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Volume Nr. 7, 13. Januar 1922 Erstattung der Einkommensteuer durch Abzug vom Arbeitslohn

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1922 (Public Domain)

b) im Falle der Zahlung des Arbeitslohns für volle 
.  Ralenderwochen um 10,80 44 wöchentlih,  ........ 
ce) im - Falle der Zahlung des Arbeitslohns für, volle 
Arbeitstage um 1,80 44 täglich,“ :* 
d) im Falle der Zahlung des Arbeitslohns für kürzere 
Zeiträume. um 0,45 -46 für je zwei angefangene vder 
volle Arbeitsstunden.. 
c- Auf Antrag“ ist “eine Erhöhung dieser "Beträge: zuzulassen, 
wenn der Steuerpflichtige na<hweist,: daß die ihm zustehenden 
Abzüge im Sinne des 8 13 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 den Betrag von 
9400 44 um. mindestens 450 4 übersteigen., Ueber den Antrag 
enitsHeidet das Finanzamt. - 
Stehen Abzüge im wirtschaftlichen Zusammenhange "mit 
anderem Ginkommen als Arbeitslohn, so sind sie. zunächst von 
dem anderen Einkommen abzuseken, nur insoweit diese Abzüge 
das andere Einkommen übersteigen, sind sie: in die Abgeltung 
einbegriffen. M 
„ Wird der Arbeitslohn nicht für eine bestimmte Arbeitszeit 
gezahlt, so tritt an die Stelle der Ermäßigungen nach Abs. 2 
eine feste Ermäßigung von 4 v. H. des Arbeitslohns. . 
Der na< Vornahme der Ermäßigungen- einzubehaltende 
Betrag ist im Falle der Zahlung des Arbeitslohns für volle 
Kalendermonate. oder. -wochen auf volle Mark -na< unten, im 
Falle der Zahlung des Arbeitslohns für volle Arbeitstage auf 
volle 50 -3 nach unten, im Falle, der Zahlung des Arbeits- 
lohns für kürzere Zeiträume auf volle 10 3 nach „unten 
abzurunden. (Nr. 44. K, 22.) 
Berlin, den 6. Januar 1922. 
Der Polizeipräsident. 
Kalkulatur =- Lohnbureaun. 
I. A.: Günther.
	        
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