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Volume No. 17. Bericht über die Verwaltung des Friedrich Wilhelms-Hospitals und der Siechenanstalten

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1907 (Public Domain)

Nr. 17. Friedrich Wilhelms-Hospital und Siechenanstalten. 
3 
aus 
der Köster'schen Stiftung . . . 
1 Mann, 
— 
Frauen, 
dem Augustahospital .... 
1 
— 
- 
der städtischen Irrenanstalt Dall- 
dorf 
2 Männer, 
2 
- 
• städtischen Irrenanstalt Herz- 
berge 
2 
8 
- 
- städtischen Irrenanstalt Buch 
1 Mann, 
— 
- 
- - Anstalt für Epilep- 
tische Wuhlqarten .... 
— 
1 
Frau. 
dem städtischem Waisenhaus . . 
— 
1 
- Siechenhaus Bethesda . . 
— 
1 
- Gesindehospital .... 
— 
1 
- Paul Gerhardtslist . . . 
— 
1 
der Kaiser Wilhelm und Augusta- 
stiftung 
— 
1 
demstädtischenArbeitshaushospiial 
— 
1 
• Elisabethsiechenhaus . . . 
— 
1 
der Br. Schulz-Zehdenschen Pri- 
vataugenklinik 
1 
1 
- 
- Weydingerschen Stiftung . . 
2 Männer, 
1 
auf 
Antrag auswärtiger Armenver- 
bände mußten 
3 
12 
Frauen, 
welche 
ihren Unterstützungswohnsitz in Berlin hatten und 
der öffent- 
lichen Armenpflege anheimgefallen waren, übernommen werden: davon 
1 Mann aus Weißensee, 4 Frauen aus Charlottenburg, 1 Mann und 
4 Frauen aus Rixdorf, 1 Frau aus Britz. 1 Mann aus Boxhagen, 
2 Frauen aus Pankow und 1 Frau aus Schöneberg. 
314 der aufgenommenen Männer waren evangelisch, 39 katholisch, 
3 mosaisch, 1 apostolisch und 1 war Dissident. Von den Frauen 
waren 581 evangelisch, 58 katholisch und 4 mosaisch. Bei 2 Frauen 
ließ sich die Religionszugehörigkeit nichl feststellen. 
Dem Familienstände nach waren von den Aufgenommen 
ledig . . . 
63 Männer, 
124 Frauen, 
verheiratet 
. 102 
65 
verwitwet . . 
. 145 
414 
geschieden . . 
. 13 
19 
ehevcrlaffen . 
. 35 - 
23 
Während sämtliche aufgenommenen Männer die Preußische Staats 
angehörigkeit besaßen, gehörten von den Frauen 3 dem Königlich 
Sächsischen, 1 dem Kaiserlich Russischen und 1 dem K. K. Oester- 
reich'schen Staatsverbande an, 639 waren Preußische Staatsangehörige 
und 1 Deutsche Reichsangehörige. 
Von den aufgenommenen 358 Männern und 645 Frauen hatten 
ihren Wohnsitz in Berlin 
10 Jahre und länger 
9 
8 
7 
6 
5 
4 
3 
2 
2 
7 
5 
5 
-6 
5 
4 
5 
6 • 
5 
10 
14 
5 
6 
6 
14 
22 
52 
58 
94 
waren geborene Berliner und hatten niemals ihren Wohnsitz außer 
halb Berlins gehabt. 
Die Aufgenommenen hatten ein Lebensalrer von 
2 Männer, 2 Frauen, 
über 90 Jahre 
20 bis 30 Jahre 
6 
14 
31-40 - 
20 
19 
41-50 - 
47 
39 
51 - 60 - 
60 
68 
61-70 - 
107 
138 
71 - 80 - 
88 
222 
81 - 90 - 
27 
141 
1 Mann, 
Nach ihrer Beschäftigung waren von den 358 aufgenommenen 
Männern: 
81 Arbeiter, 30 Tischler, 26 Schneider, 25 Schuhmacher. 13 Händler, 
12 Kaufleute, 8 Kutscher, 8 Maurer, je 7 Dienstmänner, Schlosser und 
Weber, 6 Maler, je 5 Hausdiener. Kellner und Zimmerleute, je 
4 Drechsler und Klempner, je 3 Zigarrcnmacher, Friseur, Merall- 
dreher, Müller. Sattler und Schmiede, je 2 Böttcher. Bäcker, Bureau- 
gehilfen, Buchdrucker, Gärtner, Glaser, Hutmacher, Kolporteure, Kassierer, 
Portiers, Schlächter, Stellmacher, Steindruckcr, Stallleute, Uhrmacher 
und Vergolder, je 1 Agent, Brauer, Bergmann, Buchbinder, Bureau- 
hilfsarbeiter, Briefträger, Konditor, Diener, Förster. Fudrherr, Gold 
schmied, Graveur, Holzhauer, Instrumentenmacher, Invalide, Kon 
trolleur, Kupferschmied, Kunststicker, Kranzbinder, Korbmacher, Kürschner, 
Kapenbote, Lagerist, Lohgerber, Leichendiener, Militärinvalide, Molkerei 
besitzer. Mustermaler, Metalldrücker. Möbelpolierer, Mechaniker, Musiker, 
Papierprager, Pantinenmacher, Privatlehrer, Rentier, Rentenempfänger, 
Rammer, Strumpfwirker, Schornsteinfegermeister, Schriftsetzer, Stucka- 
!eur, Stuhlflechter, Schiffer. Stanzer, Tapezierer, Versicherungsbeamter, 
Weißgerber, Wächter, Zeitungshändler und Ziegelmeister: 4 Personen 
waren berufslos. 
Von den ausgeschiedenen 347 Männern und 649 Frauen und: 
in die offene Armenpflege wieder entlassen 14 Männer, 
- - Siechenabteilung verlegt .... 222 
- - Hospitalabteilung der Anstalt A . 50 
B 
verleg!, 
anderen Armenverbändcn als dorthin ge 
hörig überwiesen 12 
in die Irrenanstalt Herzberge .... 1l 
- Br. Schultz-Zehdensche Augenklinik 1 Mann, 
das Krankenhaus Urban 1 
- - Friedrichshain 
- - Moabit . . 
- Elisabeth-Siechenhaus . . 
- Siechenhaus Bethesda . . 
die Königliche Klinik 2 Männer, 
das Krankenhaus Westend .... 1 Manu, 
- Arbeitshaushospital 3 Männer, 
verlegt, 
vom Ausgang nicht wieder in die Anstalt 
zurückgekehrt 4 
gestorben sind . . 26 
Diese Verstorbenen erreichten ein Lebensalter 
von 20 bis 30 Jahren 1 Mann, 
30 Frauen, 
397 - 
28 - 
25 - 
1 Frau, 
1 - 
1 - 
1 - 
3 Frauen, 
2 - 
1 Frau. 
57 Frauen. 
41 
51 
61 
71 
81 
50 
60 
70 
80 
90 
4 Männer, 
4 
10 
1 Frau, 
7 Frauen. 
4 
9 
25 
11 
Die Verstorbenen sind im Depot verpflegt worden: 
1 Tag bis 15 Tage 7 Männer. 26 Frauen, 
16 Tage - 30 ~ 
8 
bis 
2 Monate < 
3 - 2 
4 - 2 
12 - — 
Die Ende März 1908 im Bestand verbliebenen 43 Männer und 
67 Frauen halten ein Lebensalter: 
von 20 bis 30 Jahren 1 Mann, 8 Frauen, 
15 
10 - 
8 - 
1 Frau, 
2 Frauen. 
- 31 
40 ... 
. . . . 3 Männer, 
2 
- 41 
50 - ... 
4 
- 51 
60 ... 
7 
- 61 
70 - ... 
. ... 11 
16 
- 71 
80 - ... 
. ... 13 
20 
- 81 
90 - ... 
. . . . 8 
15 
Von diesen 110 im Bestand verbliebenen Personen hatten 9 
(3 Männer und 6 Frauen) ihren Unterstützungswohnsitz nichl in Berlin. 
Die Verhandlungen mit den resp. Heimatsbehörden wegen Uebernahme 
in eigene Fürsorge waren bei der Armendirektion noch nicht zum Ab 
schluß gelangt. 
Nach vorstehenden Zusammenstellungen stellt sich die 
Gesamtbevölkerung der Anstalt A 
wie folgt: 
Am Schluß des Berichtsjahres befanden sich 
in der Hospitalabteilung 169 Männer, 
- - Siechen- - 477 
- - Ehepaar- - 29 
- » Depot- - 43 
so daß insgesamt am 31. März 1908 
550 Frauen, 
29 
67 
718 Männer, 646 Frauen, 
zusammen 1 364 Personen 
in der Anstalt verpflegt wurden. 
Ende März 1907 war ein 
Bestand von . . . 724 Männern, 655 Frauen, 
zusammen von 1379 Personen 
verblieben. Die Gesamtzahl der verpflegten Personen ist also um 15 
— bei den Männern um 6, bei den Frauen um 9 — zurückgegangen. 
Die höchste Zahl der an einem Tage verpflegten Personen betrug 1 410, 
die niedrtgste 1 350. 
Zu den Ende März 1908 in der Anstalt ver 
pflegten 1364 Personen 
müffen aber die auf Kosten der Anstalt in Privat- 
pflege außerhalb Berlins untergebrachten Personen 
hinzugerechnet werden, da diese nicht aus dem 
Anstaltsverbande ausscheiden: es waren dies Ende 
März 1908 — wie an anderer Stelle noch besonders 
vermerkt — 134 
Die Zahl der tatsächlich Ende März 1908 aus deni 
Anstaltsetat unterhaltenen Pfleglinge betrug sonanch 1 498 Personen. 
Von unseren Pfleglingen starben 484 in der Anstalt, in Uutzen- 
pflege 1. Von den Gestorbenen wurden 128 auf oflentlichc Konen 
auf dem städtischen Gemeindefriedhofe in Friedrichsselde beerdigt: die 
1*
	        
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