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Volume No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1904 (Public Domain)

Nr. 1. Allgemeine Verwaltung des Magistrats. 
13 
Standesamt 
Ein 
tragung 
Lebend- 
geborener 
Auf- 
gebots- 
verhand- 
lungen 
Ehe- 
schließun- 
gen 
Ein 
tragung 
von 
Sterbe 
fällen 
Besondere 
Urkunden 
über An 
erkennung 
der Vater 
schaft 
Legiti 
mationen 
Berichti 
gungen 
Urkunden, 
gebühren 
pflichtige | freie 
Ueberhaupt 
1904 I 1903 
Bevölkerung 
am 1. Dezember 
1900 
(Zählung) 
1/11 
1 444 
1 165 
1 164 
1 300 
35 
38 
4 839 
2 156 
12 141 
11 805 
100 702 
III 
1 306 
1 132 
949 
1 303 
— 
25 
17 
3 714 
1 750 
10 196 
9 802 
101 321 
IVa 
960 
707 
663 
711 
— 
26 
19 
3 302 
2 090 
8 478 
7 946 
63 842 
IVb 
2 964 
1 327 
1 287 
2 578 
— 
82 
14 
2 740 
2 122 
13 114 
13 477 
123 840 
Ya 
2 277 
1 361 
1 322 
1 801 
5 
76 
32 
5 087 
4 072 
16 033 
15 990 
103 979 
Vb 
2 166 
992 
957 
1 049 
— 
89 
41 
1 883 
3 982 
11 159 
10 178 
87 280 
VI 
1 745 
1 444 
1 365 
1 660 
— 
75 
152 
4 623 
6 207 
17 271 
19 758 
119 980 
VII a 
2 238 
1 414 
1 364 
1 520 
— 
91 
66 
4 907 
6 556 
18 156 
16 061 
111 591 
VII b 
4 901 
1 783 
1 704 
2 373 
— 
143 
48 
3 261 
3 922 
18 135 
16 681 
132 863 
VIII 
3 948 
1 461 
1 400 
4 089 
— 
116 
65 
5 973 
5 214 
22 266 
20 140 
131 291 
IX 
2 046 
825 
806 
2 166 
1 
180 
98 
4 701 
3 303 
14 126 
13 541 
76 498 
Xa 
2 654 
1 360 
1 812 
1 433 
— 
97 
39 
4 407 
3 754 
15 056 
14 546 
115 280 
Xb 
2 524 
852 
856 
1 110 
— 
174 
36 
2 894 
4 212 
12 658 
16 537 
Xc 
2 401 
824 
756 
1 117 
— 
11 
4 
200 
324 
5 637 
1 io/ oOy 
XI 
3 252 
1 666 
1 558 
2 277 
— 
96 
69 
5 143 
3 972 
18 023 
18 594 
139 145 
XII a 
3 310 
728 
726 
2 570 
— 
202 
102 
4 832 
4 642 
17 107 
16 104 
84 257 
XII b 
3 701 
1 398 
1 366 
3 250 
— 
105 
82 
2 788 
3 020 
15 710 
14 642 
115 217 
XIII a 
2 744 
917 
883 
1 878 
— 
129 
51 
3 803 
3 930 
14 335 
14 004 
l i JA Q/lfi 
XIII b 
2 319 
768 
751 
1 230 
— 
59 
17 
699 
1 516 
7 359 
6 557 
Ueberhaupt 
48 900 
22 109 
21 189 
35 415 
6 
1 811 
990 
69 796 
66 744 
266 960 
256 363 
1 885 901 
Die Angaben der Standesämter über die Zahl der Geburten und 
Sterbefälle weichen von den Feststellungen des Statistischen Amts der 
Stadt sowohl deshalb ab, weil für die Eintragungen der Standes 
ämter der Tag der Meldung, für die Angabe des Statistischen Amtes 
der Geburtstag bezw. Todestag maßgebend ist, als auch, weil das 
Statistische Amt die in den Kranken- und Entbindungsanstalten vor 
gekommenen Fälle nicht bei dem bezüglichen Standesamt, sondern, 
soweit angängig, bei dem Standesamt der Wohnung rechnet. Eine 
weitere Erklärung der Abweichungen liegt in den zahlreichen Be- 
richtigungen, die bei den Eintragungen der Standesämter nicht in 
Betracht gezogen werden. Die Zahl der Berichtigungen betrug im 
Jahre 1903 0,83 v. H., 1904 0,7« v. H. aller Eintragungen und war 
am höchsten mit 2,38 v. H. im Standesamt VI, am niedrigsten mit 
0,v8 v. H. im Standesamt Xc. 
Die Zahl der in den einzelnen Monaten von allen Standes 
ämtern angeführten Handlungen war bei den Geburtseintragungen 
am höchsten im März (4 282), am niedrigsten im November (3865), 
bei den Aufgebotsverhandlungen am höchsten im August (2 995) und 
am niedrigsten im Dezember (1174). Die Eheschließungen hatten ihr 
Maximum im Oktober (3 815), ihr Minimum im Februar (973) und 
die Sterbefälle ihr Maximum im August (3 864), ihr Minimum im 
Februar (2 684). Die meisten Legitimationen (199) fanden im 
Oktober und die wenigsten (119) im Februar statt. Von Urkunden 
wurden die meisten gebührenpflichtigen (6 539) im Januar, die meisten 
gebührenfreien (12 536) ebenfalls im Januar ausgestellt, die wenigsten 
gebührenpflichtigen (5013) im Mai und die wenigsten gebührenfreien 
<3 982) im Juli. 
5. 
A. Die Angelegenheiten der Gymnasien, Realgymnasien und 
Oberrealschnle« find wie bisher durch den Magistrat und gemäß der 
Verfügung vom 4. Januar 1889 durch die Deputation des Magistrats 
für die äußeren Angelegenheiten der höheren Lehranstalten verwaltet 
worden. 
Mit Beginn des Berichtsjahres treten die neu erwählten Direktoren 
Koch und Dr. Bötticher ihre Aemter als Direktoren des Leibniz- 
Gymnasiums und des Königstädtischen Realgymnasiums an. 
Am 23. Mai 1904 starb der langjährige Direktor des Humboldt- 
Gymnasiums Dr. Lange. An seine Stelle trat vom 1. Oktober 1904 
ab Direktor Dr. Ellger. 
Die Bauten der neuen Schulgebäude für das Andreas- und 
für das Friedrichs-Gymnasium sind eifrig gefördert worden. 
Für ein neu zu erbauendes Schulgebäude für das Friedrichs-Werdersche 
Gymnasium in Moabit wurde in der Bochumerstraße ein Grundstück 
erworben. 
B. Im Berichtsjahre betrug die Zahl der Klassen an den 11 
Gymnasien, 7 Realgymnasien und 2 Oberrealschulen 379, wovon 
324 auf die Hauptanstalten und 55 auf die Vorschulen entfielen. 
20 Hauptanstalten weisen die normativmäßige Zahl von 15 Klaffen 
auf 300 Klassen. 
In 5 Anstalten sind je 3 Oberklaffen und in 9 Lehr 
anstalten eine Klaffe dauernd geteilt 24 
zusammen 824 Klaffen. 
Außerdem ist bei einigen Anstalten eine Anzahl Klassen in mehr 
oder weniger großem Umfange geteilt. 
Das Berlinische Gymnasium und die Friedrichs-Werdersche Ober- 
realschule haben keine Vorschulklassen, das Königstädtische Realgymnasium 
hat 4, die übrigen 17 Anstalten je 3; es bestehen also zusammen 55 
Vorschulklassen. 
Die Gesamtzahl der Schüler hat nach der untenstehenden Frequenz- 
Übersicht diesmal wiederum eine Vermehrung erfahren; sie ist um 78 
gestiegen, und zwar die Schülerzal bei den Gymnasien um 33, bei 
den Realgymnasien.^ um 35 und bei den Oberrealschulen um 5 zu- 
genommen.
	        
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