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Volume Nr. 11, 2. Februar 1924 Polizeiverordnung betreffend das Naturschutzgebiet Lichterfelder Schloßpark

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1924 (Public Domain)

Abteilung It (Ord. TI]). 
Gruppe 3 (Feld-, Forst-, Jagd- und Fischereipolizei sowie 
Naturschutz). 
Polizeiverordnung 
betreffend das Naturschutßgebiet Lichterfelder 
Schloßpark. 
Auf Grund der 88 42, 143 und 144 des Gesetzes vom 
30. Zuli 1883 über die Allgemeine Landesverwaltung (G.S. 
S. 195), des Geldstrafengesezes vom 27. April 1923 (R.G.BU. 
Teil I S. 264), des Geseßes vom 13. Oktober 1923 über 
Vermögenösstrafen und Bußen (R.G.Bl. S. 943), der Ver- 
ordnung vom 23. November 1923 auf Grund des Gesees über 
Vermögenöstrafen und Bußen (R.G.Bl. S. 1117), des 8 34 
des Feld- und Forstpolizeigesezes in der Fassung des Gesekßes 
vom 8. Zuli 1920 (G.S. S. 437) und der Anweisung vom 
20. Dezember 1920 zur Ausführung dieses Gesetzes (Deutscher 
Reichsanzeiger Nr. 1 vom 3. Januar 1921) wird zum Scubße 
des durc< Erlaß der Herren Minister für Wissenschaft, Kunst 
und Volksbildung und für Landwirtschaft, Domänen und 
Forsten vom 29. Januar 1923, betreffend den Sc<loßpark 
Lichterfelde (Amtsblatt der Regierung zu Potsdam und der 
Stadt Berlin 1923, Stü> 9 Seite 143) zum Naturschußgebiet 
erflärten östlichen Teiles des Schloßparks in Groß-Lichterfelde, 
Hindenburgdamm 28, mit Zustimmung des Magistrats folgende 
Polizeiverordnung erlassen : 
81. 
Alle Maßnahmen, welche die Pflanzenbestände des Natur- 
schußgebietes Lichterfelder S<loßpark gefährden können, sind 
untersagt. | 
Es ist insbesondere verboten, Bäume oder Sträucher 
niederzulegen, zu roden, zu beschädigen oder sonst zu verändern. 
82... 
(Es ist verboten, abgestorbene Bäume, Aeste oder Zweige 
zu entferne. = 
; 83 
(Es ist verboten, Pflanzen auszugraben, auszureißen oder 
abzuschneiden, Blüten- oder Laubzweige abzubrechen oder ab- 
zushneiden und Blumen zu pflücken.
	        
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