Publication:
1843
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-11870949
Path:

29
L — g. Sv viel ich davon hineingelegt und noch
weiß, gewiß.
Großinq. Was bedeutet dieses Eichhorn?
L —g. Wo?
Großinq. Hier.
L —g. Entschuldigen Sie, Herr Großinquisitor,
dies ist kein Eichhorn, dies ist ein Fuchs.
Großinq. Ein Fuchs? Erlauben Sie, ein Fuchs
hat keinen solchen Schwanz.
L — g. Das ist nicht meine Schuld. Es thut
mir übrigens leid, daß ich so schlecht in der Natur
geschichte bewandert bin und so wenig im Buffon stu-
dirt habe, cs würde mir dann ohne Zweifel der Fuchs
viel ähnlicher gelungen sein.
Großinq. Dieser Fuchs hält aber eine Nuß.
Eine Nuß ist ein Attribut, das man doch sonst nur
dem Eichhorn beizugeben pflegt.
L — g. Ich erinnere mich, ich habe das einmal
in Sexta gelernt, aber das ist lange her. Man ver
gißt so Manches. So weiß ich auch gar nicht mehr
genau, ob dies eine Nuß sein soll; mir kommt es wie
eine Kartoffel vor. Indeß, wenn es eine Nuß be
zeichnet, so wollte ich unfehlbar damit andeuten, daß
der Fuchs, dem Sie die Ehre erweisen, ihn für ein Eich
horn zu halten. Manchem eine harte Nuß zu knacken
giebt.
Großinq. Was bedeutet dieses Kreuz?
L— g. Ein Kreuz? Verzeihen Sie, Herr Großin
quisitor, ich sehe kein Kreuz.
Großinq. Hier, hier, mein Herr, dies Kreuz.
L — g. Bitte um Entschuldigung, dies ist kein
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