Aus dev Städtischen Arbeit
3 "DW : 4 |
Eignung. Die Studierenden, die in der Deutschen Studenten-Kunst
und Bildung schaft eingegliedert sind, Zeven is einer Aufnohmepröfung
: : zu unterwerfen (41. Oktober), gleichgültig, ob sie ihre Vor-Der
Bruno Kitfels<e Chor in Paris bildung auf der Volks-, Mittel- oder Höheren Schule er-Der
dritte Tag der deutschen Kunstwoche in Paris führte halten haben. Das nach fünfsemestrigem erfolgreichem
in das ureigenste Gebiet unserer Kunst, das deutsche Lied Studium erworbene Reifezeugnis setzt voraus: 24 Monate
in Solo- und Chorgesang ein. Der Kölner Männergesang- handwerkliche Tätigkeit oder 12 Monate Handwerk und
verein und der Bruno Kittelsche Chor, der durch Studierende 12 Monate sonstige berufliche Tätigkeit im Baufach. Für
des Konservatoriums der Reichshauptstadt verstärkt worden die spätere Ablegung einer Prüfung, durch die die gesetzlich
war, bestritten mit dem als Solisten mitwirkenden Kammer- geschüßte Bezeichnung „Baumeister“ erworben werden
sänger Heinrich Shlusnus das Programm des Abends. Das kann, muß der Absolvent das Gesellenzeugnis nachweisen.
Konzert fand in dem für musikalische Darbietungen beson- Der Arbeits- und Wehrdienst. kann vor oder nach dem
Ders geeigneten, akustisch hervorragenden Saal Pleyel statt. Studium abgeleistet werden.
Neben zahlreichen französischen "Vertretern der Politik und 2. Die baufahlichen Abendlehrgänge an
der Kunst nahm ein großer Teil der deutschen Kolonie mit 4 Wochentagen von 18 bis 21 Uhr mit 6 bis 8 aufsteigenden
dem hier als Gast anwesenden Vertreter der deutshen Semestern im Hochbau und Sonderlehrgängen für Sied-Reichsregierung,
Staatssekretär Funk, unter dessen Leitung lungswesen, Straßenbau, Stahl- und Eisenbetonbau u. dgl.
die Deutsche Kunstwoche stattfindet, an der Veranstaltung teil. Im allgemeinen werden besondere Bedingungen betr. Vor-Der
unter Leitung des Professors Dr. Eugen Papst bildung nicht gestellt. Die Lehrgänge dienen der Vorbildung
stehende Kölner Männergesangverein, der mit 200 Sängern für ein späteres abgekürztes Tagesschulstudium, besonders
erschienen war, bestritt den ersten Teil des Programms mit für begabte, aber wirtschaftlich leistungssc<hwache Volks-Kunst-
und Volksliedern, von denen sich der „Jäger aus genossen, der Ausbildung von Helfern für Baubüro und
Kurpfalz“ in der Othegravenschen Fassung eine Wieder- Baustelle, besonders für Volksgenossen, die sich neben ihrem
holung erzwang. Troß der zahlreichen Liedervorträge sah Beruf weiter im Baufach ausbilden wollen, der Fortbildung
siH der Verein genötigt, nom; den Matrosen<hor aus von Absolventen der HTL., die sich neben ihrem Beruf auf
Wagners „Holländer“ als Einlage zuzugeben. bautechnischen Sondergebieten vervollkommnen wollen.
Hierauf sang Kammersänger Heinrich Schlusnus Lieder Über alle weiteren Einzelheiten geben die Drucksachen
von Schubert, Hugo Wolf und Richard Strauß, am Flügel der Baus<hule der Reichshauptstadt, Berlin
begleitet von Sebastian Peschko. Hugo Wolfs „Verschwiegene W 35, Kurfürstenstraße 141 (Anruf 52 00 21, App. 2039)
Ziehe“ mußte nach stürmischen „Bis“-Rufen wiederholt Auskunft.
werden.
Der dritte Teil des Abends brachte in letzter Steigerung ac<hkurse in der Biktkoriaschule
unter Mitwirkung des Berliner Philharmonischen Orchesters Di . Jah j , Ir sch .
die Vorträge größerer Chorwerke durch den Bruno Kittel- 1 Viktoria-Fachschule, Berlin W 35, , Steinmezschen
Chor. Als sich der Vorhang wieder öffnete, bot sich den straße 79, eröffnet im Winterhalbjahr 1937/38 folgende
Zuhörern das überraschende Bild des mit dem Orchester die Zurse: Tageskurse: Fachschule für Damenschneiderei.
gesamte Bühne füllenden festlich gekleideten Kittelschen Chors. auer 2 Jahre. Nach dem 3. Lehrjahr in der Meisterlehre
I 5 . . UG Gesellinnenprüfung. Bedingung: abgeschlossene Schulbildung
Mächtig schallte das „Halleluja aus Händels „Messias“ (Yolks-, Mittelschule oder Lyzeum). Schulgeld: 48,-- RM
durch den Raum. Der außerordentliche starke Beifall bewies, für Das Halbjahr. =“- Haushaltun . IM
. ? ds . gsschule für Lyzeistinnen.
daß diese besondere Leistung voll gewürdigt wurde. Es Dauer 4 oder 1 Jahr. Schülgeld: 48,-- RM für das Halbfolgte
die zart abgetönte Chorode „Naenie“ von Brahms. jahr. -- Haushaltungskurse für Abiturientinnen. . Dauer
Als letztes Stü erklang das machtvolle Brucknersche % oder 1 Jahr. -- Kurse zur Ausbildung für die eigene
„Tedeum“. Zu den Ausführenden gesellte sich in diesem Stü> Häuslichkeit Dauer 1; bis 1% Jahr 3 bis 4 X 4 Stunden
das Quartett der hervorragenden Solisten: Helene Fahrni, wöchentlich DOI“ 0Der Auchmitiags (Kochen und Haushalts-Yella
Hochreiter, Walter Ludwig und Rudolf Waßke. Waren pflege, Wäschenähen und Schneidern Kranken- und Säugdie
Erwartungen über die Aufnahme eines Chorwerkes von lingspflege) Schulgeld: 40,-- bis 52 "RM für das Halbjahr.
Bruckner in Frankreich nicht allzu hoch gespannt, so bewies W ! k 18 bie 991 | ;d Nö
doch der starke Beifall und die begeisterten Auslassungen ind in n urse( : u: Schnei en: üben von
einzelner französischer Zuhörer, daß für Bruckner auch in Finderklei ag mung ursus six ) Ko! ei ung
Frankreich Boden gewonnen worden ist. (Waschen, Bügeln, Ausbessern und Umändern), Kochen mi
Der Abend d ! Erfola der deut Kunst- Backen, Hauspflegearbeit und Servieren, Kranken- und
er Abend darf als großer Erfolg der deutschen Kim Säuglingspflege im Wechsel mit Plätten, Modische Handwoche
angesehen werden. arbeiten (Weihnachtsarbeiten), Kunstbetrachtung, Vor-IT
bereitungskursus für die Gesellinnenprüfung.
. Weiterbildungskurse für Gesellinnen für
Berufs- und IJ achschulwesen D : in e n s< m eid : kei einen, 2 Stunden, wöchent:
ich, Modezeichnen, unden wöchentlich, Spizenkunde mi
Die Bauschule der Reichshauptstadt Spißzennähen und Ausbessern, Modische Kleinigkeiten für die
Die Bauschule der Reichshauptstaöt tritt mit dem Damenkleidung, Verschiedene Schnittgewinnung und Aus-1.
Oktober in ihr 141. Semester und gibt aus diesem Anlaß probieren von Schnitten. Schulgeld: 1 Wochenstunde =
ihren Lehrbetrieb bekannt: 3,-- RM für das Halbjahr. Kochen 16,-- RM für das
1. Die Höhere Technische Lehranstalt mit Halbjahr. |
zwei vorbereitenden Semestern und drei daran anschließenden - Meldungen täglich 11 bis 12 Uhr (außer Sonnabends)
Semestern für Hochbau oder Tiefbau, je nag Wahl und wund Dienstag und Donnerstag 18 bis 19 Uhr.
648