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Volume No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses und des Arbeitshaus-Hospitals in Rummelsburg

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1908 (Public Domain)

10 
Nr. 23. Arbeitshausverwaltung. 
Lfde. 
Nr. 
Art der Kosten 
M 
■4 
1 
II. G e n e r a l k o st e n. 
Zinsen jährlich 3 x / 2 v- H- von dem Wert: 
a) des Grundeigentums und der Baulichkeiten mit 2 712 472 M 
b) « im Inventarium steckenden Kapitals von 153 378 M 
94 936,62 Jt, 
5 368,23 « 
100 304 
75 
2 
Allgemeine Verwaltungskosten: 
a) Kosten der Besoldung des Verwaltungs- und Aufsichtspersonals 
b) Seelsorge einschließlich des Gehalts des Predigers 
e) Anteilige persönliche Kosten der allgemeinen Verwaltung 
d) - sächliche - - - > 
e) Besoldung k. für Bedienstete im Arbeitshause 
f) Werl der Beköstigung des Personals 
218 710,73 M, 
9 142,62 - 
64 955,48 - 
7 253,76 - 
15 335,60 - 
786,64 » 
311 184 
63 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 
Bauliche Unterhaltung, Maschinen, Reinigen der Schornsteine 
Gespannhaltung 
Kosten der Bewirtschaftung des Anstaltsrieselfeldes 
Pflegegelder für die in anderen Anstalten Verpflegten 
Beerdigungskosten 
Abgaben und Lasten 
Verschiedene Ausgaben: Weihnachtsbescherungen, Renten, Unterhaltung der Bibliothek, Porto, Fuhrkosten, Bahn- 
frachten, kleine Geschäftsbedürfnisse rc 
25 424 
5 658 
1 365 
492 
2 131 
637 
8 122 
02 
63 
49 
38 
84 
73 
10 
Davon ab: 
Aus den Einnahmen: 
a) Erstattung für Verpflegung aus dem Erbrecht und für Rentenleistungen 
b) Erstattung von anderen städtischen Anstalten 
26 788,44 M, 
135108,ib - 
456 321 
47 
zusammen 
c) Davon ab die vorstehend unter I, Ifd. Nr. 1b—s bereits in Abgang gebrachten . . . 
161 896,69 M. 
139 038,45 - 
11 
bleiben 
d) Aus den Erträgen des Anstaltsrieselfeldes 
e) Verschiedene Einnahmen: Für Küchenabgänge, Stroh, Knochen, Lumpen, altes Eisen rc. 
(abzüglich des vereinnahmten Fußmehls) 
Unkosten der Bäckerei als durchlaufenden Posten 
22 858,14 M, 
3 492,43 - 
8 616,05 - 
15 157,82 - 
50 124 
44 
Summe II. 
Generalkosten 
Abgerundet 
405 197 
03 
I 
II 
Zusammenstellung. 
Die Jndividualkosten betragen 
- Generalkosten - 
696 826 
405 197 
23 
03 
III 
Summe 
Von diesen Kosten sind durch den aufgekommenen Arbeitsverdienst (§ 38 des Gesetzes vom 8. März 1871) gedeckt: 
a) durch Einnahmen aus den Arbeitsverdienst 104 723,81 M, 
ergibt auf 792 312 Verpflegungstage 
b) als Arbeitsverdienst der für Zwecke der eigenen häuslichen Verwaltung verrichteten 
Arbeiten 85 625,98 - 
ergibt auf 792 312 Verpflegungstage 
1 102 023 
26 
IM 349 
79 
. 
Insgesamt 
911 673 
47 
Ein Vergleich der Höhe dieser Verpflegungskosten mit den beiden 
Vorjahren ergibt: 
Im Durchschnitt für die 
Etatsjahre 
1906 
1907 
JC 
1908 
Jf, 
a) Korrigenden, die mit Gesundenkost 
verpflegt werden 
0,80 
0,94 
0,93 
b) Hospitaliten, die nicht im Lazarett 
verpflegt waren 
1,26 
1,39 
1,88 
c) Korrigenden und Hospitaliten in 
Krankenbehandlung 
1,62 
1,74 
1,75 
Die Sätze, welche bei der Berechnung von zu erstattenden Ver- 
pflegungskosten angewandt werden sollen, werden in Zeiträumen von 
je drei Jahren — und zwar nach dem Durchschnitt der drei voran 
gegangenen Verwaltungsjahre — von den Gemeindebehörden bei der 
Festsetzung des Stadthaushaltsplanes beraten und genehmigt. Hier 
nach gelangen nach dem Durchschnittsergebnisse die drei Verwaltungs- 
jähre 1902,04 für die Zeit vom 1. April 1906 bis 3t. März 1909 
als Verpflegungskosten Sätze zu a für jeden Tag 0,?3 M, zu b l,u M 
und zu c 1,49 M zur Anwendung. Zu b und c treten den preußischen 
Armcnverbänden gegenüber die Tarifsätze ein, die der Herr Minister 
des Innern unterm 2. Juli 1876 auf Grund des Reichsgesetzes über 
den Unterstützungswohnsitz vom 6. Juni 1870 und des § 35 des 
Aussührungsgesetzes hierzu vom 8. März 1871 festgesetzt hal, nämlich 
für den Tag 80 ^ und für notwendig gewordene ärztliche Behandlung 
und Verpflegung einschließlich der gercichlen Arzeneien, Heilmittel rc. 
außerdem für den Tag 20 
11. Stiftungen und Stiftungskapitalien des Arbeitshauses. 
Sie bestehen: 
a) aus einem Geschenk des Rentiers und Brauereibesitzers 
Wilhelm Bier (vom 11. Oktober 1864) dessen Zinsen
	        
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