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Volume Nr. 78, 5. Oktober 1926 Verfügung vom 17. August 1926 ... betrifft: Festnahme und Einlieferung

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

möglich sein.sollte, muß auf ein allgemei- 
nes Krankenhaus zurücgegriffen werden. 
Bei der Aufnahme ist auf strengske 
Auswahl Bedacht zu nehmen, 3. B. dürfen 
auf keinen Fall Beobachtungstranfe, die 
gerichtlicher Haff unterliegen, (8 3! Str. 
P. O.) in das Polizeifrankenhaus gebracht 
werden. 
Die Zuführung erkrankter Polizeige- 
fangener nach dem Polizeifranfenhause er- 
folgt etwa in folgender Form : 
Nac< Möglichkeit ist der Aufnahme- 
dienst des Polizeifrankenhauses vorher tele- 
fonisch von der bevorstehenden Einlieferung 
zu verständigen. Die Begleitpersonen des 
Gefangenen haben sich bei Eintreffen an 
den Pförfner zu wenden, der sie "an die 
Aufnahme verweist. In der Zeit von 
4 Uhr nachm. bis 8 Uhr morgens versieht 
der Pförtner selbst den Aufnahmedienst. 
Dem Diensthabenden in der Aufnahme 
gegenüber haben sich die begleitenden Be- 
amten unaufgefordert zu legitimieren und 
ihmihre Personalien undihre Dienststelle anzu- 
geben ; Kriminalbeamte haben insbesondere 
ihre Erfennungsmarke vorzuweisen und 
deren Nummer anzugeben. Die Begleiter 
sind ferner verpflichtet, der Aufnahme An- 
gaben über die Person des Eingelieferten 
zu machen, soweit sie dazu imstande sind. 
Im Einzelnen bleibt die diesbezüg- 
liche Regelung Sache der Verwaltung des 
Polizeikrankenhauses. 
Die Kosten für ärztliche Behand- 
lung u. s. w. der Polizeigefangenen wer- 
den vom Berwaltungsamt des Polizeikran- 
kenhauses in Form von Forderungsnach- 
weisen angefordert, auf denen der Leiter des 
Berwaltungsamts des Krankenhauses ledig- 
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