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Volume No. 32 b. Bericht der städischen Tiefbaudepution

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1904 (Public Domain)

Nr. 82 b. Tiefbauvcrwaltung. 
18 
Ueber die Herstellung neuer Brunnen und die Beseitigung alter Kesselbrunnen rc. bietet nachstehende Zusammenstellung einen Ueberblick: 
Flachbrunnen*) 
Tiefbrunnen 
') 
Aus der 
Wasser 
leitung 
gespeiste 
Brunnen 
Kessel- 
brunnen 
mit 
hölzernem 
Pump 
werk 
Steffel- 
brunnen mit 
eisernem 
Pumpwerk 
und eisernem 
Gebäuse 
neuer Kon 
struktion 
Keffel- 
un d 
Rohr- 
brunnen 
odne 
Pump 
werk 
Rohr 
brunnen 
mit höl 
zernem 
Pump 
werk 
Rohr 
brunnen 
mit 
eisernem 
Pump 
werk 
Rohr- und 
Kessel 
brunnen 
mit monu 
mentalem 
Zink- 
gehäuse 
Rohr 
brunnen 
nach den 
Konstruk 
tionen 
von l875 
bis 1901 
Rohr 
brunnen, 
allein für 
den Ge 
brauch der 
Feuerwehr 
bestimmt 
Kessel- 
brunnen 
mit höl 
zernem 
Pump 
werk 
Kessel- 
brunnen 
mit 
eisernem 
Pump 
werk 
Kessel- 
brunnen 
ohne 
Pump 
werk 
Rohr 
brunnen 
nach den 
Konstruk 
tionen 
von 1875 
bis 1901 
Am 1. April 1904 waren 
vorhanden .... 
255 
46 
36 
42 
1 
6 
618 
29 
13 
148 
95 
Im Berichtsjahre sind 
hinzugekommen . . 
_ 
- _ 
— 
_ 
_ 
34 
68 
Im Berichtsjahre sind 
beseitigt 
47 
- 
10 
9 
1 
14 
1 
Mithin Bestand am 
1. April 1905 . . . 
208 
46 
26 
33 
1 
5 
604 
63 
12 
148 
163 
Hiervon geben Trink- 
waffer 
206 
46 
— 
33 
1 
4 
590 
— 
12 
— 
— 
148 
168 
*) Flachbrunnen sind solche Brunnen, bei denen der niedrigste Wafferstand nicht mehr als höchstens 5 m, Tiefbrunnen dagegen solche, bei denen der 
niedrigste Wasserstand tiefer als 5 m unter der Straßenoberfläche liegt. 
Seit 1902 wird Trinkwasser für den Straßenverkehr — sofern 
keine geeigneten Brunnen vorhanden sind — durch die städtische 
Wasserleitung mittels sogenannter Wasserpfosten geliefert. Die Kosten 
werden von den Wasserwerken getragen. Für Feuerlöschzwecke werden 
Rohrbrunnen einfacher Konstruktion hergestellt, welche imstande, sind, 
in der Minute 1 800 I Wasser zu liefern. 
Die Kesselbrunnen und die unbrauchbar gewordenen'Rohrbrunnen 
werden nach Maßgabe ihrer Entbehrlichkeit bezw. der für den Ersatz 
vorhandenen Mittel beseiiigt. 
Von den neu hergestellten Brunnen für die Feuerwehr geben 
einige nicht das für zwei Schläuche einer Dampfspritze erforderliche 
Wasser. Es ist deshalb in etwa 10 m Entfernung von dem schon 
vorhandenen ein zweiter Sauger eingebohrt und mit dem ersten Rohr 
verbunden worden. Die darauf mit der Dampsspritze angestellten 
Proben zeigten ein befriedigendes Ergebnis. 
XI. Bedürfnisanstalten. 
Einen Ueberblick über die Art und die Zahl der Anstalten am 
Beginn und am Schluffe des Jahres 1904 gewährt nachstehende 
Ausstellung: 
Anstalten für männliche Personen 
(Pissoirs) 
im 
Anstalten mi 
Betriebe der Stadtgemeinde 
t Klosetts 
im Betriebe von Unternehmern 
und zwar von 
Protz ! vonAsten 
- . 
2 
ständig 
3 
ständig 
4 
ständig 
5 
ständig 
7 
ständig 
10 
ständig 
11 
ständig 
für 
Männer 
mit 
Pissoir 
für Männer 
u. Frauen 
mit Pissoir 
für Männer 
für Männer 
u. Frauen 
ohne 
Pissoir 
für 
Frauen 
und 
Kinder 
für 
Kinder 
Eigentum 
der 
Stadt 
Eigentum 
des 
Unter 
nehmers 
Eigentum 
der 
Stadt 
Eigentum 
des 
Unter 
nehmers 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Stck 
Sick. 
Stck. 
Stck. 
Stck. 
Am 1. April 
1904 waren 
vorhanden . 
35' 
1 
1 
1 
136 
5 
1 
4 
5 
3 
14 
3 
18 
8 
21 
- 
Im Etats- ' 
jähre 1904 
sind hinzu 
gekommen . 
1 
4 
_ 
— 
i* 
3" 
- 
— 
Im Etats 
jahre 1904 
find beseitigt 
1 
“ 
— 
- 
- 
Bestand am 
1.April1905 
34 
1 
1 
2 
140 
5 
1 
4 
6 
6 
14 
13 
18 
8 
21 
— 
* Roscnthalerstraße aus der Schutzinsel an der Steinstraße. 
** Oberbaumstraße am Schlesischen Tor. Grimmstraße an der Dieffenbachftraßc, Waldstraße an der Turmsiraße. 
Die Pissoirs sind sämtlich mit Oeleinrichtung versehen. 
Von den Klosettanstalten find 18 dem Unternehmer Protz und 
21 dem Unternehmer von Asten bis zum 31. März 1906 zum Be 
triebe überlassen worden und zwar gegen Zahlung einer Abgabe. 
Diese betrug bis zum 31. März 1904 10 v. H. der Bruttoeinnahme, 
vom 1. April 1904 ab sind 15 v. H. zu entrichten. 
Gezahlt wurden an die Stadt für die Protz'schen Anstalten: 
im Etatssahr 1900 . . 8 943 Jt, 
1901 . . 8 494 - 
im Etatssahr 1902 
1903 
1904 
für die von Asten'schen Anstalten: 
im Etatsjahr 1900 
1901 
1902 
1903 
1904 
8 497 M, 
8810 - 
13 467 - 
7 595 M, 
7 119 - 
7083 - 
7 293 - 
10994 -
	        
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