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Volume No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses und des Arbeitshaus-Hospitals in Rummelsburg

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1905 (Public Domain)

Nr. 23. Arbeitshausverwaltung. 
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hierzu nicht benutzt werden, dazu dienen sollen, solchen Korrigenden, 
welche Hoffnung auf Befierung erwecken, bei ihrem Eintritt in 
die Lehre eine Bibel oder ein Gesangbuch mitzugeben: 
b) aus der Wilhelmine Bier'schen Stiftung (Frau Wilhelmine 
Bier, Schenkung vom 20. Oktober 1879), deren Zinsen be 
stimmungsgemäß zur besseren Ausrüstung jugendlicher Korrigenden 
verwendet werden sollen, von denen zu hoffen ist, daß sie gebessert 
sind und die bei ihrem Abgänge in eine Lehre oder einen Dienst 
gebracht werden. 
Das Vermögen dieser beiden Stiftungen betrug am Schluffe 
des Berichtsjahres zu a: 938 M, zu b: 2142 Jt. Personen 
wurden im Berichtsjahre nicht ausgestattet, 
o) Von den Zinsen eines von dem Rentier Adolf Mette und 
seiner Ehefrau Johanna Friederike Emilie geb. Caval 
letztwillig ausgesetzten und von der Hauptstiftungskaffe als 
Nebenfonds des Friedrich Wilhelmshospitals unter dem Namen 
„Mettestistung* verwalteten Legats von 30 000 Jt sind noch 
den Bestimmungen der Erblaffer 450 Jt jährlich zu Weihnachien 
an die kranken und unheilbaren Hospitaliten des Arbeitshauses 
zu verteilen. Diese 450 M wurden auch am Weihnachtsfest 1905, 
und zwar unter 438 männliche und 132 weibliche, zusamnien 
unter 570 Hospitaliten in Beträgen von 58 und 59 ^ ausgeteilt. 
Rummelsburg bei Berlin, den 26. September 1906. 
Deputation für das Arbeitshaus und das städtische Obdach. 
Fischbeck. 
Truck von W. & G. Loewentbal. Berlin.
	        
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