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Volume No. 43. Bericht der Deputation für die Kanalisationswerke und Güter Berlins

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1911 (Public Domain)

Nr. 43. Kanalisationswerke und Güter Berlins. 
21 
■*>» 
Davon entfallen auf 
Abteilung des Etats 
Rechnungs 
mäßiges Soll 
die 
Kanalifations- 
werke 
die Güter 
Bemerkungen 
M 
4 
M 
4 
M 
4 
lleberweist man nun von der Kanalisations 
gebühr von 10 514 514,M diesen anteiligen 
Betrag den Rieselfeldern, so stellt sich der Anteil 
für die Kanalisationswerke aus 9 326 337,Zr M 
und das Gesamtrcsultat wie folgt: 
Die Einnahme 
Die Ausgabe 
19 290 651 
19 554 632 
65 
10 221 904 
7 870 051 
07 
57 
9 068 746 
11 684 581 
93 
08 
Der Zuschuß bar 
Hierzu der Minderwert der Bestände, wie vor 
angegeben 
263 981 
299 863 
65 
72 
2 351 852 
Ueberschuß 
50 
2 615 834 
299 863 
15 
72 
Also Zuschuß überhaupt 
563 846 
37 
2 351 852 
Ueberschuß 
50 
2 915 697 
87 
563 845,37 M. 
Wenn die Ausgaben für die Amortisation, die ja eine reine 
Finanzmatzregel ist und nicht zu den unmittelbaren Kosten des Unter 
nehmens gehört, nutzer Betracht bleiben, so verwandelt sich der Zuschuß 
sür die Gesamtverwaltung in einen Ueberschuß von 3 776 954,63 M 
speziell sür die Kanalisationswerkc ergibt sich alsdann ein Ueberschuß 
von 6 010 074,02 M, für die Rieselfelder verbleibt dagegen noch ein 
Zuschuß von 2 233119,ss M. 
Ter Zuschuß von 263 981,es . U, der im Verwaltungsjahr 1911 
aus dem Stadthaushaltsetat geleistet worden ist, stellt sich dar als 
ein im öffentlichen Interesse aufgewendetes Aequivalent für die 
Entwässerung des gesamten Straßengebiets der Stadt Berlin mit den 
städtischen und private,, Bedürfnisanstalten und für die Vorteile, 
rvelche durch die Kanalisation für andere Zweige der Stadtverwaltung, 
insbesondere die Straßenreinigung, entstanden sind, und seiner als 
ein Beitrag zu den Kosten für die Unterbringung und landwirt 
schaftliche Verwertung dieser Abwässer. 
Wäre dieser Betrag nicht durch einen Zuschuß aus den Mitteln 
des Stadthaushalts gedeckt, an dessen Stelle vielmehr die hauptsäch 
liche und eigentliche Einnahmequelle der Kanalisationsverwaltung — 
die Kanalisationsgebühr — in höherem Maße in Anspruch ge 
nommen worden, so hätten von den abgabepflichtigen Grundstücken 
Berlins statt 2 v. H. des Nutzertrages 2,»s v. H. als Kanalisations 
gebühr erhoben werden müssen. Ein weiterer Zuschuß von 
902 016,32 M ist aus lausenden Mitteln des Stadthaushaltsekats 
zur vollständigen Deckung der Ausgaben des Errraordina- 
r i u in s, Abschnitt II, gezahlt worden.
	        
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