Geschichte: Arabische Zeit.
hauptet es bis 629; 641 verlieren es die Oströmer aufs neue
an die Araber.
Arabische Zeit. Seit 641 n. Chr.
Die arabische Herrschaft steht zuerst der monophysitischen
Bevölkerung Aegyptens nicht feindlich gegenüber, in deren
Händen auch noch für lange Zeit die niedere Verwaltung
bleibt. Später führt der religiöse Gegensatz zu Christenverfolgungen
und zahlreichen Übertritten zum Islam; etwa im
10. Jahrhundert ist Unteraegypten, etwa im ı 5. Oberaegypten
im Wesentlichen mohammedanisch und arabisiert.
Amr, Feldherr des Chalifen Omar, erobert Aegypten.
Omen“ ‘-dische Chalifen 661—7 50.
Albasidische Chalifen seit 750. Ihre Herrschaft über
Aegypten ist bald nur noch nominell, da es unter eigenen
Herrschern steht, insbesondere den
Zuluniden 868—905, grofser Aufschwung des Landes.
Fatimiden 969—1171, schütische (nicht orthodoxe) Herrscher,
unter denen Aegypten seine höchste Blüte erreicht.
Eijubiden 1171—1250, Saladin und seine Nachkommen.
Mamlukensultane 1250—1 517, Herrschaft der Söldnerführer,
der 1517 die Türken ein Ende machen.
2. Zur Religion.
Da eine ausführliche Darstellung dieser unter den Handbüchern
der Königlichen Museen erscheint, !) so genügt es hier,
die am häufigsten vorkommenden Gottheiten, alphabetisch
geordnet, kurz zu erklären. Die in Klammern genannten
Tiere sind ihnen heilig. Einige dieser Götter (wie z. B. der
Sonnengott) sind allen Aegyptern von Anfang an gemeinsam,
viele andere dagegen sind „Stadtgötter“, d. h. sie werden
ursprünglich nur in einer bestimmten Landschaft verehrt, die
in ihnen ihre Schutzpatrone sieht.
Amon Gott zu Theben (Widder).
Amon-Re derselbe (im n. R.) zum Sonnengott gemacht.
Ämset einer der vier Schutzgeister der Toten.
Anubis Gott der Toten (Schakal).
Apis heiliger Stier des Ptah in Memphis.
Atom’ Sonnengott in Heliopolis.
Baal der Gott der Phönizier.
1) „Götter und Tote nach aegyptischen Vorstellungen“.
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