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Periodical volume Feuersbrünste

Full text: Berliner statistisches Jahrbuch Issue 1854

277 
Ursachen der Brände, 
Feuer 
soweit solche ermittelt sind. 
gross. 
mittel. 
klein. 
Summa. 
Starker Luftzug 
3 
3 
Weggeworfene glühende Asche 
— 
— 
13 
13 
Gas-Explosion • 
— 
— 
2 
2 
Absichtliche Brandstiftung 
i 
— 
5 
6 
Muthmassliche Brandstiftung 
Auskochung und Entzündung von Spiritus- 
i 
i 
1 
3 
dämpfen 
— 
i 
1 
2 
Fehlerhafte bauliche Anlagen 
— 
i 
4 
5 
Unvorsichtige Benutzung eiserner Oefen . . . 
i 
3 
— 
4 
Funken, aus dem Schornstein geflogen .... 
— 
— 
2 
2 
Durch Gasflammen 
— 
— 
6 
6 
Schadhaftigkeit von Schornsteinen 
— 
1 
— 
1 
i 
f 
1 
Schwefeln 
Fahrlässigkeiten, die in den Berichten nicht 
— 
1 
1 
näher angegeben sind 
i 
— 
15 
16 
Nicht ermittelt 
9 
7 
43 
59 
Blinder Feuerlärm 
— 
— 
— 
15 
Summa 
14 
21 
232 
282 
Ursachen der Schonisteinbrände. 
Durch fehlerhafte bauliche Anlage 
Durch zu starke Heitzung und dadurch erfolgte Entzündung 
des Glanzrusses 11 
Nicht ermittelt 2 
Summa 13. 
Mit Bezug auf die obigen Angaben enthält der Bericht der Direction 
der Feuerwehr nachstehende Bemerkungen: 
Die Zahl der Schornsteinbrände betrug 4,61 pCt. sämmtlicher Brände, 
während im Jahre 1853 8,03 pCt. und im Jahre 1852 5,71 pCt. aufSchom- 
steinbrände kamen. — Nicht unbeträchtlich war die Zahl der durch Gardi 
nenbrände veranlassten Alarmirungen. Sie beliefen sich 
1854 auf 18,1 pCt. 
1853 auf 18,9 pCt. 
1852 auf 6,43 pCt. 
Ein Vergleich der stattgehabten Brände im Verhältnisse zur Zahl der 
Grundstücke und Wohnungen Berlins ergibt folgendes Resultat: 
Berlin hatte 1854 (im ersten Quartale) 8917 Grundstücke und 
83220 Wohnungen, 
von denen leer standen 1015 
daher 82205 Wohnungen. 
Es kommen also bei 282 Bränden auf 100 Grundstücke 3,17 Feuer und 
auf 1000 Wohnungen 3,43 Feuer.
        
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