Path:
Volume Nr. 11, 2. Februar 1924 Polizeiverordnung betreffend das Naturschutzgebiet Lichterfelder Schloßpark

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1924 (Public Domain)

": &% 
(Es ist verboten, baulihe Anlagen zu errichten und An- 
kündigungsmittel jeder Art anzubringen sowie Bodenverände- 
rungen, insbesondere durc Torfgewinnung, vorzunehmen oder 
neue Wege anzulegen. 
8 5.. 
Es ist verboten, Vögel zu beunruhigen, zu verfolgen, zu 
fangen oder zu töten. 
„36. 
Es ist verboten, Vieh jeder Art zu weiden oder umher- 
laufen zu lassen. 
8 7. 
Jede garten- und feldmäßige Bewirts<haftung innerhalb 
ves Naturschußgebietes ist verboten. 
8 8. 
Aus besonderen Gründen kann der Polizeipräsident im 
Einvernehmen mit der Staatlichen Stelle für Naturdenkmal- 
pflege Ausnahmen "von den Bestimmungen des 8 1 Absatz 2 
und der 88 2 bis 5 gestatten. - 
89. 
Vebertretungen dieser Verordnung werden, soweit nicht auf 
Grund weitergehender Strafbestimmungen höhere Strafen an- 
zuwenden sind, auf Grund des 8 34 Feld- und Forstpolizeigeseßes 
in der Fassung des Gesehes vom 8. Juli 1920 mit Geldstrafe 
bis zu 150 Goldmark oder entsprechender Haft bestraft. 
8 10. 
Die Verordnung tritt mit dem Tage der Veröffentlichung 
im Amtöblatt der Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin 
in Kraft. (Allg. 115. II 0. 23.) 
Berlin, den 28. Januar 1924. 
Der Polizeipräfident. 
Richter.
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.