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Volume Nr. 31, 21. April 1925

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1925 (Public Domain)

Sie gewährleisten aber ein leichtes Anspiken 329 -- nur an die Beämken des Verwaltungs“ 
und eine gute Mine. Den Bedürfnissen der innendienstes, die ständig oder überwiegend 
Polizeiverwaltung ist damit unbedingt genügt. mit schriftlichen Arbeiten beschäftigt sind, zu- 
Über den in letzter Zeit zur Berausgabung lässig. Alle übrigen Beamten und die Ange- 
gelangten Heftzwirn ist ebenfalls geklagt wor- stellten erhalten dagegen die Screibmaterialien 
den. Diesen Heftzwirn habe ich bei Auflösung in Grenzen des notwendigen Bedarfs in Natur. 
der Beschaffungsstelle des Ministeriums des Erhöhten Ansprüchen an Schreibmaterialien 3- 
Innern in einem größeren Posten übernommen. B. an Farbstiften für Auszeichnungsstellen oder 
Wenn auch die Klagen über die Brauchbar- größere Registraturen wird auf Anfordern 
keit dieses Heftzwirns nicht ganz unberechtigt durc die Geräteverwaltung stattgegeben wer- 
sind, so muß doch der Aufbrauch aus Grün- den. 
den der Sparsamkeit erfolgen. Danac< wird Sofern durch den Kassenanschlag für 1925 
wiederum die Beschaffung . von gutem Heft- auf Grund meines Antrages erhöhte Mittel 
zwirn erfolgen. zur Verfügung gestellt werden sollten, wird auf 
Von einzelnen Dienststellen ist auch die Höhe die weitere Verbesserung der zur Beschaffung 
der durch Verfügung vom 15. 8. 24 Abt. il gelangenden Geschäftsbedürfnisse hingewirkt 
Nr. 17826/24 2e festgesetzten Höchstmengen für werden. Die Verwendung von mittelfeinem 
die Abfindung der Beamten mit Schreibmate- Papier für Drucksachen ist vom 1. April 1925 
rialien, die keine Schreibstoffvergütung erhalten ab bereits eingestellt worden. Weitere Ver- 
als zu niedrig bezeichnet worden. Id ver- besserungen werden in Grenzen der zur Ver- 
mag diese Beschwerden als berechtigt nicht an- fügung stehenden Mittel nac) und nach er- 
zuerfeunen. Durch jahrelange Praxis hat sih 1fs+gen- (Abt. 111 Nr. 7426/25 2) 
die Höhe der 3. Zt. zur Verausgabung gelangen- Berlin, den 14. April 1925 
den Screibmaterialien als ausreichend erwie- Der Polizeipräsidenk. 
sen. Es muß von jedem Beamten erwartet 3. B. Fiehn 
werden, daß die danach geboiene Sparsamkeit "TT : 
weiter geübt wird. Die Zahlung der Schreib- 
stoffvergütung ist zufolge Erlaß des. Herrn 
Ministers des Innern vom 16. 3. 23 1 € 
1829 11 -- siehe Min. Bl. f. d. i. V- Seite 
Hrud: Hans Riedel, Hennikendorf-Berlin 6.
	        
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