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habereien aufgeben musste, da sehnte er sich nach dem Tod, der
‘hm Erlösung brachte. $
Am 12. Dezember schloss er die Augen für immer. Von
heftigen Beschwerden geplagt, suchte er in der Klinik bei mir Erleichterung.
Eine rasch verlaufende Lungenentzündung setzte schon
24 Stunden später seinem Leben ein Ende. So starb er in dem
Hause, das er selbst geschaffen. „Es war ein schönes langes
Leben“, waren seine letzten “-wnssten Worte.
Was König geleistet, v ch ausserordentliche Energie
zu leisten möglich. Nur v Mnergie und sachlicher
Leidenschaft gepaart ist, Energie, die
im Leben vielleicht ein nm waijl
sie Raum schaffen mus
Energie, die sich nie’
sondern auch in der
die, verknüpft mit
von der Einsicht,
der Zeit zu ermi
kommen lässt.
ist, die keinerl:
Sachlichkeit entsprinp
selbstverständliche Offenheit
ebenso dem Urteil anderer preıs,
auch dem Lernenden Irrtümer, dem ı
einzugestehen. Es entspringt aus ihr die
das Wohl der Patienten das oberste Gesetz ist.
Das Wohl und Wehe der Patienten begleitete ihn ır
auf allen Wegen und machte ihm manche sorgenvolle Stunde, wen:
er seine Teilnahme auch nicht immer in weichen Worten zeigte;
konnte er doch gelegentlich kurz, selbst barsch sein. Aber die
Schicksalsfrage der Kranken berührte ihn tief. Nur die
ernsteste Erwägung des Für und Wider bestimmte die Indikation
seines Handelns. Leichtsinn kannte er nicht. Nie liess er sich
verführen zu einer Operation, auch wenn sie noch so interessant
war, wenn sie nicht für den Patienten notwendig oder zweckmässig
war. Für seine Person nahm er durchaus den Standpunkt ein,
dass das Leben nicht das höchste der Güter ist, und vertrat diesen
Grundsatz auch Kranken gegenüber. Als erfahrener Arzt kannte
er die schreckliche Zukunft mancher Kranken und riskierte manchin
m.
KA
mal eine Operation auch wenn sie nur sehr wenig Aussichten auf
Heilung bot, weil er sich sich sagte, so kann der Kranke nicht
weiter leben, ist er doch sich und andern zur Qual, ist doch sein
Leben nicht mehr menschenwürdig. Für das entsetzliche Schicksal
dieser Aermsten hatte er ein tiefes Mitgefühl. Und wenn er bei
diesem Vorgehen gewiss auch eine hohe Mortalität hatte, so stand
demgegenüber ein auffallend hoher Prozentsatz wirklicher Heilungen.
Noch auf dem letzten Chirurgenkongress konnte er berichten, dass
er bei 48 Totalresektionen des Oberkiefers wegen Krebs zwar
19 Todesfälle, dafür aber 8 Dauerheilungen von 11 bis zu 26 Jahren
zu verzeichnen hatte. Ein glänzendes Resultat. Hatte der
Kranke aber noch etwas zu leisten auf der Welt, war sein sicheres
Weiterleben für die nächsten Monate von einschneidender Bedeutung
für Frau und Kind, so wusste König diese Gründe zu würdigen
und riet nicht zu der gefährlichen Operation. Frei von jedem
Schematismus nahm er einen durchaus individuellen Standpunkt ein
allein geleitet von dem wahren Interesse der Kranken. Und diesen
„dpunkt prägte er auch seinen Schülern ein mit der ganzen
‘ner Persönlichkeit.
der zu ihm in Beziehung trat, hat es vielleicht geganzes
Leben vom Intellekt und der Energie
„Htlichen Regungen wenig Raum gewährt
+ gehörte nur zu den schwer
immer offen zur Schau
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