Path:
Volume Nr. 86, 30. Oktober 1925 Verfügung vom 10. Oktober 1925 ... betr. Angestelltenversicherung

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1925 (Public Domain)

b) wenn der Arbeitgeber die Ausstellung einer Versicherungs- 
karte beantragt, weil der Versicherte dies zu Unrecht unter- 
lassen hat. 
Die Gebühr beträgt für jede Karte 5 Pfg- 
Die erhobenen Beträge sind von den. Polizeirevieren am 
24 jed. Monats unmittelbar an die zuständige Polizeiamtskasse 
mittels Nachweisungen in doppelter Ausfertigung nach Vordruck 
Nr. 2191 abzuführen. Eine Ausfertigung der eingereichten 
Nachweisungen verbleibt bei der Polizeiamtskasse, die andere er- 
hält der das Geld abliefernde Beamte nach Quittungsleistung 
zurück. 
Die Reichsversicherungsanstalt zahlt der Ausgäbestelle 
(Polizeipräsidium) für die Gesamttätigkeit eine "Vergütung nach 
den Grundsäßen, die der Reichsarbeitsminister mit Zustimmung 
des Reichsrates aufstellt. Zur Anforderung der Vergütung 
bei der Reichsversicherungsanstalt haben die Polizeireviere bis 
zum 10. Januar jeden Jahres auf Grund einer im Revier zu 
führenden Liste die Zahl der für das vergangene Kalenderjahr 
ausgestellten Karten ihrem Polizeiamt mitzuteilen, das die Re- 
vierberichte mit einer Zusammenstellung an das Polizeipräsidium, 
Abteilung 1U, weitergibt. 
Der Polizeipräsident. 
Grzesinski. 
Die Verfügung vom 26. 6. 1922 =- 1288. &. 22 =, betr. 
Angestelltenversicherung (Amtl. Nachrichten Nr 87) wird aufge- 
hoben. 
18
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.