder zu per- 
brennen, zu vergraben, unterzupflügen oder durch 
Paten oder durc) Berpischen mit Kalkmilch un- 
schädlich zu machen. - 
Kot; Streu, Futterreste uswi können: nach Pak- 
fung verwendet werden. Jauche und Schmuß- 
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