Path:
Periodical volume Medicinal-Wesen

Full text: Berliner statistisches Jahrbuch Issue 1854

223 
unter 5 Jahren . . . 
. . . 1 
männl., 
4 weibl., 
Summa 
5 
Personen, 
von 5—10 
- 
. . . 3 
- 
— 
- 
- 
3 
- 
- 10—15 
- 
. . . 11 
- 
8 
- 
- 
19 
- 
- 15—20 
- 
. . . 10 
- 
6 
- 
- 
16 
- 
- 20—25 
- 
. . . 11 
- 
3 
- 
- 
14 
- 
- 25—30 
- 
. . . 8 
- 
3 
- 
- 
11 
- 30-35 
- 
. . . 4 
- 
3 
- 
- 
7 
- 
- 35-40 
. . 
. . . 5 
2 
- 
- 
7 
- 
- 40-45 
- 
. . . 6 
- 
5 
- 
- 
11 
- 
. 45—50 
- 
- 
4 
- 
- 
6 
- 
- 50—55 
- 
. . . 7 
- 
5 
- 
- 
12 
- 
- 55-60 
- 
. . . 16 
- 
12 
- 
- 
28 
- 
- 60-65 
. . 
. . . 11 
- 
7 
- 
- 
18 
- 
- 65-70 
- 
. . . 6 
- 
14 
- 
- 
20 
- 
- 70—75 
- 
. . . 8 
- 
13 
- 
- 
21 
- 
- 75-80 
- 
. . . 2 
- 
7 
- 
- 
9 
- 
. 80—85 
. . . 
. . . 
- 
7 
- 
- 
7 
- 85-90 
. . . 
. . . 1 
- 
— 
- 
- 
1 
- 
über 100 
. . . 
- 
1 
- 
1 
- 
Summa 112 männl., 104 weibl., Summa 216 Personen. 
Fast die Hälfte der Blinden, nämlich 105 (oder 48 pCt.), befinden sich 
also in einem Lebensalter von mehr als 55, 111 unter 55 Jahren. Das Al 
ter von 55 bis 60 und von 65 bis 70 ist von der Blindheit am meisten 
heimgesucht. 
Nach dem Religionsbekenntnisse gibt es 211 Protestanten, 4 Katholiken, 
1 Juden. 
Von den weiblichen Personen sind 18 verheirathet, 44 verwittwet, 2 ge 
schieden; 16 haben eheliche, 2 uneheliche Kinder. Von den männlichen 
sind 37 verheirathet, 6 verwittwet; 29 haben Kinder. Nur in einer Ehe 
sind beide Ehegatten blind. 
Behufs des Gebrechens ausser der Blindheit ist Ein Blinder zugleich 
taubstumm. 
Bei folgenden Blinden lässt sich die später erworbene Blindheit anneh 
men, nämlich bei 6 Arbeitsleuten, 5 Invaliden, 4 Schneidern, 3 Posamen- 
tirem, 2 Schuhmachern, 2 Kutschern, 2 Webern, 2 Gärtnern, 2 pensionirten 
Beamten, 2 Stuhlflechtern, 1 Böttchcrgesellen, 1 Papparbeiter, 1 Schlächter, 
1 Konditor, 1 Riemer, 1 Bildhauer, 1 Maurergesellen, 1 Tischler, 1 Nagel 
schmied, 1 Kaufmann, 1 Seidenwirker, 1 Mühlenmeister, 1 Arzt, 1 pensio 
nirten Lehrer. — Zweifelhaft, ob die Blindheit angeboren, oder später erwor 
ben, bleibt es bei den übrigen Standes-Verhältnissen, worunter sich 4 Dreh 
orgelspieler, 19 Musiker, 3 Musiklehrer, 1 Dr. juris, 1 Professor, 1 Student 
und 1 Destillateur befinden. Bei der Mehrzahl, nämlich den 19 Musikern, 
ist die angeborene Blindheit wenigstens wahrscheinlich. 
Im hiesigen Blinden-Institute befinden sich 25 Zöglinge in Kost und 
Unterricht, 2 nur in Unterricht. Von den 25 sind 6 aus Berlin, 19 ander 
weitig aus den preuss. Staaten. 
Die Zahl derjenigen Blinden, welche im Jahre 1854 aus Kommunal- 
Armenfonds unterstützt wurden, ist nicht bekannt geworden; dagegen hat 
im Jahre 1849 eine derartige Zählung stattgefunden. Es ergab sich daraus, 
dass 146 Blinde (63 männliche und 83 weibliche) mit 5060 Thlrn. unter 
stützt wurden. Von den Frauen beschäftigten sich 18 mit Stricken, Hand 
arbeiten und Musik Von den Männern 14 mit Musik (Drehorgel), Stroh- 
flcchten und Seidenwirken. Das Alter der Unterstützten war:
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.