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Volume No. 10. Bericht über städtische Blindenpflege

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1904 (Public Domain)

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Nr. 10. Blindenpflege. 
1 
Bezeichnung 
Zweck 
■=- Z 
der St 
i f t u n g 
12 
Dr. med. Siraßmann'sches Geschenk. 500 M. 
Geschenk der Frau Dr. Flora Straßmann vom 18. Dezember 
1873. 
Die Zinsen sind zu Prämien für Zöglinge der städtischen Blinden 
anstalt bestimmt. 
13 
Ungenannt. 1000 ^6. 
Geschenk einer Witwe aus der hiesigen Lazarusgemeinde. 
Die Zinsen sollen der städtischen Blindenanstalt zu Gute kommen. 
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Veitmeyer'sches Legat. 30000 M. 
Vermächtnis des am 3. Februar 1899 Hierselbst verstorbenen 
Königlichen Geheimen Baurats Ludwig Alexander Veitmeyer. 
Der städtischen Blindenanstalt, um aus den Zinsen die Zwecke 
und die Ziele dieser Anstalt, besonders aber die dieselbe verlassenden 
Blinden zu fördern. 
V. Die Wilhelm und Jda Beckerstiftung (Blindenheim). 
Am Schluffe des Berichtsjahres befanden sich 7 Insassen in dem 
Heim und zwar ausschließlich weibliche Blinde: eine Insassin ist im 
Laufe des Jahres freiwillig ausgeschieden. Es werden vorzugsweise 
solche Blinde aufgenommen, die wegen hohen Alters oder infolge 
Borhandenseins von Gebrechen ganz oder teilweise erwerbsunfähig 
sind. Die Blinden werden vollständig auf Kosten der Stiftung unter- 
halten: nur die von ihnen mitgebrachte Kleidung und Wäsche wird 
aufgetragen. In dem Wohngebäude haben infolge der Feuchtigkeit 
einige bauliche Reparaturen vorgenommen werden müssen, im übrigen 
aber hat das Heim durchaus den Erwartungen entsprochen. 
Berlin! den 4. Oktober 1905. 
Deputation für die städtische Blindenpstege. 
Straßmann. 
Druck von W. & S. Locwentüal, Berlin
	        
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