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Volume No. 17. Bericht über die Verwaltung der städtischen Hospitäler und Siechenanstalten

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1909 (Public Domain)

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Nr. 17. Hospitäler und Siechenanstalten. 
5. aus einer Irrenanstalt 
Frauen 2. 
6. aus dem städtischen Obdach 
Männer . 1. 
Der Bestand am 1. April 1910 betrug: 
Männer 331, 
Frauen 364, 
zusammen 695. 
In Krankenhäuser wurden verlegt: 
1. Krankenhaus Moabit 
Männer 1 
2. Friedrichshain 
Frauen 1 
[3. Virchowkrankenhaus 
Männer 8, 
Frauen 6, 
zusammen 14. 
Die Ueberweisung in die Krankenhänser fand statt: 
a) bei Männern 
1. wegen eingeklemmten Bruchs - Patient kehrte nach erfolgreich 
ausgeführter Operation in die Anstalt zurück, 
2. wegen Lungenemphysem — Patient starb, bevor die in Aus 
sicht genommene Operation ausgeführt war —, 
3. wegen Speiseröhrenkrebs — Patient kehrte nach Anlegung 
einer Magenfistel in die Anstalt zurück —, 
4. wegen Verengerung der Harnröhre, 
5. wegen Geschwulst in der Leistengegend, 
6. wegen eingeklemmten Bruchs — 
die Patienten 4—6 befanden sich während des Berichtsjahres 
noch im Krankenhaus, 
7. wegen Proriasia, 
8. wegen chronischen Ekzems — 
die Patienten 7—8 kehrten nach der Heilung in die Anstalt 
zurück —. 
Ein Hospitalit erkrankte während eines ihm erteilten Urlaubs in 
Berlin und wurde von dem zuständigen Armenarzt dem Krankenhaus 
Moabit überwiesen. 
b) bei Frauen. 
Fünf Frauen wurden der Augenabteilung des Virchowkranken- 
hauses überwiesen und kehrten nach erfolgreich ausgeführter Operation 
zurück. 
Eine Frau wurde zur Entbindung der gynaecologischen Abteilung 
des Virchowkrankenhauses zugeführt, wo sie sich am Ende des Etats 
jahres noch befand. 
Eine Frau erkrankte während des Urlaubs in Berlin und wurde 
ins Krankenhaus Friedrichshain gebracht. 
In die Irrenanstalt Buch wurden verlegt: 
Männer 16, 
Frauen ■ 29, 
Zusammen 45. 
Nach Anstalt A wurden verlegt: 
Männer 
Frauen 
1. 
1. 
Zusammen 2. 
Nach Anstalt B wurden verlegt: 
Frauen 4. 
Nach dem Arbeitshaus in Rummelsburg wurden verlegt: 
Männer 2, 
Frauen . 1, 
Zusammen 3. 
In die Jnfektionsbaracke wurden verlegt: 
Frauen 7, 
davon 1 wegen Verdachts auf Typhus, 6 wegen Verdachts auf 
Wundrose. 
Es starben 76 Hospitaliten: 
Männer 30, 
Frauen 46. 
Von den Gestorbenen waren: 
80 Jahre und darüber 18, 
70 - - - 27, 
60 
50 
40 
20 
Von den Gestorbenen litten an: 
Herzleiden 
Arteriosklerose 
Schlaganfall 
Altersschwäche 
Lungenschwindsucht .... 
Chronischem Bronchialkatarrh . 
Nierenentzündung 
Magencarzinom 
Lungenentzündung 
Unterschenkelgeschwür . . . . 
Nerven- und Rückenmarksleiden 
Chronischem Gelenkrheumatismus 
16. 
8. 
4, 
1. 
Männer 
5 
3 
3 
12 
1 
1 
1 
1 
1 
1 
1 
Frauen 
8 
3 
10 
15 
3 
1 
2 
1 
1 
1 
Summe 30 
46 
Berlin, den 13. November 1910. 
Kuratorium für die Hospitäler und Siechenanstalten. 
M i e l e n z. 
Druck von W. t S. Loewenthal, Berli«.
	        
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