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Volume Nr. 28, 13. April 1926

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

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4 garine“, „Kunsthonig“, „unreifes Obst“, „Ge- 
Lebendes Geflügel darf nur in geräumigen Fie: ist die Trennung kennkli< zu 
Käfigen untergebra<t werden. eder Kä en: . R 
228 mit 8 ac Tieren en 88 Unreifes Obst darf an Kinder nicht verkauft 
daß diese sich darin frei bewegen oder nict werden. 
gesc<nürt oder gepreßf werden können. Das 8 26. 
Drücken der Karpfen, um das Borhandensein Niemand darf den Anderen dur< Zurüc- 
von Rogen festzustellen sowie das Schuppen zrängen oder Überbieten oder auf eine andere 
und Abhäuten von lebenden Fischen ist verbo- Weise von dem beabsichtigten Kauf abhalten 
ten. oder darin stören. 
8 21. 
Die Beleuchtung der Marktbuden, S<hra- GErhalfung der Ruhe und Ordnung. 
gen und sonstigen Berkaufsstätten darf nur 
durch geschlossene Lampen .und Laternen ge- . i 8 2T. i 
sc<ehen. Die Verwendung von Benzin oder Käufer wie Händler sind gehalten, jegliche 
anderen hochgradig feuergefährlihen Brenn- Verletzung des Anstandes und jede Störung der 
stoffen ist verboten Der Gebraud von Kohlen- öffentlichen Ruhe und Ordnung zu unterlassen, 
be&en zum Erwärmen der Hände und Füße müßiges, zwe&loses Stillstehen, durc; das der 
ist nur gestattet, wenn diese Been aus Eisen, freie Verkehr leidet, ist unbedingt verboten. 
Blech, Messing, Nite! ader Kupfer hergestellt 8 28 
und nur mit seitlicher Öffnung versehen sind. 
Die Benutzung von Ne ORE jeder ne Das Jortwerfen von Obst, Obstshalen und 
ist verboten. von Abfällen jeder Art ist verboten. 
Das Berühren der Lebensmiktel .mit Aus- 
; : nahme des ungerupftfen Geflügels und der 
Beschaffenheit der Lebensmittel. Hasen im Fell vor erfolgtem Kauf ist unter- 
8-22. sagt. 
Nahrungs- und Genußmittel, welche wäh- 
rend der Marktzeit verdorben oder sonst unge- Ubbauen. 
nießbar geworden sind, sowie , Abfälle müssen 29 
in besonderen verschließbaren Behältern aufbe- . | S < 
wahrt und dürfen während des Marktes nicht Bei Schluß der im 8 Z angegebenen Ber- 
verkauft werden. kaufszeit „müssen die Händler nicht allein den 
Ebenso ist der Verkauf aufgeblasener Tiere Handel einstellen, sondern; auch ihre Handelsge- 
oder einzelner Teile verboten. räte zusammenpaden Spätestens 12/, Stunden 
nach dem Marktschluß muß der Markt von 
Berhalfen beim Handel. allen Waren und Gerätschaften geräumt sein. 
S 23. 8 30. 
Personen, die mit dem Verkauf von Lebens- Kein Fuhrwerk darf, um den Marktschluß 
mitteln zu tun haben, müssen frei von anstek- abzuwarten, in den angrenzenden Straßen des 
kenden Krankheiten und am Körper und in Marktes aufgestellt werden. 
der Kleidung sauber sein. 8 31. 
8 24. | Sind 1?/, Stunden. nac< Ablauf der Ber- 
Wer Roßfleisch oder aus. Roßfleisc<h herge- faufszeit Marktgegenstände oder Waren nicht 
stellte oder mit solchem vermischte Wurst oder Ffortgeschafft, so dürfen sie auf Gefahr und 
Hundefutter zum Verkauf stellt, muß dies durh Kosten des Eigentümers von den Polizeibeam- 
eine gut sichtbare Tafel von 60 cm Länge und ken entfernt: werden. 
30 cm Breite mit deullicher, mindestens 15 cm S 32 
hoher unverwischbarer Schrift ersichtlich machen Knochen, Kraut und andere größere Abgän- 
und darf demselben Verkaufsstande anderes . . . EE 
Fleisch und andere Wurstwaren nicht feilhal- ge sowie Papier müssen die Händler zusammen- 
ien; raffen und mit den Handelsgerätschaften zu- 
gleich fortschaffen. 
8 25. 
Kunstbutter und Mischbutter, Margarine 5 
und ähnliche Nachbildungen von Butter sind Maürfiräger: 
von Naturbutter, Kunsthonig von Bienenhonig, 8 33. 
unreifes Obst von reifem. Obst, Gefrierfleisch Personen, die ihre Dienste als Marktträger 
von frischem Fleisch gesondert zu halten ; durh anbieten wollen, müssen von der Ortspolizeibe- 
eine Täfel mit entsprechender, deutlich lesbarer hörde auszustellende numerierte Ausweiskarten 
Aufschrift. „Kunstbutter“, „Mischbutter“, „Mar- bei sich führen 
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