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Periodical volume No. 27 Bericht über die Alterversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin Issue 1918/1920

Nr. 27. Altersversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats. 
3 
An Hypotheken waren vorhanden 
- Wertpapieren - - \, 
- Sparbüchern - - • • 
zusammen 
Hierzu vorstehender Bestand . • 
ergibt Kapitalvermögen 
Dasselbe betrug 1917 _ 
Es hat sich vermehrt um 
Dasselbe betrug 1918 
Es hat sich vermehrt um 
1918 
936 500,oo . H , 
309 650,oo - 
1 149,58 - 
1 247 299,j« M. 
38 930,77 
1 28«! 230,35 M. 
1 252 673,81 - 
33 557,n M. 
1919 
936 500,oo . K, 
317 150,oo 
2 486,»2 - 
1 256 136,33 .U. 
56 863,36 - 
1 312 999,.« ,M. 
1 286 230,3.-, 
27 769,33 M. 
Dasselbe betrug 1919 
Es hat sich vermehrt um 
Berlin, den 27. November 1922. 
Kuratorium des Jernsnlemstists. 
Hir s e k o r ». 
1920 
950 500,oo M, 
321 150,oo - 
1 532,98 
1 273 182,«8 M 
44 023,äi 
1 317 206,23 tt. 
1 312 999,68 
4 206,54 «t. 
6. Kösterstiftung. 
Die Belegziffer der Stiftung beträgt 15. Am 1. April 1918 
befanden sich 15 Insassen in der Anstalt. Der Gesundheitszustand war 
zufriedenstellend. Zumeist waren es nur Erkrankungen der Luftwege, 
derentwegen ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde Es starben 
in den Berichtsjahren 3 Insassen, neu aufgenommen wurden 3, w das; 
am 30. September 1920 15 Insassen vorhanden waren. 
Das vom Stifter an seinem Geburtslage (14. Januar) ange 
ordnete Festessen der Insassen konnte wegen der durch die zeitige wirt 
schaftliche Lage bedingten Einschränkung mir Lebensmitteln, auch in den 
verflossenen Berichtsjahren nicht stattfinden. Dagegen wurde den In 
sassen außer dem, aus den Einkünften der Stiftung gezahlten Geld 
geschenk von je 50 Jf, der Wert des Festessens mit je 4 M am 
Geburtslage des Stifters gezahlt, und außerdem erhielten sie zu 
Weihnachten je 100 M ans der Mickischstiftnng. 
Das Vermögen der Stiftung betrug am 30. September 1920: 
1. Wert des Stiftshaufes 194150 M, 
2. Hypotheken und Effekten 116 397 - 
3. Mobiliarwert 1 723' - 
Berlin, den 26. Mai 1921 
zusammen 
Städtisches Stiftungs-Kuratorium. 
B e n e ck e. 
312 270 M. 
7. Dr. pliil. Friedrich Wilhelm Kubestiftuug. 
Ter Gesundheitszustand der Insassen war in der Zeit von, 1. April 
1918 bis 30. September 1920 trotz der Einschränkungen mit den Lebens 
mitteln im allgemeinen ein befriedigender. Die Zahl der Erkrankungen 
hielt sich in mittleren Grenzen. Insbesondere machte sich die schsverc 
Grippenepidemie, die i» Berlin im Sommer und Herbst 1918 herrschn', 
ruft Stift kaum bemerkbar. Verstorben sind nur 3 Insassinnen, eine 
Insassin schied d. freiwillig aus dem Stiftshaufe. 
Mit Rücksicht auf den herrschenden Wohnungsmangel wurde be 
schlossen, die fünf noch freien Zimmer an berechtigte Bewerberinnen 
ohne Geivährnng von Barbenefizieu zu vergeben, da Mittel zur Ge 
währung von Barbenefizien nicht verfügbar waren. 
Nach Abgang der vorgenannten 4 Insassinnen unter Hinzurechnung 
der neu aufgenommenen fünf Insassinnen stellte sich am 30. Sep 
tember 1920 die Belegziffcr ans 34 Personen. 
Vo>t diesen waren früher: 
Privatlehrerinnen 8 
Miisiklehrerinnen ' 15 
Handarbeitslehrerinnen 5 
wissenschaftliche Lehrerinnen . . . .' 6 
zusammen 34 
20 Insassinnen bezogen monatlich den vollen Zuschuß von 70 M 
»nd 9 erhallen infolge anderweitiger Einnahmen einen geringeren 
Zuschuß. 
i Das Vermögen der Stiftung stellte sich am Schlüsse des Etats- 
k jähr» 1919 auf 
a) Wert des Grundstücks 1 072 500 .M, 
b) Hypotheken sind Wertpapiere 770 730 . 
Berlin, den 12. Mai 1921 
zusammen 
Städtisches Stiftungs-Kuratorium. 
B c ii e ck e. 
1 851 230 U. 
8. Lange-Schuckcstiftung. 
Das Gesamivermögen der Stiftung betrug am Ende des Geschäfts 
jahres 1918 - 31. März 1919 - 1 259 429, Ende März 1920 = 
1 273 364 M, cs har sich 1919 gegen das Vorjahr um 7084 M, 
1920 uni 13 935 ,M vermehrt. Der Zugang ist durch Knrserhöhungen 
und Vermehrung der Mittel des Reservefonds entstanden. Im Geschäfts 
jahre 1918 ist im Stifishause eine elektrische Belenchtnngsanlage mit 
einem Kostenauswande von 6566 Jl eingerichtet worden, die Insassinnen 
erhalten nunmehr auch freie Belenchtniig. Von den dem Stifishause 
Ende März 1918 angehörenden 55 Damen sind 5 im Berichtsjahre 1918 
gestorben und 5 wegen dauernden Siechtums dem städtischen Siechenhanse 
zugeführt worden Im Jahre 1919 kamen 8 Todesfälle vor. Ende 
März 1920 gehörten dem Stiftshause 57 Damen an, 2 Stellen waren 
unbesetzt 
Mir Rücksicht ans die allgemeine Teuerung wurde den Stifts- 
Insassinnen vom 1. Juli 1920 ab ein Zuschuß zu ihren bisherigen 
Bezügen an Sriftsgeld, Renten, Zinsen usw. bewilligt, so daß ihnen 
ein Betrag von monatlich 100 M zur Verfügung steht. 
Berlin, den 19. Juli 1921. 
Kuratorium der Lange-Scknickestiftnng. 
B e n e ck c. 
9. Rikolaus-Burgcrhospital. 
Wesentliche Veränderungen sind i» den Verhältnissen des Hospitals 
während des genannten Zeitraumes nicht eingetreten Ausgeschieden 
sind der Vorsitzende, Herr Siadtrat W a g n e r, die Herren Stadi- 
vervrdneten B r ü ck n e r und S ch m i d t, sowie die Herren Bürger 
deputierten K n a a k e und Dr. M e s ch c l s o h n, denen für ihr Wirken 
nachträglich gedankt sei. Eingetreten sind für die Genaiinien Herr 
Stadlrat Kunze, die Herren Stadtverordneten Boerner und Koch 
und die Herren Bürgerdepntierten Gassen und Kroll 
Rn Vermögen war außer dem Grundbesitz vorhanden: 
Am 1. April 1918 .' 770868 J( 
- 30. September 1920 778 366 
und zwar * 
a) Hypotheken 147 000 - 
d) Wertpapiere 621 300 » 
c) Sparguthaben 6 7N7 
d) Barbestand 3 279 
Vorhanden waren im April 1918 46 Insassen, Ende September 
!920 57 Insassen, denen wie bisher an Verpfiegnngsgeidern ini Sommer 
je 16 M, im Winter je 17 ,t( gezahlt wurden, ferner ans den lieber 
schüsscn der Lippstiftnng je 8 Und 9 M, dazu seit 1. Juli 1920 
an Zuschuß der Gemeindebehörden soviel, daß sie inner Anrechnung 
'der Renleiibezüge. je 100 M hatten Der Gesundheitszustand war 
während der Berichtszeit befriedigend: anfgcnonimen sind 33, ge 
storben 11, nach der Siechenanstnlt bezw. Irrenanstalt Herzberge über 
führt 9, freiwillig ausgeschieden 2 Insassen. 
Berlin, den 28. Mai 1923. 
Kuratorium des Nikolaus- Bürgcrhospitals 
B e n e ck c. 
10. Rcutcrstiftung. 
Die Belcgzisfer der Stiftung beträgt 34. Am I. April 1918 be 
fanden sich 28 Personen in der Anstalt, davon sind 12 in Abgang 
gekommen. Neu anfgenommen wurde.» 14, so daß am 30. September 
>920 30 Personen vorhanden waren
        
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