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Full text: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Issue1910 (Public Domain)

- 62 
Ertragsberechnung der im Etatsjahre 1910 angeschlossenen Münzgasmesser. 
Münzgasmesser für 
625 Ltr. 680 Ltr. 
Zusammen 
Am 1. 4. 1910 waren angeschlossen . . 
5 819 
6 244 
12 063 
Zugang im Etatsjahre 1910 . 
3 907 
4 297 
8 204 
9 726 
10 541 
20 267 
Abgang im Etatsjahre 1910 . 
3 028 
2 797 
5 825 
Bleiben angeschloffen am 
31. 3. 1911 
6 698 
7 744 
14 442 
Von den hier nachgewiesenen Gasmessern waren 
angeschlossen: 
a) während des vollen Jahres . . . 
2 791 
3 447 
6 238 
b) während eines kürzeren Zeitraumes und zwar: 
Tage 
Tage 
a) die in Zugang nachge- 
wiesenen 3907 und 4297 
Gasmesser 
743 996 
773 633 
b) die in Abgang nachge- 
wiesenen 3028 und 2797 
Gasmeffer 
523 218 
486 459 
1 267 214 
1 260 092 
oder in vollen Jahren . 
3 472 
3 452 
6 924 
zusammen 
6 263 
6 899 
13 162 
Durch diese 6 263 und 6 899 Gasmesser ist ein Gas- 
verbrauch von 1780 243 und von 2 615 512 cdm 
nachgewiesen und ein Geldbetrag — 
einschließlich 
10,25 und 6,25 M. jährlicher' Apparatemiete von . . 
284 685,25 
384 522,97 
669 208,22 
dafür vereinnahmt worden. 
Nach Abzug der Apparate und Gasmessermicte u. zwar: 
a) für 6263 Gasmeffer mit Apparaten je 10,25 M. — 
64 195,75 
— 
b) „ 6899 „ ohne 
„ „ 
6,25 „ = 
— 
43 118,75 
ol4,5U 
verbleibt eine Einnahme für Gas von 
220 489,50 
341 404,22 
561893,72 
Es stellt sich somit für 1 Gasmesser: 
a) der Gasverbrauch auf . 
. . cbm 
284,25 
379,11 
333,97 
bj die Geldeinnahme für Gas aus . . 
. . M. 
35,20 
49,49 
42,69 
c) der Durchschnittserlös für 1 cbm Gas auf Pf. 
12,39 
13,05 
12,78 
Das wirtschaftliche Ergebnis aus dem Berichtsjahre ist hinter dem Fortschritt der allge 
meinen Entwicklung des Geschäftsumfanges nicht zurückgeblieben. Der erzielte Reingewinn 
hat nicht allein den etatsmäßigen Voranschlag, sondern auch alle Ergebnisse der früheren Jahre 
erheblich übertroffen. Wenngleich es nun nahe liegt, daß mit dem Wachsen des Geschäfts- 
umfanges auch ein Wachsen des Nutzens in etwa gleichem Verhältnis erwartet werden konnte, 
so darf nicht übersehen werden, daß diesem Umstande bereits in dem etatsmäßigen Voranschläge 
hinreichend Rechnung getragen worden ist. Wenn daher der nach dem Voranschläge erwartete 
Gewinn übertroffen worden ist, so wird man damit rechnen müßen, daß im Berichtsjahre eine 
Reihe von günstigen Verhältnissen mitgewirkt haben, die nicht eine allgemeine Regel, sondern 
eine Ausnahme bilden. Infolge einer in allen Betriebszweigen geübten Peinlichen Spar 
samkeit sind die meisten Ausgaben hinter den Durchschnittssätzen früherer Jahre zurückge 
blieben, wogegen sich die Durchschnittseinnahmen im allgemeinen in der gleichen Höhe erhalten 
haben. 
Wie sich die Einnahmen und die Ausgaben im Einzelnen zu den etatsmäßigen Voran 
schlägen einerseits und zu den Ergebnisien in früheren Jahren andererseits gestaltet haben, ist 
a) aus der nachfolgenden „Erläuterung" der Abweichungen gegen den etatsmäßigen 
Voranschlag, 
d) aus der am Schluffe des Berichts befindlichen „Berechnung der Selbstkosten des 
Gases" ersichtlich. 
Hier sei nur noch bemerkt, daß nach dem Etat die Kosten für je I io Kohlen auf 16,20 <M 
und die Gasausbeute aus je 1 to Kohlen auf 303 cdm veranschlagt worden sind, wohingegen
	        
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