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Volume Nr. 6, 18. Januar 1924

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1924 (Public Domain)

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In 8 14 Abs. 1 ist zu seen statt „sofort - 
auge zu machen* : „innerhalb der für die | Schreibmaschinen 
Aufnahmeanzeigen vorgeschriebenen Frist An- Die den Dienststellen zugewiesenen Schreib- 
zeige zu ennie maschinen werden nicht immer mit der nötigen 
Die im 8 27 vorgeschriebenen Empfangs- Sorgfalt behandelt. Teils gelangen sie ver- 
beftätigungen über Aufnahme-, Entlassungs- staubt in die Telegraphenwerkitatt, teils lassen 
usw. Anzeigen kommen in Wegfall. zerbrochene Teile auf fahrlässige Behandlung 
Die in den 88 8 und 14 nunmehr vor- sbließen. Die Diensistellenleiter wollen aus 
gesehenen Anzeigefristen erweitern die Möglich- eine ordnungsmäßige Behandlung der Screib- 
feit von Sammetsendungen, durc die eine maschinen hinwirken. Grsaßma Pinen können 
nicht unwesentli<e Portoersparnis erzielt nicht gestellt werden, auch sind Anträge aus 
werden kann. Neubes<haffung wegen der schlechten Finanzlage 
Die den Aufnahmeanzeigen an den Staats- des Staates bis auf weiteres zwecklos. 
anwalt Zinzuzufügenben Nehpringen über Berlin, den 15. Januar 1924. 
Krankheitsform und Heilbarkeit sowie über die 7 
Zwedmäßigkeit einer Entmündigung oder Der Nottzeipräsid ent. 
Pflegschaft sollen zu einer Cinsc<iränkung der She 990 I .„. 
Anfragen und damit des Screibwerks der (1116. P. 9. 23.) 
Staat8anwaltsc<haften beitragen. | wnn 
Wir ersuchen ergebenst, die privaten Heil- 
und Pflegeanstalten für Geisteskranke, Cpi- Yorordnung 
leptis<e und Idioten im dortigen Bezirk ge- 
fälligst mit entsprechender Weisung zu versehen. | über deu Verkehr mit Zahlungsmitteln 
Berlin, den 15. Dezember 1923. (Veri EE „Mitiinaden Mäe ; 
ZugleiH im Namen des Preußischen Ministers ernennt ander am 75. Jama Hp: 
des Innern und des Preußi'chen Zustizministers. Siphon Nr. ee R.G.Bl. = 27.) 
Der Preußische Minister für Auf Grund des EGrmächtigunpsgeseßes vom 
Men ish imi f 8. Dezember 1923 MOR 1 S. 1179) ver- 
I. A.: Gottstein. ordnet die Nehhörehierinig nach Anhörung der 
(I. 9a. Kr.-Anst. 131/23.) | Ausschüsse des Reichsrats und des Neichstags: 
+ 8 1. 
Reue Ziernsprec<bücher. Die öffentlichen Kassen sind nicht ver- 
Die Reichs - Telegraphenverwaltung wird Pflichtet, Zahlungsmittel, die auf Beitäge 
voraussichtlic< im März 1924 die neuen unter 50 Milliarden Reichsmark lauten, in 
„Amtlichen Fernsprechbücher“ für Berlin und Z blung zu nehmen, soweit sie nicht zur 
Umgegend verausgaben. Begleihung von kleineren Beträgen oder 
Die Teilnehmer erhalten für je einen Haupt- GSpißenbeträgen erforderlich sind. Die Gin- 
anschluß. gegen Abgabe des vorjährigen Fern- 81116 dieser Zahlungsmittel dur< die 
jsprechbuches, ein neues Buch kostenfrei Die Noteninstitute, die sie ausgestellt haben, wird 
Zustellung durch die Reichspost erfolgt dorthin, hierdurch nichi berührt. 
wo die Anschlüsse sich befinden. 82. 
Für Nichtablieferung der alten Bücher wird Diese Verordnung tritt mit dem auf ihre 
Im ke pihr von mindestens 10 Goldmark Verkündung folgenden Tage in Kraft. 
erhoben werden. ; 
Neue Fernsprechbücher, welche käuflich er- Berlin, den 9. Januar 1924. 
worben werden sollen, kosten voraussichtlich Der Reichskanzler. 
1 Ihe Aeierngen und Dienststellen hab ve. Marr: 
ie eilungen un ienststellen haben Mie Ä 
bis zum 1. S0 1924 den Bedarf an neuen Der Reichsminister der Finanzen. 
Fernsprechhühern ' der Polit - Zelegraphien- gez. Dr. Luther. 
rwaltu : i 
erfott et anzugeben: "Fehlanzeige "Fin Vorstehende Verordnung den Dienststellen 
. Mit Rüdsicht auf die Staatsfinanzen können im Kenntnis mit dem Ersuchen, in den Zahl- 
kostenpflichtige Bücher nur in geringer Anzahl tellen entsprechende Aushänge anzubringen. 
zur Verausgabung gelangen. (9,24. T. V.) Berlin, den 17. Januar 1924. 
Berlin, den 11. Januar 1924. Der Polizeipräsident. 
Der Polizeipräsident. (Unterschrift.) 
I. V. Moll. » (95. K. 24.) 
Druc der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanftalt, Berlin 8W., Wilhelmstr. 32. -
	        
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