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Volume I. Abhandlungen

Full text : Berlin und seine Entwickelung (Public Domain) Ausgabe 5.1871 (Public Domain)

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Ueber  die  Gemeinde-Einkommensteuer  in  Berlin.

a.  bei  den  Staats-EinkommcMruerzahlern
auf  46,850  Thlr
b.  bei  Personen  bis  1000  Thlr.  Einkommen ­
  auf  82,082  -
Pro  1870  wird  als  frei  mindenstens
noch  der  Betrag  von  12,068
hinzusetzen  fein,  da  in  Folge  von  Reclamationen
  und  Befreiung  der  Post-,
sowie  Telegraphenbeamten'  noch  erheb,
liche  Abgänge  entstanden  stnd.
Es  müssen  deshalb  von  der  ermittelten  Normal-  Sreuersumme  pro
1870  überhaupt,  91,000  Thlr,
mit  Rücksicht  auf  8,  3  des  Steuer-Regulativs  abgesetzt  werden,  so  daß  ein
Gesammt  -  Steuersoll  von  ^  2,032,244  Thlr».
für  86,529  Personen  verbleibt.
Im  Jahre  1869  betrug  daffelbe  von.  .  .  74,632  „  1,790,074  Thlr.
mithin  1870  mehr  11,897  Personen  ....  242,170  Thlr?
und  zwar  bei  Berücksichtigung  der  Eremiionen  pro  1870  je  zu  i
2492  Staats  -  Einkommensteuerrabler  mit  181,718  Thlrn.
9405  Steuerpflichtige  von  300  bis  1000
Thlr.  Einkommen  mit  ....  70,864  ,
find  11,897  Personen  252,682  Thlr.
Davon  ab  das  Mnus  bei  den  juristischen  Personen
mit  10,412  Thlrn.
bleiben  242,170  Thlr.
In  Uebereinstimmung  mit  dem  am  9.  Februar  gefaßten  Beschlusse  der  Finanz-Deputation
  beantragte  der  Magistrat  am  16.  ejd.  die  Erhebung  von  33  y 3  pCt.  des
Normalsatzes  für  dar  ganze  Jahr,  worauf  die  Stadtverordneten  -  Verfammlung  ohne
Angabe  besonderer  Gründe  die  Erhebung  vom  1.  April  ab  zu  dem  gedachten  Satze,
afic  zu  25  pEt.  für  das  ganze  Jahr  beschloß.  In  der  Hoffnung  auf  Steigerung
der  ordentlichen  Einnahmen  über  den  im  Gat  vorgesehenen  Betrag  konnte  sich  der
Magistrat  auch  hiermit  einverstanden  erklären.  Es  ist  schon  hervorgehoben,  daß  sogar
die  außerordentlichen  Verhältnisse  des  verflossenen  Jahres  eine  Nachforderung  nicht
nöthig  machten.  Die  Resultate  der  Etatsaufstellung  für  das  laufende  Jahr  1871
haben  indessen  schon  den  Beweis  geliefert,  daß  die  beantragte  Mehrerhebung  jedenfalls
bester  gewesen  wäre.
o.  Im  Jahre  1871.
Di?  langwierigen  und  unerquicklichen  Verhandlungen,  welche  der  Feststellung  des
Procents  tzes  für  dieses  Jahr  vorangingen,  begannen  mit  dem  Bericht  der  Steuer-Deputation
  vom  16.  December  1870,  welcher  in  seinem  uns  hier  intereffirenden,
merkwürdigerweise  und  abweichend  von  dem  sonstigen  regelmäßigen  Verfahren  im
Communalblatt  nicht  zum  Abdruck  gelangten  Theile  lautet:
Wenn  auch  die  Einschätzungen  zur  Gemeinde-Einkommensteuer  pro  1871  durch  die
diesseitigen  Einschätzungs-Commissionen  ihren  Abschluß  noch  nicht  gefunden  haben,  so  befin»
den  wir  uns  doch  in  der  Lage,  über  das  Resultat  der  Gesammt-Einschätzung  schon  jetzt  insoweit ­
  Bericht  erstatten  zn  können,  als  dies  zur  Feststellung  des  Steuer-Solls  nach  den  Normal-Sätzen
  des  Tarifs  überhaupt  selbst  bei  vollendeter  Einschätzung  möglich  sein  würde.
Die  Königliche  Dtrection  für  dirrcte  Steuern  hat  unS  gestern,  nachdem  die  dorfleitigen
Einschätzungen  beendigt  lind,  mitgetheilt,  daß  pro  1871  die  zur  Staats-Einkommensteuer
veranlagleu  15,528  Personen  bei  den  Marimal-Steuersätzen  ein  Steuersoll  von  1,264,292  Thlrn.
ergeben.
Im  vorigen  Jahre  hatten  wir  535  active  Militair-Personen  mit  .  41,298  ,
Steuer  als  gesetzlich  befreit  abgerechnet  und  wollen  auch  diesen  Betrag  pro  1871  hier  zunächst

festhalten,  so  daß  ein  Soll  von  1,222,994  Thlrn.
verbleibt.
Pro  1870  betrug  dasselbe  .  .  .  1,196,232  ,
mithin  gegenwärtig  mehr  26,762  Thlr.

WaS  die  Veranlagung  der  juristischen  Personen  anbetrifft,  so  ist  die  Einschätzung  ebenfalls ­
  soweit  beendigt,  daß  uns  von  der  betreffenden  Einschätzungs-Kommission  mitgetheilt
            
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