Publication:
1885
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-10430739
Path:

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diesen Steuern und rechnet davon die Rückzahlungen, welche in Folge von Recla-
niationen geleistet sind, ab, so erhält man für die Zunahme der städtischen Steuer
kraft folgendes Ergebniß:
Ist-Einnahme der
Zuschläge zur Staats-
cinkommcnstcuer und
Klassensteuer.
davon im Laufe
des Jahres
zurückgezahlt.
bleibt
wirkliche
Einnahme.
mithin gegen
das Vorjahr
nichr.
1877/78
294 600 Jt
11400 Jt
283 200 Jt
1878/79
298 800 c41.
12 300 Jt
286 500 Jt
3 300 Jt
1879/80
310 900 Jt
8500 Jt
302 400 Jt
15 900 Jt
1880/81
317 700 Jt.
3 000 Jt
314 700 Jt
12 300 Jt
1881/82
350 800 Jt
6100 Jt
344 700 Jt
30 000 Jt
1882/83
371 300 Jt
13 300 Ji.
358 000 Jt
13 300 Jt.
1883/84
393 500 Ji.
4 200 Jt
389 300 Jt
31 300 Ji.
In dieser Uebersicht sind die Zuschläge zur Grund- und Gebäudesteuer und zur
Gewerbesteuer außer Ansatz geblieben, weil ihre Erhebung im Laufe der Zeit nach
wechselnden Procentsätzen erfolgt ist und die Jstzahlen deshalb nicht hierher passen.
Nur die Zuschläge zur Staatseinkoinmen- und Klassensteuer sind im angegebenen Zeit
raume auf gleicher Grundlage erhoben und ergeben deshalb ein zutreffendes Bild von
der Zunahme der Steuerkraft. Besonders erheblich ist die Zunahme im Jahre 1881/82
gewesen, weil damals die bedeutenden Zugänge an Beamten und sonstigen Personen,
welche zum Betrieb der neu eröffneten Stadtbahn gehörten, in Rechnung traten, und
ganz dieselbe Erscheinung mit fast dem gleichen Steuerüberschuß tritt im Jahre 1883/84
auf, als die Bauthütigkeit sich lebhaft zu entwickeln begann, was namentlich von dem
südöstlichen Stadtgebiet gilt.
Der Ertrag der Hundesteuer belief sich im Berichtjahre aus 7250 Jt. Die
Steuer für einen sogenannten Luxushund betrügt 9 Jt jährlich, während für die
Kontrole der steuerfreien Nutzhunde durch besondere Marken eine Jahresgebtthr von
30 J pro Hund zu entrichten ist.
Sonstige Steuern in irgend einer Gestalt werden in Charlottenburg nicht erhoben.
Charlottenburg, im Juni 1885.
Der IWaftlftrot
Fritschr.
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