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Volume Nr. 78, 5. Oktober 1926 Verfügung vom 17. August 1926 ... betrifft: Festnahme und Einlieferung

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

oder? durch: Bötendeinz Eigentümern des" Führwerks 
seine Festnahme mitzuteilen.“ H 
4% Transportmittel. 
Der Transport einzuliefernder“ Personen 
erfolgt in der Regel durch die Gefangenentrans- 
porkwagen. 
"Über die Zulässigkeit von Einzeltransporten 
ist folgendes zu beachten. Soweit die Einlieferung 
zwangsgestellter „Personen mitfels der nur in 
größeren Zeitabständen verfehrenden 'Gefangeneu- 
transportwagen nach Lage der besonderen Ver- 
hältnisse des Falles für den Einzusliefernden eine 
unnötige Härte bedeuten würde, haf ohne Rüc- 
sicht auf den Grund der Einlieferung die Über- 
führung mittels Einzeltransports zu erfolgen. Es 
wird. deshalb insbesondere für die - Reviere der 
Polizeiämter 7=-20, bestimmt, daß die zur Zustän- 
digkeit der Speziasdezernate der "Zentrale festge- 
nommenen unbesftfraften und nicht gestän- 
bigen Personen, wenn irgend möglich, no< am 
Tage der Festnahme mit dem möglichst billigen 
Verkehrsmittel unmittelbar dem Leiter des Dauer- 
dienstes zuzuführen sind, und. zwar dann, 
3) wenn beieiner Zuführung zur Sammelstelle 
ein Weitertransport. nach der Zentrale sich 
am selben Tage nicht: mehr ermöglichen 
lassen würde (was evtl. bei der Sammel- 
stelle festzustellen bleibt) oder“. 2 
vb) selbst wenn. diese Möglichkeit noch gegeben 
ist, wenn der Wunsch ausgespröchen wird, 
mittels Einzeltransport befördert zu werden. 
Für die Reviere der Pölizeiänmker 1=6 
wird mit Rücfsicht darauf, daß «die Gefangenen 
von dort unmittelbar durch die Wagen zur Ab- 
holung gelangen und daß dort die Möglichkeit 
einer häufigeren Beförderung “gegeben ist, ein 
Einzeltransport aus dem zu a) angegebenen Grunde 
wohl nur ausnahmsweise.in Frage kommen: Da- 
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