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Volume No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1909 (Public Domain)

Nr. 19. Städtische Jrrenpflege. 
41 
6 
A. Männer. 
1909 
Buchbinder 
Tapezierer 
Schuhmacher 
Schneider 
Tischler u. Glaser 
SS 
SS 
£ 
SS 
s 
3 
SS 
a 
SS 
Es arbeiteten 
S 
g 
K 
jO 
SS 
3 
M 
§ 
03 
C 
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ja 
SS 
3 
•1 
ss 
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sO 
W 
©5 
durchschnittlich .... 
1 
1624 
232 
2 
1. Auf 
2 681 
den 
383 
Häusern. 
4 | 6 489 
927 
15 
22645 I 3 235 
durchschnittlich .... 
2 
4 375 
625 
2 
2. I n den W 
4 018 I 574 
erk statten. 
4 | 7 630 
1 090 
L 2 
- I - 
2 926 I 418 
5 
9 513 
1359 
zusammen 
3 
5 999 
857 
4 
6 699 
957 
8 | 14119 
2 017| 17 | 25 571 
3 65S| 5 
9 513 
1359 
A. Männer. 
1909 
Maler 
Maschinenstricker 
Haarzupfer 
Kartoffelschäler 
Es arbeiteten 
§ 
g 
m 
ft 
% 
ss 
N-- 
§5 
ss 
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K 
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S 
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a 
Z 
ss 
O 
K 
g 
- 
sr 
1. A u f den Häusern. 
durchschnittlich 
- 
— 
— 
1 
2 079 
297 
— 
— 
— 
59 
68 726 
9 818 
I - 
r 
2. In 
den 
| 
Werkstätten. 
durchschnittlich 
5 
10 654 
1522 
— 
— 
— | 26 
55 734 
7 962 
— 
zusammen 
5 
10 654 
1522 ! 
1 
2 079 
297 
26 
55 734 
7 962 
59 
68 726 
9 818 
B. Frauen. 
1909 
Nähstube 
Kartoffelschäler 
Es arbeiteten 
§ 
K 
j= 
2 
c 
3 
Äi 
SS 
>a 
N 
L 
J 
5$ 
SS 
durchschnittlich 
zusammen 
und 
63 
17 
21 714 
3102 
86 618 12 374 
Der Wert der Arbeitsleistungen der Männer mit Ausnahme der 
Haarzupser und Kartoffelschäler, für welche 0,25 Jt für den Tag an 
zunehmen ist, wird auf 0,50 Jt für den Kopf und Tag geschätzt, für 
Frauen 0,25 Jt, sodaß zu rechnen find: 
a) Buchbinder . . . 
b) Tapezierer.... 
c) Schuhmacher . . . 
d) Schneider .... 
e) Tischler und Glaser 
1) Maler 
g) Maschinenstricker . 
h) Haarzupfer . . . 
i) Kartoffelschäler . . 
Män 
Tage 
857 
957 
2 017 
3 653 
1359 
1522 
297 
7 962 
9 818 
ii c r. 
Jt 
ä 0,60 
- 0,60 
- 0,60 
- 0,60 
- 0,60 
- 0,60 
- 0,60 
- 0,26 
- 0,26 
Jt 
428.50 
478.60 
1 008,60 
1 826,60 
679.60 
761,oo 
148.50 
1 990,60 
2 454,bo 
a) Nähstubc . . . 
b) Kartoffelschäler . . 
Titel XII. Hierzu 
finanziellen Ergebnisses. 
B. Frauen. 
Tage Jt Jt 
. 12 374 ä 0,26 = 3 093,60 
. 3102 - 0,26 — 775,60 
9 776 Jt. 
3 869 
siehe 
Summe 13 645 Jt. 
Anmerkungen am Schlüsse des 
Titel XIII. Es wurden verabfolgt: 
163100 Stück Zigarren 4 811,80 Jt, 
400 kg Rauchtabak 325,bo - 
432 - Kautabak ...... 1866,00 - 
20 - Schnupftabak .... 22,ov - 
Zu der Weihnachtsbescherung sind für die Kranken der Anstalt 
durchschnittlich 2 Jt und für die in Privatanstalten und in Familien- 
pslege befindlichen 1,20 Jt pro Kopf aufgewendet worden. 
Titel XIV. Unterstützungen wurden an 286 entlassene resp. be 
urlaubte Patienten gezahlt. 
Titel XIX». Die Rückzahlung erfolgt, wenn ein zahlender 
Kranker, für den Vorauszahlung geleistet war, im Laufe eines 
Monats entlassen wird bezw. wenn seitens der Armendirektion an 
entlassene, ehemalige Kranke, die bei der Aufnahme größere Geld 
summen bei sich hatten, als ihre Verpflegung beträgt, Rückzahlungen 
erfolgen. 
Titel XIX c. Es sind verbraucht morden: 
a) für fHitter und Streu 593,26 Jt, 
b) - tierärztliche Behandlung — 
c) - Hufbeschlag 45,20 - 
zusammen 638,«*fc. 
Titel XIX e und g. Es wird auf den Jahresbericht der 
Zentrale verwiesen. 
Nach dem Reglement für die Irrenanstalten der Stadt Berlin, 
betreffend Aufnahme. Behandlung und Entlassung Geisteskranker und 
über die Höhe der zu erstattenden Kosten, ist die Deputation für die 
städtische Jrrenpflege befugt, auch solche ortsangehörige Kranke gegen 
Bezahlung aufzunehmen, bei denen die Kosten für die Verpflegung 
in einer Privatanstalt weder aus dem eigenen Vermögen des Geistes 
kranken noch von seinen Angehörigen ohne Gefährdung der wirt 
schaftlichen Lage der letzteren ausgebracht werden können. 
Es dürfen jedoch 
a) derartige Kranke der Anzahl nach ein von den Gemeinde 
behörden festgesetztes Höchstmaß nicht überschreiten, 
b) die Verpflegungskosten nicht unter 1 Jt und nicht über den 
vollen tarifmäßigen Anstaltsverpflegungssatz hinaus festgesetzt 
werden, 
0) die zahlenden Kranken nicht anders als die nichtzahlenden be 
handelt und verpflegt werden.
	        
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