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Volume Nr. 52, 30. Dezember 1934

Full text : Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1934 (Public Domain)

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„Sind Sie unwohl 2"
„Zein, aber wüßten Sie = I< bitte um die
Freundlichkeit, mir Ihren Herrn Gemahl zuzusenden,“
 spricht der gänzlich zerrissene Maurermeister.
Da tritt aber shon Herr Scharf aus dem Haufe.
„Und was wünschen Sie, werther Freund ," fragt
er ihn.
„Ein paar Beinkleider,/" lautet die flüsternde
Antwort.
Scharf starrt seinen Gast an, als tauchten Zweifel
 an dessen gesunder Vernunft bei ihm auf. „Hojen?
 =- i“3) bin ja arößer als Sie. Wozu wollen
Sie die Unaussprechlichen? Ist Ihnen etwas begegnet?“
 =
„Natürlich; die meinigen klaffen hinten auseinander."

Ein homerisches Gelächter wird hörbar. „Das
konnte Sie doch nicht hindern, auszusteigen; von
dem Fenster kann meine Frau ja Ihre Schattenseite
nicht erbliken.“
„Freilich. Wer denkt auch an Alles.“ Und
mit einem Saß ist der Maurermeister aus dem
Wagen.
Nach zehn Minuten macht er in den Kleidern
ihres Gemahls der lächelnden Frau Scharf seine
            
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