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Volume Nr. 85, 27. Oktober 1925 Verfügung vom 11. September 1925 ... betrifft: Anleitung für die Polizeireviere betreffend Änderung des bisherigen gewerblichen Katasters

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1925 (Public Domain)

dsgl. offene Verfgufsstellen 3. B. Lebensmitktkelge- 
schäfte für eine Kaffeemühle, Feinkostgeschäfte zum 
Aufschnittschneiden, Kleinhändler für eine Wähche- 
rolle ; 
sämtliche Gast- und Schankwirtschaften, 
andere gewerbliche Betriebe, für die besondere 
Schußvorschriften erlassen sind, auch wenn sie nicht 
motorisch betrieben werden 3. B. Steinhauereien, 
Anlagen in denen Thomassc<la&e gelagert wird, 
Lumpensortierereien, Borstenzurichtereien, Bürsten- 
und Pinselmachereien, Anlagen zur Vulkanisierung 
von Gummiwaren, Bädereien, Konditoreien, Werk- 
stätten der Tabakverarbeitung, Werkstätten der 
Kleider- der Wäsche- Konfektion, Maler, und An- 
streicherwerkstätten, Buchdruereien. Jedoch werden 
offene Verfaufsffellen ohne Rücsicht auf die Ver- 
ordnung über Sißgelegenheit vom 28. X1. 1900 
nur aufgenommen, wenn in ihnen 5 oder mehr 
Arbeitnehmer beschäftigt werden oder motorische 
Kraft verwendet wird. 
Bädereien und Konditoreien sind aufzunehmen, auch 
wenn in ihnen kein? Arbeitnehmer beschästigt werden, 
da die Verordnung über die Arbeitszeit in Bäckereien 
etc. vom 23. XI. 18 (RGBl. S. 1329) auch für 
die Urbeitszeit der Ürbeitgeber gilt. 
? 3 Abgrenzung nach der Selbändigkeit der Betriebe : 
Es ist, soweit die Voraussezungen zu 1) und 2) zutreffen, 
für jede örtlich getrennte Betriebsstätte je ein besonderes 
Katasterblatkt anzulegen, auch wenn die Annahme der 
Arbeitnehmer oder die Regelung der Arbeitszeit durch 
eine örtlich getrennte Zentralleitung erfolgt, 3. B. für 
die Depositenkassen der Banken, die Filialen von Lebens- 
mittelgeschästen. vie Zweiggai!wirtschaffen von Aschinger. 
Die Arbeitnehmer diejer Einzelbekriebe dürfen bei der 
Zentrale nicht mitgezählt werden. 
: Bei Baugeschäften ist, sofern nicht feste Bauhöfe, 
Zimmerpläße, Sägewerke etc., wie bisher zu zählen sind, 
zunächst nur das ständige Bürs der Niederlassung 
--- gleichgültig ob Hauptniederlassung z. B. Boswau & 
Knauer, Berlin, oder Nebenniederlassung 3 B. Philipp 
Holzmann, Frankfurt a/M., Büro Berlin, == aufzunehmen. 
Diesem Büro ist die Mittelzahl der ständig in Berlin, 
wenn auch an wechselnden Baustellen beschäftigten. Urbeit-
	        
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