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Volume Nr. 99, 18. Dezember 1926 Vorschriften des MfHuG. vom 10. Juli 1902 über den Umfang der Befugnisse und Verpflichtungen sowie über den Geschäftsbetrieb der Versteigerer

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

Richtigkeit versehenen Abschrift der Niederschrift über die Ber- 
steigerung und der Rechnung über Gebühren und baare Aus- 
lagen dem Auftraggeber auszuhändigen. Bon dem Erlöse kann 
er den Betrag seiner Forderung zurücbehalten. Das Gleiche 
findef entsprechende Anwendung, soweit hinsichtlich) der zur Ver- 
steigerung gestellten Sachen ein Zuschlag nicht erteilt ist. 
Eine genaue Berechnung der Gebühren und baren Aus- 
lagen ist in das Sammelheft (Ziff. 10) einzufügen. 
B. Besondere Vorschriften für die Ber- 
steigerung neuer Sachen. 
29. Neue Sachen find Waren, wel<he in 
offenen Berkaufsstellen feilgebofen zu 
werden pflegen, sofern sie ungebraucht 
sind oder soweit ihr bestimmungsmäßiger 
Gebrau< in dem Berbrauche besteht. A uf 
ihre Versteigerung finden. die Bestimmun- 
gen der Ziff. 18 bis 28 nur mit den nad- 
stehenden Maßgaben Anwendung. 
30. Dem Auftrage (Ziff. 18) ist ein vollständiges, mit 
fortlaufenden Zahlen versehenes Verzeichnis der zur Ver- 
steigerung bestimmten Sachen unter genauer Angabe der Zahl, 
Nrenge oder Gattung beizufügen. Die Ortspolizeibehörde kann 
die Annahme von Aufträgen ohne Verzeichnis gestatten. 
31. Der Versteigerer darf Versteigerungen nur auf Grund 
einer Bescheinigung (Ziff. 32) der Ortspolizeibehörde 
vornehmen. 
Von jedem Versteigerungstermine haf der Versteigerer der 
Orkspolizeihehörde, in deren Bezirke die Versteigerung stattfinden 
soll, unfer Angabe des Tages, der Stunde und des Orkes der 
Versteigerung, sowie unter Angabe des Ortes, wo sich die 
Sachen bis zum Versteigerungstermine befinden, vorher Anzeige 
zu erstatten. Die Ortspolizeibehörde bestimmt allgemein für 
ihren Bezirk die Frist, die zwischen dem Eingange der Anzeige 
und dem Versteigerungstermine liegen muß. Der Anzeige ist 
der Auftrag nebst Verzeichnis (Ziff. 30) sowie eine Abschrift 
des Verzeichnisses beizufügen. Wird die Versteigerung für 
mehrere Auftraggeber vorgenommen, so ist über die zu verstfei- 
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