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Volume Nr. 52, 29. Dezember 1918

Full text : Gemeindeblatt der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1918 (Public Domain)

und Unterhaltungskosten des Jeuerwehrfuhrparts und ferner sämt= Es wäre exwünscht, wenn „diese Neu nge im Fommenben
liche Kosten der Verbändskästen und licher Dinge zu tragen. Steuerjahr nE Durchführung 4 iese Mei ZZG 8
Die Sozietät trägt außerbent die halben Unterhaltungsfkosten der | | . |
Feuerwachen, soweit viese im Miteigentum der Stadtgenteinde stehen. Bei der bestehenden Kohlenknappheit „und den äußerst geringen
Die Zahl der versicherten Gebäude ist seit dent Jahre 1860 bis Kohleneingängen muß immer wieder auf Sparsamkeit im Kohlenverbrauch
1913 vort. 9462 (mif 97 680 gestiegen, worin sich der gegenwärl is hingewiejen werden. Vor dem 15. Februar 1919 ist die Freigabe
Ausbeau des Berliner Weichbildes spiegelt. Die Brandentschudi- weiterer Abschnitte der Kohlenkarten feinezjalls zw erwartet:
Pugen find seit 1860 von 5,15 Millionen auf 1,4 Millionen im | „„s- .- „- M ZI
Jahre 1813 gesunkeit. Auf der eineit Seite aljo eine Steige- „Bei der Erwerböäosenfürsorge der Städt Berlin waren bis Sornrung
 bes Gebäudowerte3 um das ea jnd auf der anderen: abend, den 21. Dezember, 69 979 Arveitslose eingetragen. Von diesen
Seite eitte Abnahme der Brandschäden um etwa 75 pus "vont haben 8.060 Arbeit angenonunen; j9 daß 66 919 eingetragene Arbeit5-Jahre
 1860 bis 4913. Der Beitrag pro 109 4 des Ber] herwig lose verblieben sind, =
wertes Ut.ut derselben Beit volt 6,82 6 auf 6,10 H gesunten, wo Gd „=. ...
noh das allgemeine Sinken des Geldwertes ists Gewicht fällt u1d „Der Borsihende des Verbandsausschusses -des8“ Verbandes Groß
ferner es nicht zu übersehen it, daß mit 6,82 Hb im Zam 1860 Berti: hat dessen Mitgliedex zu einex Sitzung nach vem Berliner
un Baugewerbe mehr geleistet werben konnte als mit 6,10 H vor, Rathaus am Montag, den. 13, Januax 4919, einberufen. Auf der
vent Kriege. Aeußerst interessant ist es auch, zu „vergleichen den. Tage3o dnung stehen 'Baupolizeiverordnungen, Bebauungs5plüne, Ver-Versicherungswert
 Hes Berliner Gebäudekomplexes mit veiten anderer fehr3angelegenheitent ujw. - |
Versicherungskomplexe. Die Versicherungssumme für Berlin 1911 = .
betrug 5,4 Milliarden, für die Provinz jipreußen 1, Milliarden, „Sn allen den Schulen, die jekt den heimkehrenden Kriegern zum
für die Stadt Stettin 99 Millionen, für die tadt Breslau 493 vorübergehenden Aufenthält dienen, hat der Magistrat Berlin Weihnacht3-Millionen,
 für ganz Zayern 8,8 Milliarden, für ganz Württem- feiern veranstaltet. 1 einzelnen Schulzimmern 0081 Turnhallen die
berg 4,9 Milliarden, für Baden 4,2 Milliarden, für Hessen 2,2 Millis mit Zeihen Grün ausges<müct waren, versammelten sich abends unter
arbeit und für vie Hamburger Feuerkasse 3,14 M jatden. Der der Leitung von Damen der Großberliner Frauenvereine die Soldaten
weitere Ausbau Berlins umd die immer weiter schreitende Gr um dei geschmüdtet Tannenbaum. Qiebesgaben,“ Zigarren und
neuerung seinter Wohn- und Geschäftsviertel, auch die Schäfjung Zigareiten, Pfeisent und Tabak wurden verteilt und weihnachtliche Erdes
 neuen Groß Berlin wird die ZO Jubilaritt im Fom- Osschungen und Leckerbissen „mit großer Freude entgehongenonmen.
menben Frieden vor neue große Aufg en stellen. Die Geschichte Gemeinjamer Gesang mit und ohne musikalische Begle tung, Gesellder
 Berliner Jeuersozietät, deren benzene Vorfipender Stadt- schaftsspiele und Vortragsdarbietungen Einzelner halfen so manchem
rat Wagner Üb ist zugleich eine Urkunde der baulichen Entwicklung därüber hinweg, daß er nun auch dieses Weihnachtsfest fern von den
ver alten Jischersiedblung an der Spree von der fleinen bürger Seinigen verbringen mußte
tichen Residenz zu einem gewaltige Gemeindegebilde, bas die Stadt- | EEE EIE . |
gemeinde Berlin und se Nachbargemeinden vielleicht shot it Die Bilvungzabteilung der "Erwerbslosenfürsorge teilst mit, daß
naher Zukunft auch auf dem Gebiete der Brandj<hadenversicherung jugendliche Erwerbslose Rat und Auskunft in 'Bildungsangelegenheit'n
in zUngeahntem Umfange zusamhmmknfaßt. | iim Bureau der Deputation für die Städtischen Jach- und Fortbildungseien
 rer (EE -. schulen, Spandauer. Straße 10,- 111, Zinner 12, Sprechstunden am
Seitens. der Berliner Steuerbehörden ist im lausenden Jahre in Montag, Mittwoch und Sonnabend von 12 bis 14/5 Uhr, erhalten.
bezug auf die Art des Beranlagungsbenachrichtigungen eine zwet- Fernere Veranstaltüngen? un
mäßige Neuerung eingeführt worden: Man hat die Benachrichtigungen 1. Montag, den 0. "Dezember =- Märchen mit Qiht- und Lebe»
für die Staats»- und „ Gemeindeeinkommensteuer vereinigt und den hildern. für Kinder == - imt- Theatersaal der Veoungssternwarte,
Pflichtigen bie Voränlagung beider Stouerarten nur. darch ein? Zu- Invalidenstr. 57/62 (Eintritt srei), abends 7*/50hr zu: der Aula
jchrist bekannt gegeben, Diese Art der „Defannigabe, hat sich bei Her zweiten Pflichtsortbilbungss<ule für Mädchen, Brandenburg»
den Steuerpflichtigen gut eingeführt. Die vere nigte m ber sträße 37 = Unterhaltutg2abend == (Eintritt frei). 100 07
Steuerzuschrift bringt sax zum Ausdrüuc>, zu welchen Säßen und Dien3tag, den 31. Dezember, Beethovensaal, Köthener Straße,
welchen Cinkomntensbeträgen bei veiben Steuerarten die Veränlagung Philharmonisches Orchester, Solist: „Konzertineister Geza v. Krecz
erfolgt ist und welche Sätze an Staats, Ergänzungs- und Gemteinde- (30 9). - : |
einkommensteuer vierteljährlich zu entrichten sind. Außerdem 8. Freitag, deit 3. Januar, Kleines Theeiter, Uhitr de Linden 44,
ist aus ihr deutlich zu ersehen, welche Rechtsmittel bei Unzutreffender 2 Qiebelei == Schäuspiel von Schniß er (Eintritt: 59 9).
Veranlagung hegen die Stauts- und Gemeindeeinkommensteuer, er= .. Die wissenschaftlichen Vorträge beginneit wegen Kohlenimangels
hoben - werden können und welche Behörden hierfür in Veträcht erst mit Schutanjäug.
fommnten. . eiminpeikieihtnnetehebiiinen
ai“ <uirnmä vi. „mm
Bekanntmachung, vetttiend Einrichtung der Umsaysteuer -auf Luxusgegensände (Luxuösteuer).
Auf Grund des 17 Abs. 1 Bes Umsaßhsteuergesebes und der 8S 45 und 51 der Ausführungsvestimmungen bazu werben die zur
Entrichtung der Umsäßksteuer auf Quxüggegenstättde verpflichteten gewerbetteibenden Porsoiteit, Gesellschaften und sonjägen Perspubnvereinigungen in
Berli aufgesatdtet, vie vorgeschriebenen Erkiätungen über ben GOefäamtbetrag der luxasstenerpflichtigen Entgelte im Monat Dezember 1918 „his
spätestens Ende Januar 4919 dam ütergeichnetent Untsäßsteuerämte shrlitlich einzureichen. --Die
 Steuerpflicht ersttettt sich nicht uuf Angehörige freier Berufe (Aerzte, Rechtzunwälte, Künstler usw.) MERA eg SEEG
Die Steuer wird auch erhobett, wenn ztitd soweit bie steuerpflichtigen Personen Gegenstände aus den „eigenen Botrieben „zuim7 Selbst-.
gebrauch öder overbrauch eintnehmeit, Als Entgelt gilt in legterem Falle der Betrag, ver ant Orte Uitd zur Zeit der Entitähmte von Wieder
verkäufer gezahlt zu werden pile: EIDG | oo - “ LITSTEE
Der Umsähsteuer au Litxusgegenstände anterliegen auch b'ejenigen Nersonen, bei deten vie Gesamtheit der Entgelie 31. einem Kälender-Jahre
 nicht mehr als 3 000 4% beträgt: : „ in
Die Nichteinreichung der Erklärung zieht eine Ordnüttgöstrafse bis zu 150 6 inch Nh. ENER STEEG „-Bei
 zit rechtzeitiger Ginreichuitg ver Steuererklärung kann außerdem ein Steuerzuschlag bis zu 10 v. H. des Stetterbetrages
estgesebt werdeit: m m . ) | H 1 SESRSRPTRTGSEIREN ti,
Jeiiges Das Unmsausteuergesch hebtoht denjenigen, der vorsäulich die Umfaßsteuer Hliittoxzicht oder einen ihm nicht gebührenden Steuervorteil
erschleicht, tit vitter Geldstrafe bis zuin zwattzigfachein Beträge - ber gefährbeternt vder hintergogeiten Sceuvt. Kann dieier Steuerbötrag nicht feste
gestellt werden, ss tritt Geldstrafe von 100 bia 100 000 4% ein: in
Der Versuch ist strafbat. | | " EE NMETNTGHRHNGEET
Zur Einreichun ver schriftlichen Erklärung find Vorbrüe zu verwenden, die bei dem mterzeichneten Umsahsteneraute kftent83 eit
nommen werden: könntn, jewei fie den Steuerpflichtigen ncht zugestellt worden 0 an RARE G GES SEET HE
Steuerpflichtige find zu Anitteldung der Entgelte verpflichtet, auch wenn ihnen ehe BE nicht Augegan en I. ei
Die Abgabe der Erklätititg kant int Abrigent dur< nötigenfalls zu wiederholende | eldstrafen erzwungen „werden, Unbeschadet ver Besugni?
des Umsägsteueramtes, die Peranlagiitg auf. Grutt Tehäbungsweiser Ermittelun VOLMUNEh en  elapegangn aucitaugebet bie) Me
Die Aufforderung wird nicht nllmottatlih wiederholt, die Steuerpflichtigen haben vielmehr ünfiig ünafgefördect vie Erklürug
über deit Gesamtbetrag der luxussteuerpflichtigen Entgelte jeves Monats im bes Ihm Folgende Kalendermonats abzugeben. 19
Berlin, den 21. Dezettibet 1918. .  ERSELLERNTESS KIN ee  Znb-Rr 326 -W. 84.48)
Steuerdevutätton des Magistrats.  Umsahsteiteramte Hämbürter UU
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Mit dem heutigen Blatte wird auge: . ee .
Nr. 49. Wochsnberichte des Statistischen Amts der Stadt Berli 4 eee He EEE
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