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Volume Nr. 28, 13. April 1926

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

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wärkigen, daß die Stelle anderweit vergeben Verkehr behindert, noh sonst das Publikum be- 
wird, falls er von ihr keinen Gebrauch macyt. lästigt wird Über die Grengen des dem Händ- 
ler zugewiesenen Standes dürfen Pläne und 
Aufbau der Stände. Bedachungen nicht hinausragen. 
5 11. g 16. 
Mit dem Aufbauen darf nicht früher als „. 
1?/, Stunden vor dem Anfang des eigentlihen Hunde, welche zum Ziehen benußt worden 
Marktes (vergl. 8 2) begonnen werden. Die sind, dürfen auf dem Markte nicht belassen 
Aufstellung von Schragen, Tischen, Bänken und werden. 
Sitzen für die Händler muß spätestens mit Be- g 17 
ginn dos Marktes erfolgen. ? 
Die Entleerung der Fischfässer vom Wasser 
Ordnung cui dem Markie. darf nichf dur< Umstürzen geschehen. In dem 
8 12 Boden der Fischbehälter muß ein Zapfloch an- 
Die Wagen dürfen eur so lange auf dem geb die ee ee Wohser M Zan 
Marktplatze verweilen, als zum Abladen der FuE iE ee aneinssen "Wasser wäh- 
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Markte Seht Ibn nach erfolgtem bia- Abrigen zi a von. Fissigfeiten 
den vom Marktplatz zu entfernen, es sei denn, REEG vs “ 
9:6 Hi ihre Aufstellung der Markkstand 8 18. 
selbst keine größere Ausdehnung erhält und die . „ „. N Ie 
Befestigung Des epn durc die Wagen Die Hauklöze der Schlächter sind auf minde- 
nicht beschädiot wird. Auf polizeiliches Der- stens 8 cm starken Holzunterlagen, die mit 
langen sind die Wagen von dem Marktplatze . Randleisten gegen das Abrutschen der Kloßfüße 
jedoch jederzeit zu entfernen Das Füttern von zu versehen sind, zu stellen ; sie müssen sorg- 
Pferden und anderen Zugtieren auf dem fältig abgefragt und sauber abgewaschen 
Markte iit verboten. werden. | 
S 13 Zur Unterlage von Fleis<waren darf nur 
.. 3 9- „ sauberes weißes Tischzeug oder saubere weiße 
Genjenigen ear ge Wadrerh welche MWachsleinwand verwendet werden. 
Sümt e ist Betesiein ae "ie Des ieehfer " Sämtliche Lebensmittel sind mit peinlichster 
der Marktpolizeibeamten ihre Wagen, auf dem Sanna m gehauen Rehrungeutieitt: 
Mte effi und von diesen herab zu werden können, wie Butter, Schmalz, Pflaumen- 
ASE 3. Rp . „. „ mus, Honig usw. müssen so aufbewahrt wer- 
Sie dürfen jedoc< feine Kasten, Körbe oder den, daß sie nicht mit Staub und Schmutz in 
andere Behältnisse neben den Wagen absetzen, Berührung kommen können. Alle Iahrungs- 
um aus diesen gleichzeitig zu verkaufen. In- wund Genußmittel, die ihrer Art und Beschaf- 
haber fester Marktstände haben keinen Anspruch, fenheit nach leicht Berunreinigungen aufneh- 
daß ihnen der Verkauf vom Wagen aus außer- men können, müssen in unbeschriebenem und 
dem gestattet wird. reinem Bapier, das anderen Zwecken noch nicht 
S 14. gedient hat, etwonen 200. verpackt jeden, 
S Deu : . I 
Die Händler müssen an ihrem Stand eine vforuf mit Angape der Firma und sonstigen 
dem inter gut sichtbare Tafel mit Namen der Reklame dienenden Bezeimmnmugen find Ie: 
und Wohnung anbringen und mit den nötigen dod) zulässig Die in den Verkaufsständen zum 
Vorrichtungen zur Lagerung ihrer Ware ver- Aufhängen des Sleisches benutzten Haken 
sehen sein Die zur Aufnahme der Verkaufs- müssen aus solchem Material hergestellt sein, 
gegenstänge bestimmten Tische und Behälter daß sich Rostflecte nicht bilden können. Tisch- 
-- Körbe, Kästen ujw. - müssen sich in einem platten, Wiegeschalen und alle Behälter, die 
sauberen Zustande befinden. Das Ansschütten 387. Aufnahme von Lebensmitteln dienen, 
von Obst, Kartoffeln, Zwiebeln, Gurken usw. müssen sanber sein. 
scbloßer Erde darf unter keinen Umständen 8 19. 
attfinden. 2 Ä h- 
Renee: Bnhse RUFTERFE NNEN Beim Ausschlachten von Wild, Geflügel und 
Fischen auf dem Markte müssen alle Abgänge, 
8 15. , wie Blut, Därme, Federn, Schuppen in dichten 
Pläne oder sonstige Überda<ungen über den Behältern sorgfältig aufgesammelt und späte- 
zu Markie gebrachten Gegenständen müssen ge- stens bei Räumung des Standes fortgeschafft 
nau nach Anweisung der Polizeibeamten und werden. Sie dürfen nicht in die Gullys ge- 
jederzeit so angebracht werden, daß weder der spült werden.
	        
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