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Der Beklagte wird hierdurch zu dem auf 44. Jahresrehnung
den 19. Dezember 1898, Vormittags 81/, Uhr, Über die Stiftung des Rentiers Eduard Kleemann
anberaumien Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreit3 pro 6. November 1897/98.
vor die 4. Kammer des Gewerbegerichts hierselbst, Breitesiraße 202 Einnahme:
Zimmer 238, vorgeladen. Die Stift pesient gegenwäräg aus
'; ie Stiftung besteht ge ] :
Berlin, den 10. Nopember 1595; 1. Zinätragenben Werthpapieren in
Der Gerichtsshreiber. Höhe Vt. =D... 0 28 400,00 X,
Bo>. 2. zinstragenden Hypotheken in Höhe
- von 30enden Dy - .*.- = 8940000 -
Grundeigenthum8-Deputation. | | Summa 290 400,00 X,
In den zur Erbauung eines neuen Verwaltungs - Gebäudes . Die aus den vorstehenden Kapitalien
zwischen Jüden-, Paroschial-, Kloster- und Stralauerstraße angekauften eingezogenen Revenüen haben nach Abzug von: .
Häusern sind zu vermiethen: 1. Belegung auf Sparbue< . . . 64,00 X,
2) vom 1. April 1899 ab bis 31, März 1902: 2 Disserens hci Aura von 750 -
1. Jüdenstraße 35/37, vorn I, 5 Zimmer, Küche und Zubehör Anleihe eine : eter . 3 | 17,50 -
a Dine Küche und Zubehör, sowie Hof I ein 2 Insertions-Gebühren für die Be-
2. Züdenstraße 38/39, Erdgeschoß, größere Geschäftslofalitäten, RR Ds NOhtS een
jowit empor; Remise, Lagerkeller, Pferdestall und Höhe von 5 12,80: -
euboden; < meen .
b) fofort auf 12/, bis 31/, Jahre: beiragen . 179 5065,32
in dem ganzen Häuserkomplex verschiedene kleinere Ausgabe:
Wohnungen. 2) stiftungsmäßig Festgesezte leben3-
Näheres bei den Verwaltern an Ort und Stelle oder imBerlinischen längliche Rene . . . . . . 23600 M,
Raihhaus, Zimmer 78. b) stiftungsmäßige Stipendien . - 800,00 -
Berlin, den 21. Okiober 1898. hiervon sind jedoch 150 4 in Rest gestellt bd -
Städtis<e Grundeigenihums8-Deputation. bleiben Revenüen . . . . . : 10 145,38 4,
Von diesem Betrage geht stiftungsmäßig
. an die Kleemann'sche Familien - Stiftung
- Im Hause Breitestraße 22 ist die I. Etage -- 7 Siuben, Küche und 2: Mi SOHLE 3 381,79 X
Zubehör -- vom 1. April 1899 ab für 2100 X zunächst auf und der Rest von 2/, mit . . 6763,59 4%
2 Jahre zu vermiethen. | . . ist zur Unterstüzung nach testa-
Offerten sind der unterfertigten Deputation einzureichen. mentarischer Vorschrift mit 8/, SUM
: 2 es "Beiraues“. .. 2,69 -
Berli ven 45 Oriäher 3358. . an Arme <ristlihen und mit 2/, :
Städtische Grundeigenthums-Deputation. des Betrage8 . . . . . 4 690,90 -
- ; 6 763,39 -
an Arme jüdischen Glaubens
Markthallen. der unterzeichneten Kasse über-
Es sind sofort zu vermiethen: wiesen. |
in Markthalle VI, Aersiraße 23/26, der Laden Nr. IT; ZTaalan irt
in Markthalle VIT, Grüner Weg 96, vorn 3 Treppen, 3 Stuben % Sten
nebst Zubehör; Berlin, den 8. Oktober 1898.
in Markthalle VIT, Grüner Weg 96, im Seitenflügel 4 Treppen, 4 -
2 Stuben nebst Zubehör; Haupt Sn
in Markthalle RI], Sine 8/4, vorn 1 Treppe, 4 Stuben gez. Blümel. Ruppin. Wesche,
nebst Zubehör;
in Markthalle XI], Wörtherstraße 45, im Seitenflügel 4 Treppen, u
2 Stuben nebst Zubehör;
in Markthalle X], Bew ie 11, vorn 3 Treppen, 3 Stuben
. nebst Zubehör. ; : Die 23. Annahmestelle für die Beiträge zum Gefinde-Belohnung3-c.
Offerten sind an die städtische Markihallen-Deputation zu richten Fonds ist der EE EREN Jede Beutbfirke 5 8 48. An
und im JInspektion3-Büreau der betreffenden Markthalle abzugeben. nahmestelle dem Kaufmann Herrn Otto Meyer, Prenzlauer Allee 20
Berlin, den 11. November 1898. und die 75. Annahmestelle dem Kaufmann Herrn Otto Solz,
Städtische Markihallen- Deputation. Königin Augustastraße 41, übertragen worden.
Scaefer. Berlin, den 9. November 1898.
-- -- Deputation
Berkehr8- Deputation. zur Verwaltung des Gesinde-Belohnung3- und Unterstüßung8-Fonds.
Die Abfuhr des Ladeschuties auf dem städtischen Hafen am Urban
mittelst Kahnes soll auf die Dauer von 3 Jahren im Wege der Sub-
mission vergeben werden. Entsprechende Angebote sind verschlossen
bis zum 1. Dezember 9. IS. mit der Aufschrift: „Angebot zur
Abfuhr des Ladeschuttes auf dem Urbanhafen“ im städtischen Tiefbau- Berliner Pfandbrief-Amt.
EEE sELNPIINEN Mn einzureihen. "Die Sub- „Auf Grund des 8. 12 der Statuten für das Berliner Pfandbrief-
. Institut und der heute revidirten Bücher und Dokumente des Berliner
Berlin, den 26. Oktober 1898. Pfandbrief-Amtes bringe im zur öffentlichen Kenntniß, daß der Ge-
Städtische Verkehr3-Deputation. sammibetrag der ausgefertigten und von den Grundstüseigenthümern
Meubrink no< zu verzinsenden 3?/,-, 4-, MH/[,- und 5 prozentigen alten und der
HENN s 3- und 32/, prozentigen Neuen Berliner Pfandbriefe von 78 295 600 4&
ELDE IDMS ; den Gesammtbetrag der dem Berliner Pfandbrief-Institute zusiehenden
Stiftung8-Angelegenheiten. bypothekarischen Kapitalforderungen nicht übersteigt.
In dem Süiftungshause Blumenstraße 332/34 ist die I. Etage ;
sofort zu vermiethen. Mieth3preis 1 200 4. Nähere Auskunft er- Berlin, den 7. November 1898.
theilt Herr Stadiverordneter Quednow, Gr. Frankfurterstraße 97. Der Magistrats-Kommissarius,
Berlin, den 14. Oktober 1898. Voigt, Stadtrath.
Kuratorium des Nikolaus-Bürger-Hospitals.