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Periodical volume Brennmaterialien

Full text: Berliner statistisches Jahrbuch Issue 1854

59 
Sechstes Kapitel 
B r c u n m a t e r i a 1 i c n. 
lieber den Verbrauch an Brennmaterialien haben sich durch amtliche 
Nachfrage bei den betreffenden Händlern folgende Summen ergeben; 
pro 1853 
24,(HO Haufen, j 37)7 20 H. 
an weichem Holz 
- hartem - 13,110 
- Torf 18,149 
- (Joaks .... 185,895 Tonnen. > 
- Steinkohlen . 418,859 - ( 934,552 T. 
- Braunkohlen . 
- Holzkohlen. . 
pro 1854 
26,404 11. | ji 
12,814 - u ' 
20,580 - 
218,504 T. . 
491,951 - 1 1)072) 924 t. 
251,604 
110,805 
211,318 
118,480 
Die Zuverlässigkeit dieser Angaben lässt sich nicht verbürgen; Anhalt 
punkto zur Bcurthcilung derselben dürften die Nachrichten über die hiesige 
Breunmatcrialicn-Ein- und Ausfuhr abgeben. 
Im Jahre 1853 betrug die Einfuhr zu Wasser, nach Abzug der 
Ausfuhr: 
an Brennholz 211,779 Klafter. 
- Torf 85,703 
- Kohlen und Coaks . . 833,204 Tonnen. 
Heber die Eisenbahn-Einfuhr sind die Nachrichten unvollständig, da 
Brennholz und Nutzholz nicht getrennt ist, und über Kohlen und Coaks nur 
von der Niedcrsclüesischen und von der Anhaltischon Eisenbahn Angaben 
vorhanden sind, liier betrug die Einfuhr, nach Abrechnung derAusfuhr, 792,810 
Zoll-Ccntncr. 
Im Jahre 1854 betrug die Einfuhr zu Wasser, nach Abzug der 
Ausfuhr: 
an Brennholz 241,957 Klafter. 
- Torf 50,581 
- Kohlen und Coaks . 1,156,614 Tonnen. 
Durch die Eisenbahnen wurden, nach Abzug der Ausfuhr, hergebracht 
1,078,070 Zoll-Centner Kohlen und Coaks. 
Vergleicht man die Ilolzzufuhr mit dem llolzvcrbrauch, und rechnet 
den Haufen zu 4 Klaftern, so sind im Jahre 1853 ungefähr 00,000 Klafter 
und im Jahre 1854 ungefähr 90,0frt Klafter weniger verbraucht, als einge 
führt, wobei noch die Eisenbahn-Zufuhr ausser Rechnung bleibt. Nimmt 
man aber an, dass der Verbrauch auf Königlichen und Ganiisouholzplätzen 
gleich jener Differenz wäre, so dürften die obigen Verbrauchsangabeu allen 
falls für richtig gelten. 
Bei dem Torfe sind die Differenzen zwischen Verbrauch und Zufuhr 
nicht zu bedeutend und mögen also die Verbrauchsangaben richtig sein. 
Boi den Kohlen und Coaks stimmen die Verbrauchsangaben und die 
Angaben über die Wasserzufuhr fast überein, nur durch die Eisenbahnen ergibt 
sich ein bedeutendes Mehr der Zufuhr; es fragt sich, ob der in den obigen 
Angaben nicht enthaltene Verbrauch und Verkauf der städtischen Gasanstalt 
und der Eisenbahnen der Zufuhr von Kohlen und Coaks durch die Eisen 
bahnen ungefähr glcichkommt.
        
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