Path:
Volume No. 18. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Issue 1899 (Public Domain)

30 
Nr. 18. Städtische Irren-Anstalten. 
21. bis 23. Dezember mit 15° unter 0 erforderlich machte, die Zentral 
heizung auf die Zeit von 4 Uhr früh bis 12 Uhr Nachts auszudehnen, 
blieb die Ist-Ausgabe um etwa 11000^ unter der angesetzten Summe. 
Der Preis der Steinkohlen (Stückförderkohle) betrug im Etats- 
jahre durchschnittlich 0,9174 M für den Zentner frei Verwendungsstelle. 
Kokes wurde mit 161 M für 10000 kg berechnet. Da jedoch die 
Preise für Kokes inzwischen erheblich gestiegen sind, muß von dessen 
weiterer Verwendung abgesehen werden. 
Der höchste Verbrauch an Brennmaterialien im Kesselhause war 
Mine Dezember bei 20° 0 unter 0 mit 104 Zentnern Steinkohlen und 
20700 kg Kokes innerhalb 24 Stunden zu verzeichnen. Es ist dies 
eine Ausgabe von ca. 436 M. Im Gegensatze hierzu steht der Ver 
brauch Mine Juni mit 16 Zentnern Steinkohlen und 3 300 kg 
Kokes — ca. 68 JC. 
b) Beleuchtung. Der in der Zentrale gemessene Verbrauch an 
elektrischem Strom betrug 164 790 Kilowatt-Stunden bis 115 Volt 
Spannung am Schaltbrett. (1 Kilowatt-Stunde bei 115 Volt Span 
nung ca. 18 Glühlampen Stunden von 16 Kerzen.) An das Er 
ziehungshaus Lichlenberg wurden 7 385,4 Kilowatt-Stundcn abgegeben. 
Der höchste Stromverbrauch war am 12. Januar mit 889 Kilowatt- 
Stunden innerhalb 24 Stunde» zu verzeichnen. Im Gegensatz hierzu 
steht der geringste Verbrauch mit 201 Kilowatt-Stunden Mitte Juni. 
Die Betriebskosten inkl. Lampenersatz, Reparaturen und Versiche 
rung der Akkumulatoren betrugen 24 246,28 M. Es kostet daher 
1 Kilowatt-Stunde 14,? ^ und unter Zurechnung von Verzinsung und 
Amortisation (22,s ^ für die Kilowatt-Stunde nach Berechnung des 
Stadtelektrikers) 37 ^ gegen 36,7 ^ im Jahre 1898. 
Die Mehrkosten der Kilowatt-Stunde ergeben sich aus dem er 
heblichen Mehrverbrauch an Kohlen im Monat Januar. Zu dieser 
Zeit wurden die Akkumulatoren einer großen Reparatur unterzogen 
und mußte der Betrieb Tag und Nacht durch die nur halb belasteten 
Maschinen aufrecht erhalten werden. 
e) Wasserverbrauch. Den Wasserwerken wurden 192980 cbm 
Wasser entnommen, wovon an das Erziehungshaus Lichtenberg 
21 189 edm abgegeben wurden, so daß für den Anstaltsbetricb inkl. 
Gutshof 171 791 edm verbraucht wurden und zwar vom 1. April 1899 
bis 30. September 1899 91 880 obrn — durchschnittlich täglich 497 cbm, 
1. Oktober 1899 bis 31. März 1900 80 711 cbm = durchschnittlich 
täglich 443 cbm. 
Der höchste Wasserverbrauch der Anstalt war Mitte August mit 
723 cbm innerhalb 24 Stunden zu verzeichnen. 
Der Minderverbrauch von ca. 10000 cbm gegen das Vorjahr 
ergiebt sich aus der Umänderung der Pissoire mit Wasserspülung in 
solche mit Oelverschlüffen. 
Titel X. Sowohl die persönlichen wie die sächlichen Kosten der 
Landwirthschaft, über deren Ergebniß am Schluß besonders berichtet 
wird, sind wenig geringer geworden. 
Titel XI. Für Beschaffung von Rohmaterial zum Arbeitsbetrieb 
ist weniger verausgabt worden, da die Besetzung der Werkstätten, 
namentlich der Bürstenmacher und Strohflechter, mit Kranken zeitweise 
eine sehr schwache war und die Rohstoffe, die von den Schneidern, 
Schuhmachern, Tapezierern verarbeitet werden, bei Spezialtiteln zur 
Ausgabe gelangen. 
Die Beschäftigung der Kranken ffndet außer in Gärten und 
Feldern in den Werkstätten des Werkstattgebäudes, in den auf den 
Häusern errichteten Arbeitsräumen, im Wirthschaftsgebäude, — Koch- 
nnd Waschküche — statt. Die Art der Beschäftigung der einzelnen 
Kranken und die aufgewendete Arbeitszeit ist aus nachstehenden 
Tabellen zu ersehen: 
c: 
« 
<1 
1 
usqunrZ) i 
nk svvMpgrR 
ur> 
CO 
1 
1 
UZqUN,jtz,lZq-N 
o 
cs 
05 
1 
1 
cuuojasA 
Tf 
1 
I 
s 
K 
usquntS i 
n£ afitnsjpqaB 
CS 
05 
HO 
1 
1 
uaqumjgjuqajg 
CO 
3 
H 
1 
1 
uauojaasb 
CO 
1 
1 
K 
usqumI i 
n9 aBojsjwqajg 
1 
CD 
o- 
k>- 
CD 
r— 
v- 
usqunMuqrL 
1 
cs 
CO 
io 
cs 
Ä 
ISO 
usuoftsxtz 
1 
CD 
CD 
A 
a 
S 
s 
’Ä 
uaoimj© i 
nk aßojgfiagajß 
1 
05 
CD 
05 
CD 
uaqiniugnagajj 
1 
CD 
CO 
CO 
rf 
CD 
CO 
CO 
U3UOjl3£fe 
1 
CO 
CO 
1 Ü 
; S 
uaqun?0 i 
nk ovvMrsqrK 
r- 
-3 I 
00 
J= *-* 
}H 
CO 
CO 
ujqumJgjwqjB 
sO 
*-» 
—- CD 
cs 
00 
:CS 
CD 
CS 
00 
usuojasxtz 
K 
T_H 
d 
c 
1 
-3 
1 & 
U3QUTII2) 1 
nk 36vsH;rsqrK 
r- 
o OK 
JO 
£ i 
CO 
CD 
CS 
usqun,j?iuqry 
» Z 
SS 
1 
ca 
Z 
uauotosfe 
fH 
1 
r " H 
£ 
s 
89 
usqun?© i 
nk sbvtgiisqay 
Ol 
CO 
r—r~ 
! 
cs 
CO 
uaqunjjgjiagajg 
CS 
05 
1 
Ä 
cs 
05 
uauojasxh 
1 
T* 
% 
Ä- 
i cs 
w 
iwqunj® i 
n9 zvvtAugW 
CO 
CD 
t— 
1 
CO 
CD 
t- 
uaquniJgjiaqajg 
rH 
■^1 
CQ 
iso 
1 
CO 
ISO 
uauojaaffc 
CO 
1 
CO 
G 
1 
1 Ä' 
» 
d 
| (9 
usqumS L 
n9 sBtiisjugajg 
CD 
CO 
cs 
05 
02 
t- 
r- 
CO 
usquntzStlZqaE 
cs 
o 
CO 
UO 
rH 
d- 
co 
05 
CD 
05 
CO 
cs 
cs 
cs 
uauojaajt, 
GO 
UO 
CO 
c 
'ff 
U3oun;D i 
nk svvMrsgrZ 
CO 
o 
cs 
rH 
CO 
CO 
CD 
cs 
CD 
CO 
00 
CO 
u,qumtSl»qa8 
rH 
cs 
00 
CO 
00 
CS 
ISO 
00 
CD 
cs 
usuojaaxtz 
JO 
05 
ff ff 
g SS 
35 ff ff 
5 
L> 
c 
1 
1 
*sT
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.