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Volume No. 29. Bericht der städtischen Sparkasse

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1909 (Public Domain)

Nr. 29. Sparkasse. 
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Uebertrag 9 306 183,31 Jt 12 905 044,91 Jt. 
4. an außerordentlichen Zinsen 
und Verrechnungen • . . 715 378,41 - 
und zwar: 
a) an den Erneuerungs, 
fonds für das Grundstück 
Kloster- 
straße 68 4 675,08 Jt, 
b) andenVer- 
waltungs- 
fonds zur 
Deckung 
der bei ihm 
entstände- 
nen Mehr 
ausgaben 709740,14 - 
c) an den 
selben 
zur Deck 
ung eines 
Mietaus- 
falles beim 
Grundstück 
Kloster- 
straße 68 900,oo - 
6) an son 
stigen Ver- 
rechnungen 63,is - 
10221561,72 - 
Der Ueberschuß beträgt demnach 2 683 483,is Jt. 
V. Reservefonds. 
Der aus den Gewinnüberschüflen der städtischen Sparkasse ge 
bildete Reservefonds betrug Ende März 1909 
buchungsgemäß 21 796 472,04 Jt. 
An Gewinn im Betriebsjahre treten hinzu: 
1. der Zinsüberschuß (Ab- 
schnitt IVBd) . . . . 2 683 483,i« Jt, 
2. der Wert der gegen das 
Vorjahr mehr ausgegebenen 
Uebertrag 2 683 483,i» Jt 21796 472,04 Jt. 
Uebertrag 2 683 483,19 Jt 21796 472,04 Jt. 
5 905 Stück Sparkassen 
bücher ju 10 ^ . . . . 590,60 - 
3. der infolge Verlosung und 
Umtausches von Wert- ' 
papieren entstandene Gewinn 
von . . . 20125,zo Jt, 
abzüglich des 
Verlustes von 696,io - 
mit 19 429,14 - 
sind 2 703 502,83 Jt. 
Hiervon ab aus den Wert 
des Inventars abgeschriebene 1047,8» - 
verbleiben 2 702 454,»4 - 
ergibt 24 498 926,08 Jt. 
Ende März 1909 betrug bei den Wertpapieren 
der Verlust zwischen dem Ankaufswerte und dem 
niedrigeren Kurswerte . . . 13443 211,2« Jt. 
Infolge des Kursrückganges der 
Wertpapiere hat sich der Verlust 
Ende März 1910 auf . . . 18 489870,26 - 
also um 5 046 658,«« - 
vergrößert, welcher Betrag von der obigen Summe 
abzurechnen ist, so daß sich der Reservefonds Ende 
März 1910 buchungsmäßig auf 19 452 268,02 Jt 
stellt. 
Der beim Verwaltungsfonds verbliebene Bestand von 128121,22 Jt 
und der Bestand beim Depositenkonto von 326,26 Jt sind in dieser 
Summe nicht mitenthalten. 
Der Reservefonds wird nachgewiesen: 
1. durch den Wert der der Sparkasse gehörigen Grundstücke: 
a) Klosterstraße 68 1078 065,38 Jt, 
b) Zimmerstraße 90/91 737 711,86 - 
c) Linkstraße 7/8 620638,68 - 
2. durch den Wert der ausstehenden 788539 Stück 
Sparbücher zu 10 ^ 78 853,«o - 
3. durch den Wert der Jnventarienstücke. . . 84 499,oo - 
4. in bar bezw. in Wertpapieren .... . 16 852 499,21 - 
zusammen wie oben 19 452 268,02 Jt. 
Vergleichung 
Ende März 1910 betrug 
Nach dem Nenn 
wert 
Jt 
Nach dem 
Ankaufswert 
Jt 
Nach betn Kurswert 
vom 31. März 1910 
Jt 
Nach dem Buchwert 
(dem Kurs- 
bezw. niedrigeren 
Ankaufswert) 
Jt 
a) das Vermögen der Sparkasse (Abschnitt IV A) 
b) das Guthaben der Sparer (Abschnitt III) 
Das Sparkassenvermögen übersteigt die Forderung der Sparer um 
Hiervon kommen in Abzug die Bestände: 
a) des Verwaltungsfonds mit 128 121,22 Jt 
b) des Depositenkontos mit 326,26 - 
879 943 712,2? 
339 481 878,u 
377 552 463,86 
339 481 878.il 
359 199 998,61 
339 481 878,ii 
359 062 593,60 
339 481 878,ii 
40 461 834,1« 
128 447,47 
38 070 585,74 
128 447,47 
19 718 120,50 
128 447,47 
19 580 715,4« 
128 447,47 
Verbleibt Ueberschuß als Reservefonds 
im Vergleich zum Guthaben der Sparer 
40 333 386,6« 37 942 138,27 
11,88 V. H. 11,18 v. H. 
19 589 673,03 
5,77 v. H. 
19 452 268,02 
5,73 v. H. 
TI. Grundstücke der Sparkasse. 
Zum Reservefonds der Sparkasse gehören die Grundstücke Kloster- 
straße 68. Zimmerstraße 90/91 und Linkstraße 7/8, für deren Ver- 
waltung getrennte Fonds bestehen. Die Etats dieser Fonds sind dem 
Hauptetat der Sparkasse als Anhänge beigefügt. 
Ein Teil der Ueberschüsse des Grundstücks Klosterstraße 68 fließt 
einem „Erneuerungsfonds" für dieses Grundstück zu. Im übrigen 
werden die aus dem Grundstücksbefitze sich ergebenden Ueberschüsse an 
den Verwaltungsfonds der Sparkasse abgeführt. 
A. Klosterstraße 68. 
Der Gesamtwert des Grundstücks beträgt . . 1 078 065,38 Jt. 
Der zur Ausführung größerer baulicher Veränderungen und 
Erweiterungen, die nicht den Charakter der gewöhnlichen Unterhaltung 
tragen, gebildete Erneuerungsfonds wird durch Zuweisungen aus dem 
Einnahmeüberschuß des Grundstücks in Höhe von V* v. H. des in 
dem Grundstück angelegten Kapitalbetrages und durch eigene Zinsen 
gewonnen. 
Das Grundstück hat bei einer Einnahme von . 79 843,oo Jt 
und einer Ausgabe von 24 934,«i - 
einen Ueberschuß von 54 908,09 Jt, 
— 5,o« v. H. des Gesamtwertes ergeben. 
Hiervon sind an den Erneuerungsfonds 5 390,oo Jt. 
und an den Verwaltungsfonds . . . 49518,o« - 
wie oben 54 908,oo Jt 
abgeführt. 
Die Ausgaben zur Unterhaltung des Grundstücks sind nach dem 
Verhältnis der festgesetzten Mieten von den im Hause untergebrachten 
städtischen Verwaltungen zur Erstattung gelangt.
	        
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