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Periodical volume No. 52 Uebersicht über die Tätigkeit des Magistratskommissars für Militärangelegenheiten und der Steuerdeputation Abteilung IV (Einquartierungsabteilung]

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin Issue 1918/1920

Verwaltungsbericht 
des 
Magistrats zu Berlin 
für 
die Rechnungsjahre 1918/20. 
M 52. 
Hlebevlrcht üder die Tätigkeit des MclgrkvclLskomrnrfscrvs für 
MititcivcrngeLegenHeiten und dev Steuevdeputution. Ableitung IV 
lEinguurtievungsubteitung) 
für üie Jeii üoot 1. Jlprif 1918 bis 80. September 1920. 
Militärburcau. 
Personalbestand am 3!. Mörz 1919 =-- 217 Personen, bestehend 
aus 1 Oberstadtsekretör als Bureauvorsteher, 9 Sladtsekretären, 1 Ma- 
gistratssekrelär, 19 Burcausekretären, 8 Bureauassistenten, 2 Sekretariats 
assistenten, 2ständigenBureaugehilsen, l Bureaudiätar, 2Supernuineraren, 
31 Bureaugehilsen, 124 Bureaugehilfinnen, 5 Maschinenschreiberinnen, 
1 Magistratsdiener, 7 Hilssdienern, 3 Hestern, 1 Telefonistin. 
Personalbestand am 31. März 1920 — 99 Personen, bestehend aus 
1 Oberstadtsekretör als Bureauvorsteher, 5 Stadtsekretären, 9 Bureau 
sekretären, 3 Bureauossistenten, 1 Bureaudiätar, 2 Sckretariatsassistenten, 
2 ständigen Bureaugehilsen, 19 Bureaugehilfen, 46 Bureaugehilfinnen, 
1 Magistratsdiener, 3 Hilfsdienern, 2 Heftern, 4 Maschinenschreiberinnen, 
1 Telefonistin. 
Personalbestand am 30. September 1920 — 100 Personen, bestehend 
aus l Oberstadtsekretär als Bureauvorsteher, 4 Stadtsekretären, 8 Bureau 
sekretären, 2 Bureauassistenten, l Bureaudiätar, l Sekretariatsassistenten, 
2 ständigen Bureaugehilsen, 22 Bureaugehilsen, 52 Bureaugehilfinnen, 
1 Magistratsdiener, 2 Hilssdienern, 2 Maschinenschreiberinnen, 1 Hefter, 
l Telefonistin. 
Luarticrleiftnngen. 
. A. S 
t a n d g u a r 
t i e r e : 
Offiziere 
Tage 
Unter 
offiziere 
Tage 
Mann 
schaften 
Tage 
1918 
12 432 
mit 
100155 
7 477 mit 
186 719 
5 662 mit 
93 506 
1919 
678 
- ‘ 
15 263 
3 686 - 
99 968 
1 054 - 
22 248 
1920 
26 
2 956 
196 - 
12 387 
972 - 
63 735 
B. D u r d) ui n r j ch I r u v p e n 
- 
Offiziere 
Tage 
Unter 
Mann 
ofsi ziere 
Tage 
schaften 
Tage 
1918 
5 353 
mit 
17 937 
3 357 mit 
11 105 
12 464 mit 
20 517 
1919 
201 
1661 
1 470 
4 632 
5 208 - 
9 367 
1920 
22 
- 
428 
325 - 
3 964 
1 114 - 
7 943 
1918 
davon mit 
Verpflegung 
5 
- 
28 
956 
4 360 
l 688 - 
4 115 
1919 
2 
- 
4 
993 - 
4 055 
3 036 - 
5 804 
1920: 
— 
- 
— 
263 - 
2 108 
1085 - 
4 633 
Für Quartier und Verpflegung sind aufgewendet worden 
Quartiergeld Mietentschädigung ^Vergütung Serviszulage 
1018: ~*19 593,o. M 322566,»t M 18210,32 « I] 685,o* M 
1919: 229 304,70 - 7 839,so 29 408,-s . 843,o, - 
1920 : 35 592,«g 297,io 16 759,,« - 7.7« 
Bon den der Militärverwaltung für Quartierzwecke zur Verfügung 
gestellten Schulgrnndstücken wurden am 31. März 1919 noch 27 benutzt, 
welche bis zum 31. März 1920 sämtlich der Schuldeputation zurück 
gegeben worden sind. 
An Schreiben in Quartierangeleqenheiten gingen im Militärbureau 
ein: 1918 = 3 875, 1919 -= 2 348, bis 30. September 1920 = 700. 
Aushebung von Pferden. 
Von den am 1. April 1918 im Stadtbezirk Berlin vorhandenen 
28 398 Pferden wurden vom 15. April bis 3. Mai 1918 — 250 schwere 
Pferde ausgehoben. Weitere Pserdeaushebungen für militärische Zwecke 
fanden nicht mehr statt. 
In Ausführung der Bestimmungen des Friedensvertrages über die 
Biehablieferung wurden vom 20. bis 26. Januar 1920 die in dem 
Stadtbezirk Berlin vorhandenen 27 883 Pferde gemustert. Das Er 
gebnis der Musterung war die Beschlagnahme von 102 Hengsten, 
591 Stuten und 1169 Wallachen. 
Borspannangelegenbriten. 
Vorspann wurde bis zum 30. September 1920 nichl mehr an 
gefordert. 
Beschlagnahme von Gebäuden usw. ans Grund des Gesetze« 
über Kriegsleistungen. 
Die Militärverwaltung stellte im Verwaltungsjahr 1918 — 28 An 
träge auf lleberweisung von Grundstücken und Gebäuden, 8 Anträge 
davon wurden abgelehnt. Nach Eintritt der Demobilmachung mußten 
6 höhere und 2 Gcmeindeschulc» zu Lazarettzwecken und 2 Bade 
anstalten als Umkleideräume der Militärverwaltung überwiesen werden. 
Weitere Grundstücke sind nicht mehr angefordert worden. 
Die Zahl der der Militärverwaltung im Laufe der Kriegsjahre 
überwiesenen Grundstücke war auf 100 gestiegen. Von den überwiesenen 
Grundstücken benutzte die Militärverwaltung am 30. September 1920 
noch 2. 
In vielen Fällen mußte die Stadtgemeinde bei der Beschlagnahme 
von Grundstücken wegen des langwierigen Verfahrens bei der Fest 
stellung der^Vergütungen gemäß § 7 Absatz 2 des Kriegsleistungsgesetzes 
den bedürftigen oder außerordentlich belasteten Entschädigungsberechtigten 
Vorschußzahlungen in beträchtlicher Höhe aus die ihnen zustehenden 
Vergütungen leisten. 
Liebesgaben. 
Von den für Weihnachten 1918 für Liebesgabenzwecke von den 
Gemeindebehörden zur Verfügung gestellten 300 000 M waren die für 
besondere Formationen und Truppenteile zur selbständigen Beschaffung 
von Liebesgaben bestimmten Beträge bereits im Oktober 1918 den zu- 
'tändigen Stellen überwiesen worden. Die Absendung der von der 
Stadtgemeinde beschafften Liebesgaben wurde durch die im November 1918 
einsetzende Demobilmachung unmöglich gemacht. Die Sachen wurden
        
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