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Volume Nr. 14, 19. Februar 1926 Verfügung vom 4. Februar 1926 ... betrifft: Anweisung für die Beaufsichtigung des Kraftfahrzeugverkehrs

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

Huppe (8 4 Abs. 1 Nr. 4) und dem Rücwärtsgang (8 4 Abs. 
3) befreit. 
Die von diesen Zugmaschinen mitgeführten Anhängewa- 
gen brauchen nicht mit Gummi oder einem anderen elastischen 
Stoff bereift sein, bedürfen keiner Bergstüße, ferner brauchen die 
Anhängewagen nicht spuren, auch braucht am Anhängewagen 
kein Typenschild vorhanden sein. Auf dem Anhängewagen 
braucht kein Bremser mitfahren, anch können mehr als ein An- 
hängewagen oder Anhängeachsen zur Lastenbesörderung ohne 
besondere Erlaubnis mitgeführt werden. Ein derartiger Zug 
darf aber nicht länger ais 15 m sein. 
Die Zugmasdinen, die von den Vorschriften über die 
Kennzeichnung befreit sind, müssen bei Dunkelheit oder starkem 
Nebel «außer den zwei vorderen Laternen eine Laterne führen, 
die weißes oder gelbrotes Licht nach) hinten wirft. Beim Mit- 
führen von Anhängern muß die Laterne am Schlusse -des Zu- 
ges angebradt jein. 
X. Fahrzeuge der Wehrmacht und Reichspost. 
Die Zulassung und Abstempelung sowie die Ausstellung 
von Führerscheinen für die Kraftwagen und Führer der Reichs- 
post und Wehrmacht erfolgt durch die zuständigen Dienststellen 
der Reic<swehr und Reichspost Die Fahrzeuge der Reichspost 
führen das Erkennungszeichen R P mit laufender Nummer, die 
Reichswehr das Erkennungszeichen R W- 
xX1. Führerschein. 
Die Krafträder, mit Ausnahme der Kleinkrafträder, muß 
ein Führerschein in Klasse 1, für Führer von Wagen mit einem 
betriebsfertigen Eigengewicht von mehr als 2,9 tf Klasse 2, für 
alle: übrigen. Kraftwagen bis 8 Steuer PS Klasie 3a, über 
8 Sieuer PS Klasse 3b vorhanden Jein. 
Führer von Zugmaschinen ohne Güterladeraum, soweit 
sie nicht vom Führerschein befreit sind, bedürfen, auch weun die 
Zugmaschinen weniger als 2,5 t Eigengewicht: besißen, stets des 
Führerscheins Klasse 2. 
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