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Volume No. 42. Bericht über die städtischen Gaswerke

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1900 (Public Domain)

Nr. 42. Gaswerke. 
21 
Bilanz der städtischen Gaswerke. 
Aktiva. 
1. Ärealkomen 
2. Konto für vermieihete Gaszähler . 
3. Utensilienkonto . 
4. Asservatenkonto 
ö Fabrikatekonto 
6. Konto für zweifelhafte Forderungen 
7. Debitorenkonto 
8. Strafgelderfondskonto, Baarbestand 
9. Magazinkomo 
10. Waarenkonto 
11. Hanptkasse der städtischen Werke 
12. Konto für den Betriebsfonds. Betrag der Saldi 9—11. . . 
Summe 
P a f s i v a. 
13. 
Anleihe 1875 
14. 
C 
1886 
15. 
<3 
1890 
16. 
>9 
1892 
17. 
1898 
18. ^euer und Explosionsversicherungskonto ....... 
19. Konto für den Erneuerungsfonds - 
20. Kapitalkonto • 
21. Amortisationskonto 
22. Kautionskonto 
23. L-trafgelderfondskonro 
24. Stadthauptkaffe, Ucberschußkonlo 
Summe 
Ende März 1900 
M 
Im Rechnn» 
Zugang 
JC 
gsjahr 1900 
Abgang 
M 
Ende März 1901 
Jt 
15 596 352,40 
56 995,54 
15 539 356,8« 
5 383 498,69 
649 321,25 
— 
6032 819,94 
56 161 660,61 
1 905 606,51 
— 
58 067 267,12 
1 871 667,06 
145 242,38 
— 
2016 909,44 
154 894,72 
634 034,72 
— 
788 929,44 
106 274,62 
55 388,85 
161 663,37 
1 367,50 
— ■ 
126,70 
1 240,80 
3 389 593,71 
57 122,24 
79 275 715,60 
3 332 471,47 
82 608 186,97 
799 880,99 
130 180,68 
930 061,67 
630 925,43 
410 655,37 
— 
1 041 580,90 
969 193,58 
— 
540 836,05 
428 357,53 
540 836,05 
540 836,05 
2 400 000,oo 
— 
— 
2 400 OOO.oa 
81 675 715,60 
3 332 471,47 
— 
85008 186,97 
3 318 890,oo 
825 650,oo 
2 493 240,oo 
1281 627,oo 
— 
20 481,oo 
1 261 146,00 
9 723 413,oo 
— 
127 903,oo 
9 595 510,oo 
3 984 207,80 
— 
73 208,80 
3 910 999,oo 
5 773 756,21 
1 528 162,32 
— 
7 301 918,53 
1 113 020,43 
68 181,13 
— 
1 181 201,sf, 
23915 702,74 
901 588,77 
— 
24 817 291,51 
9 547 000,oo 
— 
— 
9 547 000,oo 
20883 894,52 
1 047 242,80 
— 
21 931 137,32 
1 871 667,o« 
145 242,38 
— 
2 016 909,44 
1 367,50 
— 
126,70 
1 240,80 
261 169,24 
689 423,57 
— 
950 592,81 
4 379 840,97 
1 047 369,50 
81 675 715,50 
3 332 471,47 
— 
85 008 186,97 
A »hang. 
1. Arbeitsordnung für die Berliner städtischen 
Gasanstalten. 
Kür die in den Berliner städtischen Gasanstalten beschäftigten 
Arbeiter ivird hiermit die nachstehende Arbeitsordnung erlaffen. 
I. Annahme der Arbeiter. 
Die Annahme der Arbeiter in die Beschäftigung der städtischen 
Gasanstalten erfolgt durch die Dirigenten derselben. Bei der An 
nahme hat der Arbeiter die Anerkennung dieser Arbeitsordnung durch 
eigenhändige Eintragung seines Namens in das hierfür bestimmte 
Buch, welchem die Arbeitsordnung vorgehestet ist, zu bekunden. 
Jeder in Beschäftigung tretende Arbeiter empfängt bei seiner An 
nahme einen Abdruck der Arbeitsordnung. 
11. Auflösung des Arbeitsverhältnisses. 
Die Aufkündigung des Arbeitsverhältnisses ist für beide Theile 
an eine Frist nicht gebunden. 
Nur mit den innerhalb der Gasanstalten für den Betrieb in den 
Häusern, auf den Höfen und Lagerplätzen ununterbrochen länger als 
6 Monate beschäftigten Arbeitern ist auf ihr Ansuchen eine einwöchige, 
fedcm Theile freistehende Kündigungsfrist zu vereinbaren. 
Die Annahme und Entlassung der Arbeiter erfolgt durch den 
Dirigenten der betreffenden Anstalt. 
Im Falle der rechtswidrigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
durch den Arbeiter ist der rückständige Lohn bis zum Betrage des 
durchschnittlichen Wochenlohnes gemäß § 134, Absatz 2, der Reichs- 
gewcrbeordnung verwirkt. Die verwirkten Beträge tverden zu Unter 
stützungen der Arbeiter der Gasanstalt oder der Angehörigen von 
Arbeitern verwendet. 
Hl. Arbeitszeit. 
Die tägliche Arbeitszeit dauert in der Regel von 0 Uhr früh bis 
6 Uhr Abends und für die im Nachtbetriebe mit der Gaßprodukiion 
beschäftigten Arbeiter von 6 Uhr Abends bis 6 Uhr früh. 
Für die in den Revierinspcktionen beschäftigten Arbeiter dauert 
die Arbeitszeit von 7 Uhr früh bis 7 Uhr Abends. 
Während dieser Arbeitszeit finden Arbeitspailseu statt, in der 
Regel von 8 bis 8'/, früh. von 4 bis 4V 2 Nachmittags als Frühstücks- 
bezw. Vesperzeit, von 12 bis 1 Uhr als Mittagszeit. 
Im Winter können die Arbeitspausen zum Theil ant die Zeit 
der Dunkelheit verlegt werden. 
Für die mit der Gasprodnktion beschäftigten Arbeiter und für 
die Kohlenkarrer, welche mit Unterbrechungen thätig sind, bestimmen 
sich die Arbeitspausen nach der zwischen den einzelnen Arbeitsperioden 
frei bleibenden Zeit. Die Pausen betragen zusammen mindestens 
2 Stunden. 
Etwa nothwendig werdende durch den Betrieb bedingte andere 
Arbeitszeiten iverden den Arbeitern besonders mitgetheilt und sind von 
diesen einzuhalten; auch sind die Arbeiter verpstichtet, soweit es die 
Betriebsverhältnisse der Gasanstalt erfordern, an Sonn- und Fest 
tagen in den gesetzlich zulässigen Fällen zu arbeiten. 
Jeder Arbeiter hat an seiner Arbeitsstelle so zeitig zu erscheinen, 
daß er seine Arbeit mit dem Glockenzeichen beginnen kann; er darf 
die Arbeit nicht früher niederlegen, als bis die Glocke oder der Vor 
gesetzte das Zeichen dazu giebt. Bei etwaigen Verspätungen tritt eine 
Geldstrafe bis zur Höhe von V 4 des Tagesarbciisverdicnstcs oder die 
Zurückweisung des Arbeiters für den ganzen Arbeitstag ein. 
Der Eintritt der Arbeiter in die Anstalt und der Ausgang aus 
derselben nach Schluß der Arbeitszeit dürfen nur durch die von den 
Dirigenten hierzu bestimmten Thore oder Thüren stattfinden; andere 
Ein- und Ausgänge dürfen die Arbeiter ohne besonderen Beiehl eines 
Vorgesetzten nicht benutzen.
	        
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