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Volume No. 6. Bericht der städtischen Grundeigentumsdeputation

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1911 (Public Domain)

Nr. 6. Grundeigentumsdeputation. 7 
Gemeinde- 
bezw. Gutsbezirk 
Kreissteuern 
M 
Gemeinde 
steuern 
M 
Grundwert 
steuern 
M 
Amtssteuern 
M 
Beiträge 
für 
die Ritter 
akademie in 
Brandenburg 
M 
Wertzuwachs- 
und 
Umsatzsteuern 
Ji 
Beiträge 
für die 
Landwirt- 
schasts- 
kammern 
M 
Summe 
M 
C. Kreis Oberbarnim. 
1. Ladeburg 
— 
794,88 
— 
— 
— 
— 
— 
794,88 
2. Rüdnitz 
— ! 
456,15 
■ 
— 
— 
— 
20,43 
476,58 
3. Willmersdorf 
— 
158,04 
— 
— 
• - 
— 
16,49 
174,53 
4. Danewitz 
— 
113,02 ! 
— 
— 
— 
— 
7,37 
120,39 
Summe C 
■ — 
1 522,09 
— 
— | 
— 
— 
44,29 
1 566,38 
1). Osthavelländischer Kreis. 
Pinnow 
18,oo 
— 
— 
— 
— 
— 
3,17 
21,17 
E. Kreis Beeskow-Storkow. 
Spreenhagen 
. 
278,02 
278,0» 
Summe D—E 
18,oo 
- 
— 
— 
_ 
278,02 
3,17 
299,19 
F. Spandau 
— 
_ 
30,85 
— 
30,83 
G. Köpenick 
— 
— 
864,00 
— 
— 
— 
— 
864,oo 
H. Charlottenburg 
— 
35 746,50 
11453,40 
— 
— 
— 
— 
47 199,90 
3. Schönebcrg 
— 
78,50 
— 
— 
— 
— 
78,50 
K. Deutsch-Wilmersdorf 
— 
60 518,50 
13 393,60 
— 
— 
— 
73 912,io 
L. Rixdorf 
— 
453,30 
57 802,oo 
— 
— 
1 676,06 
— 
59 931,36 
Summe F—L 
— 
96 796,80 
83 543,83 
— 
— 
1 676,08 
182 016,69 
Hierzu - D—E 
18,oo 
— 
— 
— 
— 
278,02 
3,17 
299,19 
- - C 
— 
1 522,09 
— 
— 
— 
— 
44,29 
1 566,38 
° - B 
2 761,u 
308 411,96 
251 045,90 
3173,95 
659,56 
50 801,58 
1 313,69 
618 157,78 
- - A 
8 147,78 
45 331,47 
1 147 659,15 
2 295,36 
206,44 
5 058,65 
423,20 
209 122,05 
Gesamtsumme 
10 916,92 
452 062,32 
! 482 248,88 
5 469,31 
866,00 
57 814,31 
1 784,35 
1 011162,09 
I Wie in dem Bericht des Vorjahres ausgeführt wurde, griffen wir 
fast sämtliche Einkommensteuervera.ilagungen 0er Rieselfelder auf Grund 
der Entscheidung des Königlichen Oberverwaltungsgerichts, nach der die 
Anleihezinsen abzugsfähig find, an. Unsere Klagen waren durchweg von 
Erfolg begleitet, hinsichtlich der Abkommen mit den Kreisen Teltow 
und Niederbarnim über die Heranziehung der Stadtgemeinde zur 
Kreiseinkommensteuer schweben die Verhandlungen noch. 
Keinen Erfolg hatten wir mit unseren Grundsteuereinsprüchcn, in 
denen wir uns auf die Novelle zum Eigänzungrsteuergesetz vom 
Jahre 1909 stützten. Durch Entscheidungen vom 19. Januar 1912 in 
Sachen Berlin contra Französisch-Buchholz und vom 30. Januar in 
Sachen Berlin contra Kaulsdorf hat das Oberverwaltungsgericht, 
8. Senat, die Stadt Berlin mit ihren Anträgen, bei der Heranziehung 
der städtischen Rieselfelder zur Gemeindegrundsteuer nach dem gemeinen 
Wert den Ertragswert zugrundezulegen, abgewiesen. Die Bestimmungen 
des Ergänzungssteuergesetzes greifen demnach nicht auf das Kommunal 
abgabengesetz über. Die Auffassung der Kommentatoren, die die Be 
stimmungen als gültig auch für das Kommunalabgabengesetz hinstellte, 
ist vom höchsten Verwaltungsgerichk als irrig verworfen worden. Als 
gemeiner Wert ist nach den beiden Entscheidungen nur der Verkaufs 
wert anzusehen. 
In den schwebenden gleichartigen Prozessen zogen wir demzufolge 
die Klage zurück. 
Berlin, den 9. Oktober 1912. 
vr. L e d e r m a n n. 
Druck von W. & S. Locwenthal, Berlin
	        
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