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Periodical volume Bevölkerung

Full text: Berliner statistisches Jahrbuch Issue 1854

31 
Summa sämmtlicher 
Todesfälle 
Auf 1000 Todesfälle 
kommen sonach 
Todesursachen. 
von 
1785 
bis 
1794. 
von 
1835 
bis 
1854. 
1853. 
1854. 
von 
1785 
bis 
1794 
von 
1835 
bis 
1854. 
1853. 
1854. 
Krankheiten der Harn 
werkzeuge 
24 
57 
1 
6 
0,4 
1 
0,2 
0,08 
0,5 
Brucheinklemmung . . . 
81 
408 
9 
17 
1 
2 
0,7 
1 
Andere organische ünter- 
leibskrankheiten . . . 
365 
667 
47 
65 
6 
3 
3 
5 
Innere Schäden 
21 
— 
— 
— 
0,3 
— 
— 
— 
Organische Hirnkrankh. 
24 
971 
99 
108 
0,4 
4 
7 
9 
- Herzkrankheiten . . . 
— 
1708 
118 
130 
8 
9 
11 
Anschwellung der Thy 
musdrüse 
2 
0,01 
_ 
Blausucht 
— 
225 
14 
4 
— 
1 
1 
0,3 
Pulsadergeschwulst . . . 
— 
14 
— 
1 
— 
0,07 
— 
0,09 
Kopfgeschwulst 
— 
55 
— 
— 
— 
0,07 
— 
0,09 
Halsgeschwulst 
— 
i 
— 
1 
— 
0,006 
— 
Andere Geschwülste . . 
674 
18 
— 
— 
12 
0,09 
— 
— 
Wolfsrachen 
— 
5 
1 
— 
— 
0,02 
0,08 
— 
Fistel 
4 
— 
— 
0,07 
— 
— 
Brand 
197 
390 
36 
27 
3 
1 
2 
2 
Knochengeschwüre . . . 
208 
428 
32 
40 
3 
2 
2 
3 
Krebs- u. Markschwamm 
Wasserkrebs 
142 
1978 
87 
148 
4 
135 
9 
2 
9 
0,4 
11 
0,3 
12 
0,8 
Entkräftung 
2670 
10226 
526 
492 
50 
51 
42 
44 
Knochenbrüche 
39 
193 
17 
9 
0,7 
0,9 
1 
0,8 
Folgen von Operationen 
1 
8 
— 
— 
0,01 
0,04 
— 
— 
Unglücksfälle 
246 
2086 
99 
127 
4 
10 
7 
11 
Selbstmord 
63 
1483 
91 
98 
1 
7 
7 
8 
Nicht benannte Krank 
heiten 
119 
398 
39 
38 
2 
2 
3 
3 
Summa .... 
53284ll98992jl2438jl0937 
Die daraus sich ergebenden Resultate beziehen sich zwar nicht auf die 
absolute Häufigkeit der einzelnen Todesursachen, sondern auf ihr Verhält- 
niss zur Zahl aller Todesfälle, aber es folgt daraus doch auch mehr oder 
weniger die absolute Häufigkeit oder richtiger das Yerhältniss zur vorhan 
denen Seelenzahl. Jene Resultate sind wesentlich folgende: 
In dem Zeiträume von 1835 bis 1854 sind häufiger als Todesursachen 
vorgekommen, als in der Zeit von 1785 bis 1794: Todtgeburten, Lebens- 
schwäche nach der Geburt, gastrische und nervöse Fieber, Entzündungen, 
Scharlach, Masern, Unglücksfälle, Selbstmorde und Durchfälle, deren Zahl 
noch durch das Hinzukommen der Cholera sehr erhöht worden ist. Auffal 
lend ist dabei die geringe Zahl tödtlich abgelaufener Entzündungen in der 
Zeit von 1785 bis 1794, sie erklärt sich zum Theil aber dadurch, dass eine 
grosse Zahl derselben in den Rubriken der entzündlichen Fieber und des 
Zahnens enthalten sein muss. Die damaligen Aerzte begnügten sich, die
        
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