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Volume Nr. 20, 12. März 1926 Verfügung vom 1. März 1926 ... betrifft: Unentgeltliche Verpflegung bei der Schutzpolizei

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

tungs- und Kriminalpolizei sowie der Grenzkommissariate jedoch 
nur, wenn auch sie während der ständigen erhöhten Alarmbe- 
reitschaft in ihren Diensträumen zu verbleiben gezwungen sind. 
Die unentgeltliche Verpflegung wird allen Berechtigten grund- 
säßzlich in Natur, und zwar in zubereitetem Zustande, aus Poli- 
zeifüchen gewährt. Wo aus örtlicgen und dienstlichen Gründen 
eine 'Speiseeinnahme in der zuständigen Polizeiküche nicht möglich 
ist, müssen diesen Beamten (Reviere. Außenwachen usw.) die zu- 
bereiteten Speisen zugeführt werden. Verabfolgung von Roh- 
materialien an einzelne Beamte zur Selbstzubereitung ist un- 
zulässig. | 
5 Die Gewährung der unentgeltlichen Berpflegung in 
Geld ist grundsätzlich ausgeschlossen. In ganz besonderen Aus- 
nahmefällen, in denen die Zuführung der- fertigen Speijen auf 
Scwierigfeiten stößt, kann auf Antrag die Geldvergütung in 
Höhe des Beköstigungsgeldes gewährt werden 
6. Werden Polizeibeamte avs Anlaß der Unterdrü&ung 
innerer Unrühen außerhalb ihres ständigen Dienstortes verwen- 
det, so ist für die Gewährung der unenigeltlichen Verpflegung 
der Umstand enticheidend, daß am Verwendungsorte dieselben 
Voraussehungen vorliegen, die zum Empfang der unentgeltlichen 
Verpflegung berechtigen. Die Genegmigung erteilt in diesem 
Falle der fär den Berwendungsort zuständige Regierungs- oder 
Po'izeipräsident. 
Der Polizeipräsident. 
3. B. Dr. Friedensburg. 
(UI: Nr: 3207
	        
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