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Volume No. 35. Bericht der städtischen Polizeiverwaltung

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1909 (Public Domain)

Nr. 85. Städtische Polizeiverwaltung. 
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Angelegenheiten 
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Aufforderungen zur Abände- 
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rung der Be-und Entwässerungs 
anlagen gemäß der Polizeiver 
ordnung vom 30. Januar 1906 sind 
erlassen worden, einschließlich der im 
Vorjahre unerledigt gebliebenen 1692 
Aufforderungen 
500 
1 271 
438 
1 856 
1 461 
663 
429 
974 
76 
849 
28 
38 
8 583 
Davon sind bis zum Schluffe des 
Berichtsjahres (außer den an die Be 
hörden generell erlassenen Aufforde- 
rungen): 
A. erledigt 
341 
716 
280 
1 488 
975 
562 
172 
555 
74 
747 
21 
30 
— 
— 
— 
— 
— 
5 971 
B. unerledigt 
159 
555 
158 
368 
486 
91 
257 
419 
2 
102 
7 
8 
— 
— 
— 
— 
— 
2 612 
Summe (w. o.) 
500 
1 271 
438 1 856 
1 461 
663 
429 
974 
76 
849 
28 
38 
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8 583 
Der Arbeitsumfang der Verwaltung seit der Einführung der Kanalisation 
erhellt aus der folgenden Nachweisung: 
Radialsysteme 
Angelegenheiten 
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Insgesamt 
Seit der Einführung der Kanali- 
sation in Berlin (1875) bis zum 
31. März 1910 sind überhaupt erteilt: 
a) Erste Genehmigungen zum 
Anschluß von Grundstücken an 
die städtische Kanalisation . . . 
1996 
2916 
3097 
5671 
5105 
2055 
1594 
2520 
1161 
2280 
163 
1393 
704 
273 
503 
287 
19 
31 737 
Im Vorjahre 
1992 
2913 
30965655 
5080 
2049 
1593 
2505 
1103 
2248 
81 
1360 
690 
272 
482 
255 
19 
31 393 
b) Erste Jnbe4riebnahmeerlaub- 
nisscheine für die tatsächlich 
angeschlossenen Grundstücke 
1982 
2879 
2983 5461 
4987 
2004 
1602 
2472 
1131 
2245 
127 
1344 
686 
270 
496 
274 
19 
30 962 
Im Vorjahre 
1982 
2877 
2982)5445 
4971 
2002 
16012445 
1088 
2210 
79 
1304 
673 
270 
474 
247 
19 
30 669 
Im Berichtsjahre sind 293 Grundstücke an die öffentliche Kana 
lisation angeschlossen worden. 
Im ganzen hatte die Verwaltung am Schluffe des Berichtsjahres 
80 962 an die Kanalisation angeschlossene Grundstücke zu 
überwachen. 
Die Ueberwachung der Entwässerung zahlreicher, noch nicht an 
die Kanalisation angeschlossener Grundstücke nimmt die Ver 
waltung weiterhin nicht unwesentlich in Anspruch. 
Angelegenheiten genereller Art 
bildeten im Berichtsjahre die Prüfung von Apparaten, welche vor 
ihrem Einbau auf ihre Zulässigkeit hin revidiert werden müssen. Es 
wurden 23 solcher Apparate seitens hiesiger und auswärtiger Jn- 
stallationsfirmen vorgelegt. Generelle Verhandlungen wurden auch 
mit beteiligten Verwaltungen geführt, so mit der Abteilung I der 
Städtischen Polizeiverwaltung über ein gleichmäßiges Verfahren bei 
Genehmigungen von Sonderleitungen, mit dem Polizeipräsidium, wie 
schon eingangs erwähnt, über den Erlaß einer Polizeiverordnung be- 
treffend technische Vorschriften für Grundstücksbe- und -Entwässerungen, 
ferner mit demselben über die Vorschriften betreffend Automobil 
garagen, mit der Königlichen Prüfungsanstalt für Wasserversorgung und 
Abwässerung über in Betracht kommenden Schutz der Bewässerungs 
anlagen und endlich mit den Städlischen Wasserwerken wegen der Zu 
lässigkeit von Wafferstrahlpumpen. Ueber 29 Anfragen von hiesigen 
und auswärtigen Installateuren, Stadtverwaltungen, Baugesellichaften, 
Vereinen u. a. über Entwässerungsobjekte aller Art wurde Auskunft 
erteilt. Auch einige von den Zivilgerichten geforderten Aktenauskünfte 
wurden gegeben. Endlich hatte die Verwaltung noch Anträge auf 
Herstellung von Abzeichnungen der Aktenprojekte zu erledigen, welche 
für die Eigentümer an Stelle der ihnen verloren gegangenen bezw. 
von dem Vorbesitzer nicht ausgehändigten Originalprojekte ausgefertigt 
wurden, und zwar 133 (im Vorjahre 110). Diese Abzeichnungen 
wurden von dem technischen Beamten zwar außerdienstlich, jedoch 
unter amtlicher Kontrolle ausgefertigt. 
Der 
Geschäftsnmfang der Verwaltung 
hat auch im Berichtsjahre eine weitere Steigerung erfahren. Es 
waren 16 798 Eingänge zu erledigen gewesen (im Jahre 1907 
13126 und 1908 14 791). Die Durchführung der Verordnung vom 
30. Januar 1906 veranlaßte einen umfangreichen Schriftwechsel, auch 
die Zahl der erteilten Genehmigungen war gegenüber dem Vorjahre 
eine größere. 
Im Berichtsjahre wurden 20412 Postsachen (im Vorjahre 
14 715) abgesandt. 
Berlin, den 13. Juni 1910. 
Städtische Polizeiverwaltung. Abteilung II 
(Grundstücks-Be- und Entwässerung). 
Der Oberbürgermeister. 
I. V.: Wiemer.
	        
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