Publication:
1916
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-10468968
Path:

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Ordensauszeichnungen usw. erhielten:
Stadtbibliothekar Dr. Fritz das Prädikat Professor, dirigierender Arzt des Krankenhauses Westend
Professor Dr. Umber und Oberstadtsekretär Krüger den Roten Ädlcrorden 4. Klaffe, Stadtsckretär
Slapczynsti den Kgl. Kronenorden 4. Klasse, Sekretär Sperhacke und Gasmcister Salomonn das
Verdienstkreuz in Gold, Registraturassistent Behnke das Berdienstkreuz in Silber, Bauaufsehcr
Wodtke und Schuldiener Sukrow das Krenz des Allgemeinen Ehrenzeichens, Gehilfe des Betriebs-
tnspektors der Kanalisation Hilgendorf und Schuldiener Driebe das Allgemeine Ehrenzeichen.
Neben den auf Privatdienstvertrag ständig beschäftigten Personen wurden in 1191
Füllen Hilfskräfte vorübergehend beschäftigt, und zwar in 911 Fällen als Hilfsarbeiter und
Hilfsarbeiterinnen, in 280 Fällen als Hilfsboten ufiv.
Im Laufe des Berichtsjahres arbeiteten ferner in der städtischen Verwaltung zu
ihrer Information unentgeltlich:
die Gerichtsassessoren Gluck, Opitz, Dr. Grunow, Dr. Masur und Rechtsanwalt Stern; die Ge
nannten wurden demnächst als juristische Hilfsarbeiter beschäftigt mit Ausnahme des Assessors
Opitz, der aus her städtischen Verwaltung ausichied.
Der Unterricht für Sekretäranwärter, Boten und Pförtner konnte in der üblichen Weise
nicht erteilt werden, da die in Frage kommenden Beamten zum größten Teil zum Heeres
dienst eingezogen waren. Eine Sekretärprüfung wurde aus dem gleichen Grunde nicht
abgehalten.
Zur Vorprüfung für die Aufnahme in die Anwärterliste für Sekretariatsassistenten
stellen meldeten sich 27 Militäranwärter. Es fanden vier Vorprüfungen statt, zu denen im
ganzen 106 Anwärter vorgeladen wurden; von den 47 erschienenen bestanden 28.
Die beiden Vertrauensärzte der städtischen Verwaltung Geh. Sanitätsrat Dr. Äaehler
und Stabsarzt Dr. Stier untersuchten gegen eine Vergütung von 5 Jl in jedem Falle 579
Personen (1913: 865), und zwar 102 Beamte, 92 Lehrer, 50 Lehrerinnen und 335 sonstige
Bedienstete.
Gewährung von Ruhegehalt und Ruhelohn. Fürsorge für die Hinterbliebenen.
Witwen- und Waisengeld. Nnfallfürsorge. Unterstützungen. Versicherung gegen Haftpflicht-
schäden. Ruhegehalt wurde zu Beginn des Berichtsjahres an 44 Pensionäre gewährt. Im
Laufe des Jahres wurden 15 Beamte in den Ruhestand versetzt (vergl. oben). Von den zu
Begiilii des Berichtsjahres bei der Brandenburgischen Witwen- und Waisenversorgungsanstalt
beteiligten 52 ruhegehaltsberechtigten Beamten (einschließlich 18 Ruhegehaltsempfängern)
und 26 Lehrern sind im Laufe des Jahres 1 Beamter und 1 Lehrer ausgeschieden. An Bei
trägen hatte die Stadt 7,25*% vom Gesamteinkommen = 29 565,84 Ji zu leisten. (1913:
31 172,71 Jl). Aus städtischen Mitteln erhielten die Hinterbliebenen von 42 Beamten
Witwen- und Waisengeld.
Aus der Fritsche-Stiftung sind die Hinterbliebenen von 22 Beamten mit
zusaininen 4 458,33 Jl bedacht worden.
Der Hinterbliebenen-Unterstützungskasse gehörten am Schlüsse
des Berichtsjahres 796 Mitglieder an. Der widerrufliche Zuschuß der Stadt — 4 Jl für jedes
Mitglied und Jahr — belief sich auf 3 147 Jl.
Nach den Grundsätzen für die Bewilligung von Ruhe l o h n und
Hinterbliebenenversorgung für städtische Arbeiter usw. sind im Be
richtsjahre gewährt worden: Im Bereiche der allgemeinen Verwaltung an 54 Personen Ruhe-
geld 30 996 Jl (1913: 27 540,58 Jl) an 39 Witwen Hinterbliebenenbezüge 14 074,92 Jl
(1913: 13049,89,#!; im Bereiche der Sonderverwaltungen (Verwaltung der Gaswerke siehe
IV. 1), und zwar Kanalisationsverwaltung: an 3 Personen Ruhegeld 1604,24 Ji (1913:
2361,09 Jl), an 10 Witwen Hinterbliebenenbezüge 2608,28 Jl (1913: 1298,17 Jt), Lager
platz der Tiefbäuvcrwaltung: an 1 Person Ruhegeld 209,10 oii (1913; 209,10 Jl), an 1 Witwe
Hinterbliebenenbezüge 330 Jl (1913: 360 Ji).
Auf Grund des Gemeindebeschlusses vom 13./25. September 1907 betr. Nnfallfürsorge
wurden im Berichtsjahre an 3 Personen 1199,10 Jl (1913: 1199,10 Jl) Nnfallrente im
Bereiche der allgemeinen Verwaltung gezahlt.
Aus der zur dauernden Ehrung des Oberbürgermeisters Schustehrus aus städtischen
Mitteln mit einen, Kapital von 50 000 Ji für die Hinterbliebenen von städtischen Privat
dienstverpflichteten neuerrichteten Schustehrus-Stiftung sind den Hinterbliebenen von
1 Privatdienstverpflichteten 300 Jl Unterstützung gewährt worden.
Aus der I u b i l ä u m s st i f t u n g wurden an die Hinterbliebenen von 13 Arbeitern
Unterstützungen im Gesamtbeträge von 1370 Jl (1913: 1090 Jl) gezahlt.
Zu dem Ortsstatut betr. die Gewährung von Ruhegehalt ist der Gemeindebeschluß
vom 23. September/1. Oktober 1914 gefaßt worden. Ferner ist
a) zu den Grundsätzen für die Bewilligung von Ruhelohn und Hinterbliebenenversorgung
für städtische Angestellte und Arbeiter
der Nachtrag II und
h) zur Ordnung betreffend das Ruhegehalt der Feuerwehrmannschaften und die Fürsorge
für die Witwen und Waisen der Feuerwehrmannschaften
der Nachtrag III
beschlossen worden.
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